Erste Hilfe bei Asthma-Anfällen

Wissen Sie, was zu tun ist?

Plötzlich ertönt ein Pfeifen, begleitet von Kurzatmigkeit! Und schon folgt die Atemnot! Da Asthma bislang nicht heilbar ist, laufen die Betroffenen immer wieder Gefahr, Erstickungsanfälle zu bekommen. Daher ist es auch so wichtig, dass nicht nur Asthmatiker wissen, was dann zu tun ist. 

Experten raten: zunächst den Betroffenen beruhigen. Wichtig ist ferner eine kontrollierte Atmung. Dabei hilft z. B. die Lippen bremse. Über die Nase wird eingeatmet, durch den leicht gespitzten Mund wieder aus. Dabei erklingt ein Geräusch, etwa ein Pfff. Zudem weiten bestimmte Körperhaltungen den Brustkorb, was das Atmen erleichtert. Beim „Kutschersitz“ setzt sich der Betroffene gerade hin. Dann beugt er sich vor, sodass die Ellenbogen auf den Oberschenkeln liegen.

Stark verengte Bronchien wieder weiten

Darüber hinaus weiten Arzneien die stark verengten Bronchien. Bringen diese nichts oder ist der Anfall bedrohlich, den Notarzt alarmieren! Mit dem Hinweis „akute Atemnot“. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, sollten Patienten mit ihrem Arzt schon vorab einen Notfallplan erstellen, den auch die Angehörigen kennen. 

Warum entsteht Asthma? Ein Auslöser sind Allergien. Rund 40 Prozent der Heuschnupfengeplagten und etwa 60 Prozent der Hausstauballergiker, die sich nicht behandeln lassen, entwickeln es im Laufe der Zeit. Die einzig ursächliche Allergietherapie ist die spezifische Immuntherapie (SIT). Hier wird der Körper allmählich an das Allergen gewöhnt. Der ideale Behandlungsbeginn? Bei einer Pollen-Allergie ist es der Winter.