Flammkuchenteig Grundrezept für alle Varianten

Das knusprige, hauchdünne Original zuhause genießen

Das Flammkuchenteig Grundrezept bildet die Basis für die verschiedensten Varianten Flammkuchenteig mit Birne und Camembert belegt Flammkuchen mit Hähnchenbrust, karamellisierten Kirschtomaten und roten Zwiebeln

Ein Flammkuchenteig Grundrezept, tausend Möglichkeiten. Hauchdünner, knuspriger Boden und herzhafter Belag mit Schmand, Speck und Zwiebeln - das sind die klassischen Attribute des original Elsässer Flammkuchens. Aber es gibt noch viel mehr tolle Varianten für das feine Gebäck. Damit Sie es auch jederzeit zu Hause genießen können, finden Sie hier das einfache Grundrezept für Flammkuchenteig ohne Hefe.

Der Ursprung des original Flammkuchens

Seinen Ursprung hat der Flammkuchen mit Hefeteig tatsächlich im Elsass und ist dort sowie in der benachbarten Pfalz und Baden eine echte Spezialität. Aber auch in Frankreich wird der Flammkuchen gern serviert, hier wird er allerdings „tarte flambée“ genannt. Traditionell wurde er im Holzbackofen bei sehr starker Hitze gebacken, bevor das Brot eingeschoben wurde und die Flammen noch loderten.

Mit unserem Flammkuchenteig Rezept lässt sich natürlich nicht nur der traditionelle Flammkuchen zubereiten. Neben dem Original aus dem Elsass mit Speck, Zwiebeln und Schmand gibt es mittlerweile zahlreiche Flammkuchen-Varianten mit den verschiedensten köstlichen Belägen. Von Serrano-Schinken mit Parmesankäse und Rucola über Birne mit Ziegenkäse sowie Kürbis und Feta bis hin zur süßen Version mit frischen Früchten belegt – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, den Teigling lecker zu belegen und zu backen. Traditionell ist Flammkuchenzeit im Herbst, denn dann wird er zusammen mit Federweißer genossen – aber natürlich kann man die knusprigen Kuchen das ganze Jahr über genießen.

Was steckt im Flammkuchenteig?

Wer Flammkuchenteig selbermachen möchte, wird feststellen, dass es diverse Rezepte mit variierenden Zutaten gibt. Während manche den hauchdünnen Flammkuchenboden mit Hefe zum Knusperfladen anrühren, gibt es auch Versionen ganz ohne Hefe oder gar mit Buttermilch. Ein weiterer Klassiker ist der Ölteig. Letztendlich ist alles eine Geschmackssache: Hefeteig ist zwar immer etwas zeitaufwendiger, das Ergebnis und der Geschmack sprechen aber für sich. Die anderen Varianten gehen dementsprechend schneller, sind auch lecker, sind aber nicht so fluffig, wie es nur ein Hefeteig sein kann. Nicht jeder verträgt Hefe allerdings gut, weshalb der Ölteig ein beliebtes Pendant ist – auch geschmacklich. Probieren Sie einfach Ihre Lieblingsvariante aus! Das Wichtigste jedoch ist, da sind sich alle einig: Der Teig muss möglichst dünn ausgerollt sein und schön knusprig aus dem Ofen kommen.

Welchen Käse für Flammkuchen?

Zum Original-Rezept passen am besten würzige und pikante Käsesorten wie beispielsweise Emmentaler, Appenzeller oder Gruyere. Je nach Rezept sind aber verschiedene Käsesorten möglich: Mozzarella passt toll zu einem Belag mit Tomaten, Blauschimmelkäse zu Weintrauben und Walnüssen, Parmesan zu Serrano-Schinken oder Ziegenfrischkäse zu Feigen. Es kommt also auf den Belag drauf an! Damit Sie den vollen Käsegenuss haben, sollten Sie auf Fertigprodukte verzichten und den Käse frisch selber reiben.

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Flammkuchenteig mit Öl – das einfache Grundrezept

Ob Sie ihn nun ganz klassisch mit würzigem Schinkenspeck und Zwiebelringen belegen möchten oder doch lieber zu ausgefalleneren Zutaten greifen – mit diesem Grundrezept für Flammkuchenteig haben Sie die perfekte Basis für jede Variante des knusprigen Gebäcks. Das Rezept ist ganz einfach und wird ohne Hefe gemacht. 

