Aneurysma: Was ist das eigentlich?

Das sollten Sie über die gefährliche Erkrankung wissen

Es kann angeboren sein oder im Lauf der Jahre entstehen. Unbehandelt ist es lebensgefährlich. Wir erklären, was ein Aneurysma ist.

Wenn ein Blutgefäß oder eine Ader an einer bestimmten Stelle erweitert ist, dann spricht man von einem Aneurysma. Diese Ausstülpung in der Blutbahn ist meist sackförmig oder spindelartig. Es kann an jeder Ader im Körper entstehen – meist tritt es in den großen Arterien auf.

Die Symptome
Oft merken Betroffene überhaupt nicht, dass sie ein Aneurysma haben. Erst, wenn die Ausstülpung größer wird, können Schmerzen entstehen. Manchmal beschreiben die Patienten ein Klopfen im Kopf oder Bauch – dort, wo das Aneurysma sitzt. 

Die Entstehung
Hauptursache dafür sind verkalkte Gefäße. Weitere Risikofaktoren: Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen und zu wenig Bewegung. Und natürlich spielt auch die genetische Veranlagung eine Rolle. Manchmal ist eine bakterielle Infektion die Ursache: Sie ruft eine Entzündung in der Gefäßwand hervor, und diese wird so geschädigt, dass sich die Ausstülpung bildet.

Die Therapie
Wenn ein Aneurysma unbehandelt bleibt, kann die Ader an dieser Stelle reißen, und es kommt dann zu lebensgefährlichen Blutungen. Bei der Behandlung wird das Blutgefäß abgeklemmt und die Ader mit einer Kunststoff-Prothese verstärkt.