Einkaufen 2.0: Die aktuellen Einkaufstrends

Schnell, praktisch, einfach, digital

Ist das analoge Einkaufen im Supermarkt bald Geschichte? Neue Einkauftrends revolutionieren unser Kaufverhalten Kaufen wir bald alles per Smartphone?

In vielen Geschäften heißt es: Heute ist Zukunft! Wir zeigen, wie die neuesten Einkaufstrends aussehen!

Nein, fliegende Einkaufsregale gibt es noch nicht. Trotzdem verändert sich gerade einiges in der Einkaufswelt. Von neuen Geschäft-Konzepten, über Einkaufen mit dem Smartphone bis zu intelligenter Supermarkt-Technik. Wir sind gespannt, was sich davon in Zukunft durchsetzen wird – und haben schon mal ein paar Einkaufstrends zusammengestellt.

Selbst ist die Frau

Sie haben sicherlich auch schon die Do-it-Yourself-Kassen bei Ikea gesehen, an denen man die Ware selbst einscannt und per Karte bezahlt. Viele Kunden trauen sich noch nicht an die neue Technik heran – sie wird aber auch schon in Supermärkten angewandt, etwa in einigen Edeka-Filialen. Einfach mal diese Selbstbedienungskassen ausprobieren, ist gar nicht schwer!

Einkaufen mit Smartphone

Eingescannt und eingekauft! Der Online-Shop „Emmas Enkel“ hat auf dem Metro Campus in Düsseldorf eine digitale Shopping-Wand aufgestellt. Dort kann man Produkte quasi im Vorbeigehen mit dem Smartphone einscannen und sich nach Hause liefern lassen. Auch wenn das noch nicht Alltag ist: Einkaufen mit Smartphone wird immer wichtiger. Wir können unterwegs im Netz shoppen und uns bei der Produktsuche von diversen Apps unterstützen lassen. Mit „ToxFox“ scannt man etwa den Barcode eines Produktes und überprüft es damit auf mögliche Giftstoffe. Zudem bieten einige Supermärkte wie Aldi, Edeka oder Netto schon das mobile Bezahlen an. Das funktioniert noch unterschiedlich: Man hält zum Beispiel das Smartphone an der Kasse an ein Lesegerät, und der Betrag wird abgebucht.

Lebensmittel online: Hauptsache bequem

Wer den freien Tag auf der Couch verbringen möchte, kann den Kühlschrank auch per Online-Bestellung füllen. Supermärkte wie Rewe liefern den Einkauf nach Hause – bis 100 Euro gegen eine Servicegebühr. Das ist vor allem praktisch, wenn man keine schweren Wasserkisten schleppen möchte. Auch kleinere Unternehmen wie „HelloFresh“ liefern Lebensmittel. Das Konzept: In der Kochbox sind Zutaten für bis zu fünf Mahlzeiten plus passender Rezepte enthalten. Wer seine Lebensmittel online kauft, muss aber bedenken: Zur vereinbarten Zeit muss man zu Hause sein.

Bio-Trend ungebrochen

Bio soll es sein. In den letzten zehn Jahren hat sich der Umsatz von ökologisch hergestellten Produkten verdreifacht. Selbst Discounter wie Aldi, Lidl oder Penny gehen auf den Bio-Trend ein, haben ihre eigenen Linien an Bio-Lebensmitteln. Viele Kunden wollen aber nicht nur an Pestiziden, sondern auch an Verpackung sparen. Immer mehr Supermärkte verbannen Plastiktüten –per Gesetz kosten sie jetzt mindestens 20 Cent. In vielen Städten gibt es sogar Geschäfte, die gänzlich auf Verpackung verzichten. Bei „Original unverpackt“ in Berlin etwa wird die Ware in Mehrweggefäße abgefüllt.

Schnell muss es gehen

Schluss mit langem Suchen! Der Kunde von heute mag es unkompliziert. Das „Kochhaus“ hat sich das zu Herzen genommen und sortiert die Ware nicht nach Kategorien, sondern nach Rezepten. So hat man alle nötigen Produkte gleich griffbereit. In den deutschlandweiten Shops gibt es die Zutaten für 18 verschiedene Gerichte, von denen zwei bis drei wöchentlich wechseln.