CBD Öl bei Schmerzen - so kann es helfen

CBD Öl bei Schmerzen - so kann es helfen

Dem in CBD - dem Hanfpflanzenextrakt - enthaltenen Cannabidiol wird nachgesagt, dass es zu gesundheitlichen Zwecken insbesondere bei verschiedenen Schmerzen helfen kann. Daher wird vor allem CBD-Öl neben klassischen Pharmazeutika zunehmend komplementärmedizinisch angewendet. 

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Insbesondere für alle, die sich vornehmlich Naturheilmitteln zuwenden, kann CBD-Öl daher eine gute Alternative zu Schmerztabletten und schmerzstillenden Salben sein. Bei welchen Schmerzen kann CBD-Öl wohltuende Linderung bringen? Was ist bei der Einnahme zu beachten und wie gestaltet sich die Dosierung? Der folgende Beitrag geht im Hinblick auf eine natürliche Therapie mit CBD-Öl gegen unterschiedlichste Schmerzen in die Details.

Warum kann CBD-Öl bei Schmerzen eine lindernde Wirkung erzielen?

In CBD ist das Phyto-Cannabinoid Cannabidiol enthalten, welches mit dem Endocannabinoid-System des menschlichen Körpers interagiert. Im Körper des Menschen sind sogenannte Cannabinoid-Rezeptoren vorhanden, die das Cannabidiol - ähnlich der Wirkweise eines Magneten - anziehen und zum Ort des Schmerzes transportieren. Dort kann das Cannabidiol seine Wirkung direkt entfalten und Schmerzen lindern, wodurch sich auch der gesamte Organismus etwas entspannt. Zuträglich ist außerdem die entspannende Wirkung, die CBD-Öl auf das vegetative Nervensystem nehmen kann. Auch die Muskulatur im Rücken und in der des Nackens kann sich durch den Extrakt der Hanfpflanze in einen Entspannungszustand versetzen lassen.

Des Weiteren produziert der menschliche Körper selbst auch in einem kleinen Umfang Cannabinoide. Häufig sind diese jedoch nicht in ausreichendem Umfang vorhanden, sodass bei starken Schmerzen kaum eine Veränderung wahrzunehmen ist. Mit CBD-Öl kann es gelingen, positiv, sanft und mit einer natürlichen Lösung auf das Schmerzempfinden positiv einzuwirken. 

Kann CBD-Öl auch bei Schmerzen chronischer Natur helfen?

CBD-Öl wird oft bei akuten Schmerzen als natürliche Variante angewendet. Dies sind Schmerzen, die unter Umständen urplötzlich auftreten und häufig auch genauso schnell wieder verschwinden. Dies kann bei einer Erkrankung, aber auch bei Verletzungen oder entzündlichen Reaktionen im Körper der Fall sein. Des Weiteren lässt sich CBD-Öl bei chronischen Schmerzen anwenden. Diese Art von Schmerzen ist in aller Regel wiederkehrend und resultiert meist aus chronischen Krankheitsbildern. In manchen Fällen liegt eine Schädigung von Nerven zugrunde.

Bei welchen Schmerzen kann CBD-Öl Linderung verschaffen?

Das Spektrum der Schmerzarten, welches durch die einsetzende CBD Wirkung durch gezielte Anwendung bedient werden kann, ist ausgesprochen groß. So lässt es sich bei Kopfschmerzen, Migräne und Gliederschmerzen, aber auch bei Schmerzen der Gelenke anwenden. Weitere Anwendungsbereiche sind Nervenschmerzen, Nackenschmerzen und Rückenschmerzen. Frauen haben des Weiteren die Möglichkeit, CBD-Öl bei menstruationsbedingten Schmerzen zu nutzen. Aus einer Sportverletzung resultieren Schmerzen? CBD-Öl kann Besserung bewirken. Bei all diesen Symptomen lässt sich CBD-Öl gegen Schmerzen an der Oberfläche und gegen einen Tiefenschmerz anwenden. Da das Schmerzempfinden bei jeder Person in unterschiedlichem Maße ausgeprägt ist, ist davon auszugehen, dass auch die Wahrnehmung eines lindernden Effektes von Mensch zu Mensch verschieden ausfallen kann. Wer sich nicht sicher ist, ob CBD-Öl bei dem individuellen Schmerzempfinden eine geeignete Lösung ist, kann den Einstieg zunächst ausprobieren. So ist es möglich, sich ein eigenes Urteil zum Einfluss des CBD-Öls auf das Schmerzverhalten zu bilden.

