Jede dritte Frau ist betroffen: Eisenmangel und die Folgen

Was ist zu tun?

Wenn Sie sich in letzter Zeit öfter müde und schlapp fühlen, liegt das vielleicht nicht nur an den kürzer werdenden trüben Herbsttagen. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, ob Sie an Eisenmangel leiden? Die Folgen ähneln Erkältungssymptomen. Wir klären auf.

Wir brauchen dieses essenzielle Spurenelement – unser Körper kann es nicht selbst herstellen, wir müssen es über die Nahrung aufnehmen. Eisen wird benötigt, um Hämoglobin zu bilden. Das ist ein Bestandteil der roten Blutkörperchen. Mit Hilfe des Hämoglobins wiederum bringen die Blutkörperchen Sauerstoff von der Lunge zu den Zellen, wo er in Energie umgewandelt wird. Bei einem Eisenmangel werden wir deshalb auf die Dauer antriebslos, müde und leiden unter Konzentrationsstörungen. Erste Anzeichen sind spröde Haare und Fingernägel, trockene Haut, Blässe und eingerissene Mundwinkel.

Das Immunsystem leidet

Der Körper verliert am Tag ein bis zwei Milligramm Eisen. Über einen gewissen Zeitraum kann der Organismus einen Mangel kompensieren, aber wenn der Speicher leer ist, wird’s ernst: Es entsteht Blutarmut, das Immunsystem funktioniert nicht mehr richtig, dazu kommen dann noch extreme Müdigkeit und Abgeschlagenheit.

Besser auf Kaffee und Cola verzichten

Vor allem Fleisch und Leberwurst enthalten Eisen, aber auch Hülsenfrüchte, Rote Bete, Brokkoli und Hafer. Vitamin C hilft, das Eisen im Darm aufzuschließen: zum Essen ein Glas O-Saft trinken oder Zitrone übers Fleisch träufeln. Tannin aus Tee oder Kaffee und Phosphate in Cola und Limonaden hemmen die Aufnahme.