Traumfänger basteln: Mit Schritt-für-Schritt-Anleitung

So einfach geht es

Der Traumfänger (englisch: Dreamcatcher) ist ein Kultobjekt aus der indianischen Ojibwe-Kultur. Er wird am Schlafplatz aufgehängt und soll den Schlafenden vor bösen Geistern und schlechten Träumen beschützen. Das hübsche Objekt ist hierzulande ein beliebter Deko-Artikel und sieht man daher zahlreich in Wohnungen und Häusern. Wir zeigen, wie man einen Traumfänger ganz einfach selber bastelt.

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Einen hübschen Traumfänger selber basteln in 8 Schritten – so geht's>> Für einen Traumfänger braucht es gar nicht viel. Vielleicht haben Sie die richtigen Dinge dafür bereits zu Hause wie beispielsweise Holzperlen, Wolle oder Muscheln – oder Sie suchen bei einem Spaziergang danach. Natürlich gibt es auch fertige Bastel-Sets, mit denen Sie gleich loslegen können. Das Zubehör:
 

• ein Ring aus Holz oder Metall in einer Größe, die Ihnen gefällt
• Sie können auch selbst einen Ring aus einem biegsamen Weidenzweig formen
• Wolle oder Lederband zum Umwickeln des Rings (optional)
• dünne Wolle oder ein stabiles Garn für das Netz, die Anhänger und die Aufhängung
• zum Verzieren: Holzperlen, Glasperlen, Perlen aus Edelsteinen, kleine Baumzapfen, Muscheln (mit Loch)
• Federn, entweder künstlich (gibt es auch in bunten Farben) oder selbst gesammelt (dann die Federn in eine Tüte geben und über Nacht in der Gefriertruhe „entkeimen“) Schritt 1 – den Ring umwickeln: Wir haben unseren Metallring mit einem breiteren Lederband umwickelt (mit Alleskleber befestigen). Dieser Schritt ist nicht unbedingt nötig. Ein zu einem Kreis gebogener Weidenzweig z.B. sieht pur am schönsten aus. Schritt 2 – festknoten: Sie brauchen je nach Größe des Rings etwa 2 – 3 Meter Wolle oder Garn. Binden Sie das eine Ende auf ungefähr 12 Uhr am Ring fest. Wenn Sie mögen und der Faden nicht zu dick ist, können Sie das Ende, mit dem Sie fädeln, in eine dicke Nadel einfädeln. Schritt 3 – mit dem Fädeln starten: Wir fädeln im Uhrzeigersinn. Legen Sie den Faden von innen nach außen um den Ring und fädeln den Faden so in die Mitte zurück, dass eine Schlaufe entsteht. Teilen Sie den Ring so ein, dass Sie auf diese Weise achtmal um den Ring herumfädeln und beim achten Mal wieder bei 12 Uhr angelangt sind. Für ein engeres Netz können Sie den Ring natürlich auch in mehr Stücke teilen. Schritt 4 – einmal ganz rum: So sieht es aus, wenn Sie achtmal um den Ring gefädelt haben. Anschließend Schlaufe für Schlaufe vorsichtig straff ziehen!  Schritt 5 – eine neue Runde starten: Um die erste Fädelrunde „fest“ zu bekommen, den Faden bei 12 Uhr einmal um den Ring schlingen. Mit der zweiten Runde beginnen
Sie in der Mitte der ersten Schlaufe: Hier wieder den Faden von vorn nach hinten um den vorhandenen Faden legen und zu einer Schlaufe zurück in die Mitte fädeln. Wenn es etwas verrutscht, schieben Sie es einfach wieder so hin, wie Sie es möchten. Im Laufe der zweiten Runde wird das typische Netzmuster erkennbar. Schritt 6 … und weitere Runden: Die zweite und alle weiteren Runden werden auf dieselbe Weise gefädelt: Sie legen im schon vorhandenen Netz neue Schlaufen an und zwar jeweils in der Mitte der schon vorhandenen Fäden. Schritt 7 – die letzte Reihe: Wenn es zu eng für eine weitere Runde wird, knoten Sie den Faden fest. Traditionell hat der Traumfänger in der Mitte ein Loch, damit die Träume hindurchschlüpfen können. Schritt 8 – Anhänger: Fädeln Sie Perlen, Zapfen oder Muscheln (mit Loch) zu Anhängern auf. Die Feder befestigen Sie, indem Sie erst ein Band durch eine Perle ziehen und festknoten und anschließend den Kiel in die Perle stecken. Eventuell müssen Sie den Kiel kürzen, damit die Feder richtig passt.

 

Quelle: Happy Way
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