CBD-Öl bei Schmerzen - das steckt hinter der Darreichungsform



Für die Herstellung von CBD-Öl werden sowohl die Blüten, als auch die Blätter von Nutzhanf verarbeitet. Außerdem kommt ein Trägeröl zum Einsatz. CBD-Öl besitzt den für Hanf typischen Geschmack und kann wahlweise pur oder in Verbindung mit Getränken und Lebensmitteln eingenommen werden. Hierbei lohnt sich auch ein Blick auf die Konzentration von CBD im Trägeröl.

Bei dem einen Öl kann die CBD-Konzentration etwas höher sein, als es bei anderen CBD-Ölen der Fall ist. Eine solche Entscheidung lässt sich von der Stärke der Schmerzen und dem persönlichen Schmerzempfinden abhängig machen. Für Einsteiger*innen, die mit CBD-Öl bisher noch keine Erfahrungen haben, ist es möglicherweise eine geeignete Herangehensweise, mit einer geringen Konzentration von CBD zu beginnen und bei einer nicht ausreichenden Menge gegebenenfalls in der Dosierung etwas nachzulegen. In den niedrigeren Konzentrationen ist die Rede von etwa 5 bis rund 20 Prozent. Sehr starke CBD-Konzentrationen können an die 50-Prozent-Marke heranreichen.

Hochwertige CBD-Öle sind zudem sehr rein, entstammen kontrolliert ökologischem Anbau und kommen ohne jede Art von schadhaften Substanzen aus. Darüber hinaus ist ein Verkauf von CBD-Öl lediglich mit einem geringen THC-Gehalt von maximal 0,2 Prozent gestattet. THC ist eine Substanz, die sich üblicherweise berauschend auswirkt, was bei einer solch geringen Menge jedoch in aller Regel nicht der Fall ist.

Inwieweit stehen bei CBD-Öl gegen Schmerzen mögliche Nebenwirkungen im Raum?

Nebenwirkungen können auch bei pflanzlichen Mitteln nie gänzlich ausgeschlossen werden. Dennoch wurden Nebenwirkungen bislang nur in seltenen Fällen beobachtet. Bei ihnen handelte es sich meist um Müdigkeit, die über das normale Maß hinaus ging. Außerdem ist es möglich, dass der Blutdruck abfällt und sich Durchfall zu den Symptomen der Nebenwirkungen gesellt. Auch dann, wenn sich der Mund innen recht trocken anfühlt, können dies Nebenwirkungen durch die Einnahme von CBD-Öl gegen Schmerzen sein.

Da jeder Mensch eine andere gesundheitliche Vorgeschichte hat, ist es hilfreich, vor der ersten Einnahme von CBD-Öl gegen Schmerzen medizinischen Rat zu ersuchen und einen Arzt zu konsultieren. Als Mediziner hat er die erforderliche Expertise, um eine konkrete Einschätzung zur individuellen Anwendung von CBD-Öl gegen Schmerzen geben zu können. Wer augenblicklich bei sich selbst feststellt, dass sich die Einnahme von CBD-Öl in Nebenwirkungen äußert, ist gut damit beraten, das aktuell verwendete Präparat nicht mehr zu nutzen, es gegen ein anderes zu tauschen oder den Konsum von CBD-Öl einzustellen. Auch hier ist die Rücksprache mit einem Arzt sehr zu empfehlen.

Umsicht hingegen ist bei Schwangeren und Frauen, die noch stillen, geboten. Die Kenntnislage zu möglichen Nebenwirkungen ist in diesen beiden Bereichen noch nicht ausgereift. Schwangere und Stillende sollten daher unbedingt einen Arzt um dessen Rat bitten.

CBD-Öl bei Schmerzen - auch für Tiere geeignet?

Tatsächlich ist CBD-Öl nicht nur bei den Schmerzbildern des Menschen relevant, sondern kann auch verwendet werden, wenn Tiere unter Schmerzen leiden. Insbesondere Hunde-, Katzen- und Pferdebesitzer konnten im Hinblick auf CBD-Öl gegen Schmerzen bei Tieren bereits Erfahrungen machen. Üblicherweise ist der CBD-Gehalt in CBD-Öl für Tiere recht niedrig bei etwa 2 Prozent angesetzt.

Fazit

CBD-Öl kann bei Schmerzen von Mensch und Tier Linderung bringen. Sofern es sich jedoch um schwerwiegende Krankheiten handelt, die den Schmerzen zugrunde liegen, sollte die Schulmedizin keinesfalls ausgeschlossen werden.

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