Auf Wolke sicher: So klappt das Cloud einrichten

Sichern Sie Ihre Daten online

15. November 2017

Wichtige Dokumente ins Internet hochladen, sodass sie dort geschützt sind und Sie immer Zugriff darauf haben – so funktioniert das Einrichten einer Cloud.

So genannte Cloud-Speicher (Cloud = englisch für Wolke) sind eine sehr moderne und bequeme Form der Datensicherung. Hierbei schieben Sie Ihre Dateien einfach von Ihrem Computer oder Smartphone in einen Ordner.

Die Vorteile und Nachteile von Dienstleistern für Clouds

Wenn es ganz unkompliziert und schnell gehen soll, nutzen Sie einen Cloud-Speicher, der von Dienstleistern wie Microsoft, Google oder Amazon angeboten wird. Dieser kümmert sich um das Cloud einrichten, sodass die von Ihnen dort gespeicherten Daten immer verfügbar sind. Er sorgt außerdem für Back-ups, also Sicherheitskopien, falls seine Technik mal Daten verliert und er sie neu einspielen muss. Klar ist aber auch, dass Sie mit dieser Variante die Kontrolle über Ihre Daten aus der Hand geben. Ganz wichtig ist deshalb, dass Sie dem Anbieter vertrauen können, dass er nicht eines Tages pleite ist oder dass durch Fahrlässigkeit – oder auch politische Zwänge – sensible Daten an Dritte weitergegeben werden.

Welche Kosten auf Sie im Durchschnitt zukommen

Die großen Internetunternehmen bieten in der Regel 5 bis 15 Gigabyte an Speicherplatz kostenlos. Wenn Sie allerdings nicht nur einzelne Dokumente, sondern auch größere Mengen an Fotos und Videos dort archivieren wollen, ist dieser Platz schnell aufgebraucht. In diesem Fall empfehlen Experten, Speicherplatz von einem Terabyte zu nutzen. Die Preise hierfür liegen im Schnitt zwischen 70 und 100 Euro als jährlicher Mietpreis. Egal für welchen Dienstleister Sie sich entscheiden: Wenn Sie regelmäßig große Datenmengen hochladen, ist ein schneller Internet-Zugang hilfreich, sonst dauert das Hochladen sehr lang.

Spezielles Angebot zum Hochladen für Fotos

„Google Fotos“ ist eine komplett kostenfreie Cloud, auf der Sie unbegrenzt Fotos und Videos ablegen können. Die Dateien werden dabei allerdings auf eine etwas geringere Datenmenge geschrumpft, sodass die Auflösung nicht mehr ganz so hoch ist. Die Cloud gibt es auch als praktische App fürs Smartphone: Sie erledigt das Ablegen der Fotos und Videos ganz automatisch.

Alternativen für die private Nutzung

Sie möchten Ihre Daten nicht einem Dienstleister anvertrauen? Dann können Sie zu Hause auch selbst eine Cloud einrichten, zum Beispiel, indem Sie an Ihren DSL-Router eine externe Festplatte anschließen. Mit Hilfe der installierten Router-Software können Sie dann über das Internet auf die Dateien der Festplatte zugreifen, Infos zur Handhabung finden Sie auf der jeweiligen Firmen-Homepage. Ein so genanntes NAS-System (NAS als Abkürzung für Network Attached Storage) funktioniert ähnlich, hier sind Server und Festplatte(n) allerdings kombiniert. Sie können über ein solches System alle Dateien sofort speichern und ebenso leicht wieder aus dem Speicher abrufen. Wenn Sie im Internet den Begriff „NAS-System“ eingeben, finden Sie zahlreiche hilfreiche Anleitungen zu Einrichtung und Wartung.