Vierte Corona-Welle: Mit diesen Auflagen muss man jetzt rechnen

Vierte Corona-Welle: Mit diesen Auflagen muss man jetzt rechnen

Die Infektionszahlen steigen sprunghaft an – mit welchen Auflagen Bürger rechnen müssen. 

© Alejandro Castellon/iStock
Die Maskenpflicht bleibt weiterhin bestehen.

Mit welcher Stärke die vierte Welle über Deutschland ziehen wird, kann man nicht genau sagen. Das hängt auch vom weiteren Impfgeschehen ab. Fakt ist, dass die Zahlen bereits jetzt sprunghaft steigen, was spätestens im Herbst für harte Auflagen sorgen kann.

Auflagen, die das öffentliche Leben verschärfen

Bereits ab 23. August treten härtere Regeln in Kraft: Wer Restaurants (Innenbereich) oder Friseurläden besuchen möchte, soll künftig einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen, der nicht älter ist als 24 Stunden oder einen negativen PCR-Test, der nicht älter ist als 48 Stunden ist. Grundsätzlich spricht man jetzt von "3G", also Zugang für Geimpfte, Genesene, Getestete.

Tests sollen Voraussetzung sein für den Zugang zu

  • Krankenhäusern
  • Alten- und Pflegeheimen
  • Einrichtungen der Behindertenhilfe
  • Innengastronomie
  • Veranstaltungen in Innenräumen
  • Friseure
  • Fitnessstudios
  • Schwimmbäder
  • Sporthallen
  • Bei Beherbergungen soll ein Test bei Anreise sowie zweimal wöchentlich Pflicht sein


Um die Impfkampagne weiter ins Laufen zu bringen, müssen ab dem 11. Oktober zudem Schnelltests aus eigener Tasche bezahlt werden. Ausgenommen sind Personen, die nicht geimpft werden können oder sollen. Dieser Personenkreis soll weiterhin Zugang zu kostenlosen Tests haben. 

Aber: Auch Geimpfte und Genesene sollen künftig Schnelltests bei Vorgabe selbst bezahlen, denn auch eine vollständige Impfung schützt nicht vollends gegen die Delta-Variante. Laut einer britischen Studie schützt eine vollständige Impfung nur bis zu 50 bis 60 Prozent vor einer Ansteckung. Mit eingeflossen sind auch asymptomatische Fälle.

Wenn das Infektionsgeschehen niedrig bleibt, können die Länder die "3G-Regel" aussetzen. Also Solange die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern liegt oder andere Indikatoren wie beispielsweise die Krankenhausbelegung ein niedriges Niveau aufweisen. 

2G mit steigenden Infektionszahlen

Mit steigenden Infektionszahlen wird 2G kommen – das heißt, dass das öffentliche Leben für Menschen, die Impfangebote nicht angenommen haben, deutlich erschwert wird. Ein harter Lockdown soll für Geimpfte und Genesene Tabu sein. Alle anderen, bis auf Menschen, die sich nicht impfen lassen können oder dürfen, werden wohl bei steigenden Zahlen mit harten Einschnitten rechnen müssen.

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