12 Fehler, die beim Putzen aufhalten

Lieber erst fegen, dann feucht wischen - so wird es schneller sauber Glasflächen immer gut abtrocknen, das verhindert Kalkablagerungen und Streifen Spülschwämme regelmäßig erneuern oder in der Mikrowelle entkeimen

Wischen, saugen, schrubben, polieren… Ganz ehrlich: Wer hat schon Lust, sich lange mit Hausarbeit aufzuhalten. Tappen Sie bloß nicht in die diese Putz-Fallen. Denn Zeit ist Freizeit

1. Einfach Essigreiniger für alles verwenden

Essig ist super gegen Kalk. Aber: Manche Oberflächen vertragen das Mittel nicht. Die Säure greift Natursteine wie Marmor an. Außerdem können sich Silikonfugen auflösen.

2. Zu häufig desinfizieren

Oberflächen mit Desinfektionsmittel abzureiben, kostet nicht nur Zeit – die Stoffe können sogar Allergien auslösen. Ausnahme: wenn ein Familienmitglied an Grippe erkrankt ist.

3. In die falsche Richtung putzen

Was Sie auch sauber machen – arbeiten Sie von oben nach unten. Dann macht herabfallender Staub keine sauberen Flächen schmutzig. Also erst auf den obersten Regalen Staub wischen, dann untere Flächen und Tische reinigen. Zum Schluss den Boden staubsaugen und wischen.

4. Fenster putzen bei Sonnenschein

Aaah, wem graust es nicht vor schmutzigen Scheiben? Das Problem: Oft schrubben wir wie verrückt, und am Ende bleibt nichts als Schlieren zurück. Ärgerlich! Deshalb: niemals im Sonnenschein putzen. Das Wasser trocknet zu schnell und hinterlässt einen Film. Und ganz wichtig: unbedingt einen Abzieher verwenden.

5. Falschen Sauger-Aufsatz nehmen

Die meisten Leute benutzen das Repertoire an Düsen gar nicht. Dabei geht es mit der richtigen viel schneller: Die schmale Fugenbürste etwa reinigt Ecken gut, die Polsterbürste das Sofa.

6. Mehrere Putzmittel zusammenmischen

Vor allem nicht saure (z. B. Essigreiniger) und alkalische (z. B. Seifen oder Fettlöser) zusammenschütten. Die Wirkung hebt sich gegenseitig auf. Ganz wichtig: keine organischen WC-Reiniger mit Mitteln, die Aktivchlor enthalten, mischen. Es kann sich giftiges Chlorgas bilden.

7. Küchenschwamm zu selten wechseln

Lassen Sie ihn zu lange liegen, sammeln sich jede Menge Keime. Putzen Sie dann damit Geschirr oder Oberflächen, herrscht Müffelalarm. Deshalb alle zwei Tage bei 60 Grad in die Waschmaschine geben.

8. Armaturen nicht trocken wischen

Wenn Sie nach dem Duschen Wasserhahn und Brause abtrocknen, setzt sich Kalk gar nicht erst ab. Den wöchentlichen Bad-Großputz können Sie sich dann sparen. Am besten auch die Kacheln trocken wischen.

9. Den Mopp nicht richtig auswaschen

Manchmal vergisst man, dass auch die Putz-Utensilien gereinigt werden müssen. Ist etwa der Mopp nicht richtig ausgespült, hinterlässt er beim nächsten Wischen Schmutzschlieren und verteilt überall nassen Staub.

10. Flusen falsch entfernen

Automatisch greift man zuerst zur Fusselbürste. Haare und Flusen auf dem Sofa gehen aber besser ab, wenn Sie mit einem angefeuchteten Gummihandschuh drüberfahren.

11. Wischen ohne Staubsaugen

Wer gleich mit dem Mopp durchwischt, muss ihn viel öfter ausspülen, weil Staub, Krümel und Haare daran hängen. Vorher saugen oder fegen spart Nerven und Zeit.

12. Reiniger nicht einwirken lassen

Putzen Sie Bad- oder Küchenflächen, sprühen Sie den Reiniger auf und warten erst ein paar Minuten ab. Dann lässt sich der Schmutz viel besser lösen.

 

 

 

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