Zutaten:

  • 200 g Mehl
  • 2 EL Öl, am besten Olivenöl
  • 125 ml Wasser
  • 1 Prise Salz

Zubereitung Teig für Flammkuchen:

  1. 200 g Mehl in eine Rührschüssel geben und in der Mitte mit der Hand eine leichte Mulde bilden. 2 Esslöffel Öl und 125 ml Wasser hineingießen. Eine Prise Salz hinzufügen und alles gut zu einer Masse durchkneten.
    Tipp: Den Teig nicht im Kühlschrank ruhen lassen, sondern sofort bei Zimmertemperatur verarbeiten. So hat er die richtige Temperatur. Je länger Sie den Teig kneten, desto geschmeidiger wird er. Denn auf diese Weise bildet sich Klebereiweiß, der für eine Portion Geschmeidigkeit sorgt!
  2. Mit einem Nudelholz den Teig auf einer gemehlten Fläche sehr dünn ausrollen, auf ein Backblech legen und nach Belieben belegen. 
  3. Je nach Belag wird der Flammkuchen etwa 10 — 20 Minuten bei 200 - 250°C Ober-/Unterhitze gebacken.

Flammkuchen mit Hefeteig

Zutaten:

  • 220 g Mehl 
  • 120 ml warmes Wasser
  • 10 g Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Olivenöl

Zubereitung:

  1. Die Zutaten in eine große Schüssel geben und mit dem Knethaken des Rührgeräts vermengen.
  2. Sobald ein homogener Teig entstanden ist, diesen mit einem sauberen Küchentuch abdecken und ca. 45 Minuten gehen lassen. Das Volumen sollte sich in dieser Zeit deutlich vergrößern. 

Verschiedene Beläge und Rezepte für den Flammkuchen

Schneller Pizzateig: Grundrezept mit Hefe
Flammkuchen mit Birne und Camembert
Flammkuchen mit Hähnchenbrust, karamellisierten Kirschtomaten und roten Zwiebeln
Party-Snack Pizza-Rosen

Was tun, damit der Flammkuchen nicht reißt

Hauchdünn und nach dem Backen schön knusprig soll der Flammkuchenteig sein – aber wie bekommt man das hin, ohne dass der zarte, fragile Teig reißt? Das braucht etwas Übung, denn es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das sind die besten Tipps:

  • Flammkuchenteig immer bei Zimmertemperatur verarbeiten, denn dann ist er elastischer, geschmeidiger und dehnfähiger.
  • Rollen Sie den Teig direkt auf dem Backpapier aus, so können Sie beides zusammen später aufs Backblech geben.
  • Frisch zubereiteter Teig zieht sich gern zusammen – einfach den Teig zwischendurch etwas ruhen lassen und abdecken.

Anschließend nach Wunsch belegen, wie beispielsweise in unseren Rezeptvorschlägen oben!

Haltbarkeit von Flammkuchen

Der frische Flammkuchenteig sollte natürlich so schnell wie möglich verarbeitet werden. Jedoch hält sich auch dieser ein, zwei Tage im Kühlschrank.

Möchten Sie den Flammkuchen auf Vorrat zubereiten, können Sie auch den Teig einfrieren, sofern es sich um einen Blätter- oder Mürbeteig handelt. Hefeteige eignen sich nicht zum Einfrieren!
Geben Sie den Teig direkt nach der Zubereitung in die Tiefkühltruhe und verbrauchen Sie ihn innerhalb von 6 Monaten. Zum Auftauen legen Sie den Teig über Nacht in den Kühlschrank und lassen Sie ihn anschließend 2 Stunden bei Zimmertemperatur liegen.

Fertig gebackener Flammkuchen schmeckt am besten, solange er noch frisch und knusprig ist. Allerdings verdirbt der Flammkuchen natürlich nicht sofort! Im Kühlschrank aufbewahrt hält er sich durchaus zwei Tage. Tipp: Backen Sie ihn zum Verzehr bei niedriger Temperatur im Backofen auf, um ihn wieder warm und kross zu bekommen.