Diese OPs sollten Sie besser im Winter erledigen

Nutzen Sie die kalte Jahreszeit

24. November 2017

Ist es eigentlich egal, wann man kleine Eingriffe vornehmen lässt? Nicht ganz. Denn: Der Winter ist die richtige Zeit für bestimmte Operationen.

Operationen, die man planen kann, legen viele Menschen lieber in die kalte Jahreszeit, denn sie wollen nicht im Sommer im Krankenhaus liegen und schöne Tage verpassen. Unabhängig von diesen eher persönlichen Erwägungen gibt es einige Eingriffe, die im Winter quasi Hochsaison haben, weil die Erfolgs- und Heilungschancen dann deutlich höher sind.

Hautmale beseitigen

Alters- und Leberflecken, Warzen, Blutschwämmchen, Muttermale und Co. werden vom Dermatologen gelasert. Dadurch entsteht eine Wunde in der obersten Hautschicht, die ohne Narben abheilt. Die neue Haut ist sehr empfindlich und darf nicht in die Sonne – deshalb sollte man solche Eingriffe jetzt in der dunklen Jahreszeit vornehmen lassen. Das Gleiche gilt für medizinische Peelings gegen Falten im Gesicht.

Augenlasern

Eine amerikanische Studie hat gezeigt, dass durch die trockene Winterluft das Augenlasern erfolgreicher verläuft als in Sommermonaten, wenn die Luftfeuchtigkeit höher ist. Außerdem ist die schädliche UV-Strahlung im Winter niedriger – Patienten sollten nach dem Eingriff trotzdem eine Sonnenbrille tragen.

Krampfadern entfernen

In Herbst und Winter werden meist die Venen gestrippt. Auch Verödungen, Einspritzungen, Laser- und Radiowellentherapie werden bevorzugt von Oktober bis März vorgenommen. Denn nach dem Eingriff müssen die Patienten eine Zeit lang Kompressionsstrümpfe tragen, um die Thrombosegefahr zu verringern. Im Winter schwitzt man nicht so sehr, die Strümpfe lassen sich gut unter langen Hosen verstecken, und auch die Entzündungsgefahr bei der Wunde ist im Winter niedriger.