Reflux: Schnelle Hilfe bei Sodbrennen

Woher es kommt und was unseren Magen dann beruhigt

Lecker und üppig geschlemmt, danach noch ein Stückchen Apfelkuchen mit Schlagsahne verputzt – und plötzlich fühlt sich die Speiseröhre an, als stünde sie in Flammen. Was tun? Diese Tipps sorgen für schnelle Hilfe bei Sodbrennen.

Jeder zweite Deutsche hat manchmal oder auch regelmäßig Sodbrennen. Diese Mischung aus höllischem Brennen und saurem Aufstoßen ist nicht nur unangenehm und schmerzhaft, es kann auch gefährlich werden. Dann ist nicht nur schnelle Hilfe bei Sodbrennen gefragt, sondern auch Ursachenforschung.

Zu viel Zucker, zu viel Fett, zu viel Kaffee …

Wir sollten darum den „Hilferuf aus dem Bauch“ ernst nehmen und versuchen, die Gründe für Sodbrennen herauszufinden. Erste Hilfe verspricht ein Tagebuch: Was haben wir gegessen, wie viel, und wann entstand Sodbrennen? Kam es nach dem Genuss von frittierten Garnelen? Nach dem scharfen Thai-Curry? Oder mittags, nach dem doppelten Espresso? Wodurch entsteht Sodbrennen? Zu viel Fett, zu viel Kaffee, zu viel Zucker – der Magen schützt sich, indem er mehr Magensäure produziert. Die fließt zurück in die Speiseröhre.

Schnelle Hilfe bei Sodbrennen aus dem Küchenschrank

Haben wir die „Übeltäter“ ausgemacht und von unserem Speiseplan gestrichen, sollte es
uns schnell besser gehen. Und wenn nicht, gibt es ganz schnelle Hilfe gegen Sodbrennen aus dem Küchenschrank. Im Akutfall sind Haferflocken, Fenchel- oder Kamillentee, ein Stück gekochte Kartoffel, Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Zwieback, trockenes Brot, Reis oder Reiswaffeln zu empfehlen. Auch pflanzliche Mittel aus der Apotheke können gut helfen.

Verdauungs-Spaziergang tut doppelt gut

Wer sich dann ein, zwei Tage ganz bewusst ernährt und Säurefallen vermeidet (Bananen statt Zitrusfrüchten, Vollkorn- statt Weißbrot, Kräutertee statt Kaffee, stilles Wasser statt Cola), ist das üble Brennen im Brustbein schnell los. Und für die Zukunft gilt: Nach jedem reichhaltigen Essen tut Bewegung gut. Der Verdauungsspaziergang beruhigt im
doppelten Sinne: unser Gewissen – und unseren Magen.