Boris Becker im TV-Interview: „Meine Frau wird sicherlich gut wegkommen.“

Boris Becker im TV-Interview: „Meine Frau wird sicherlich gut wegkommen.“

In der ersten Folge der TV-Talkshow „Endlich Feierabend“ hat Boris Becker (50) über die derzeitige Situation mit Lilly und ihren gemeinsamen Sohn Amadeus gesprochen. Und natürlich wollte man wissen: Wie steht es ums Geld im Hause Becker? Auch bei dem Thema war Boris erstaunlich offen.

Boris Becker (Head of Men's Tennis) nimmt an einer Talkrunde beim Verbandstag des WTV (Westfälischer Tennis Verband) teil.
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Boris Becker: „Es gab in der Tat schon bessere Zeiten"

Mit Boris Becker haben das Moderatoren-Duo Annett Möller (40) und Daniel Boschmann (37) gleich für ihre erste Live-Sendung einen hochkarätigen Gast verpflichten können. Gewohnt gut gekleidet erschien Boris im dunklen Anzug und grauem Sportshirt – eine perfekte Kombination aus schick und lässig.

„Es gab in der Tat schon bessere Zeiten"

Als Einstand schickte Boris Grüße an Lilly und Sohn Amadeus und betonte, es solle nicht „alles für bare Münze genommen werden, was man so liest.“ Aber er sagte auch: „Es gab in der Tat schon bessere Zeiten"

Boris über die Trennung von Lilly im Mai 2018

„Ich habe ja nun versucht, in den zehn Jahren mein Privatleben – soweit das möglich ist – aus der Öffentlichkeit rauszuhalten. Wenn man sich verliebt und heiratet, hat man natürlich vor, das auch ein Leben lang zu sein. Es hat nicht hingehauen. Ich bin leider nicht alleine in diesem Spiel, das man Heirat und Ehe nennt. Es ist immer schade, es tut weh, es ist unangenehm. Gerade wenn man einen kleinen Sohn hat. Aber wir sind zwei vernünftige Menschen und werden eine gute Lösung finden.“ 

... und Sohn Amadeus

„Ich bin ja fast ein Vorreiter der Patchworkfamilie mit meiner Ex-Frau Barbara haben wir das gut hinbekommen, wenn wir eben beide zusammenhalten und beide realisieren, es geht um das Wohl des Kindes. Das ist in dem Fall auch so. Wir haben beide den Amadeus, und da muss eben eine Lösung gefunden werden.“

Auch über den sonderbaren Polizeieinsatz in der Wimbledon-Villa sprach er

„Wie Sie alle wissen, habe ich eine sehr temperamentvolle Frau und die kann schon mal lauter werden. Das ist auch alles passiert, als ich live Roger Federer gegen Kevin Anderson in Wimbledon kommentiert habe. Mein Sohn Elias war im Haus und rief mich an und sagte ‚Papa komm nach Haus!‘ Und ich meinte ‚Ich kann gerade nicht, ich bin gerade live dabei!‘ Da haben sich die Gemüter wieder beruhigt, und ich hoffe, dass wir jetzt auch bald das Ende finden.“

Und wie ist jetzt das Verhältnis zu Lilly?

Das beide nur noch über Anwälte sprechen würden, dementierte Boris. Aber: „Natürlich haben wir Anwälte eingeschaltet – das muss man heutzutage machen, um seine Rechte zu sichern. Aber wir kommunizieren jeden Tag auch nicht mehr ganz so liebevoll, wie das früher mal der Fall war.“

Ein Thema, das alle interessiert: Geld

„Natürlich geht es bei einer Scheidung um Geld. Aber ich werde, wie auch bei meinen anderen Kindern, auch auf meinen Sohn Amadeus gut aufpassen. Und auch meine Frau wird sicherlich gut wegkommen. Aber es muss eben alles fair zugehen, und ich kann nur das bezahlen, was ich habe … Ein paar Mark oder Euro oder Pfund hab ich schon, aber eben vielleicht nicht mehr ganz so viel wie vor zehn Jahren.“

Zum Insolvenzverfahren konnte Boris natürlich nichts sagen, weil es ein laufendes Verfahren ist.

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