Rauhnächte: Rituale und Bräuche zwischen den Jahren

Kleiner Wegweiser durch eine magische Zeit

Wir haben den Wegweiser für magische Rituale in den Rauhnächten In den Rauhnächten spüren wir die Verbundenheit zur Natur Ritual in den Rauhnächten: Räuchern mit Weihrauch oder Kräutern

Bis heute werden die sogenannten Rauhnächte mit Ritualen und Bräuchen zelebriert, die bis in die Zeit der Germanen zurückgehen. Ihnen waren die Tage zwischen Weihnachten bis zum Dreikönigstag heilig. Sie gelten als Brücke zwischen Diesseits und Jenseits, stehen für Abschied und Anfang. Wir haben einen Wegweiser, wie Sie diese magische Zeit richtig nutzen.

Rückschau halten auf Vergangenes und Einblick bekommen in die Zukunft: Beides soll während der Rauhnächte möglich sein. Sie beginnen am 24. Dezember um Mitternacht und enden am 5. Januar zur gleichen Stunde. Jede Nacht dieser Zwischenzeit steht in alter germanischer Tradition für einen Monat des kommenden Jahres und gibt Hinweise auf das, was geschehen wird. Viele Rauhnachtrituale wurden nur mündlich überliefert, einige werden, abgewandelt, bis heute gepflegt. So wurden zu Silvester früher lärmende Umzüge veranstaltet, um Altes zu vertreiben – heute übernehmen das die Böller.

Rauhnächte-Rituale für Herz und Seele

1. Rauhnacht Vom 24. auf den 25. Dezember: Wurzeln stärken

Diese Nacht steht für den Monat Januar. Es geht darum, seine Wurzeln, seine Herkunft zu stärken. Schöner Brauch dazu: eine Kerze für seine Familie und Ahnen anzünden, ihnen so ein Licht schenken und danken.

2. Rauhnacht Vom 25. auf den 26. Dezember: Kraft spüren

Sie ist dem Monat Februar gewidmet und soll uns helfen, unser eigenes Selbst und unsere innere Kraft besser zu spüren. Das kann mit Hilfe einer Meditation gut gelingen: tief atmen, in sich hineinhorchen.

3. Rauhnacht Vom 26. auf den 27. Dezember: Herz öffnen

Der Monat März steht im Fokus – und unser Herz: Wenn wir es öffnen und uns klar werden, was seine wahren Wünsche sind, können wir unsere Pläne und Ziele fürs neue Jahr genauer formulieren und effektiver angehen. Hier ist Mut zum Detail gefragt.

4. Rauhnacht Vom 27. auf den 28. Dezember: Wandel wagen

April: Frühling – die beste Zeit, um sich von negativen Gewohnheiten zu verabschieden. Rufen Sie sich diese noch einmal in Erinnerung – um sie dann gedanklich „aufzulösen“ und durch positive zu ersetzen.

5. Rauhnacht Vom 28. auf den 29. Dezember: Freunde feiern

Diese Nacht steht für den Monat Mai. Großes Thema: Freundschaft. Die zu anderen, aber auch die Freundschaft zu uns selbst. Besinnen wir uns darauf, wie sehr Freunde unser Leben bereichern, uns stark machen.

6. Rauhnacht Vom 29. auf den 30. Dezember: Altes loslassen

Diese Nacht ist dem Juni gewidmet. Ihre Frage lautet: Was wollen wir im alten Jahr zurücklassen, damit wir ganz frei und unbeschwert ins neue eintreten können? Alles aufschreiben – Gedanken, Erinnerungen, Dinge – innehalten und dann den Zettel verbrennen.

7. Rauhnacht Vom 30. auf den 31. Dezember: Neues träumen

Juli. Das Alte haben wir zurückgelassen, jetzt träumen wir vom neuen Jahr und was es für uns bereithält. Wer mag, setzt diese Nacht Tarot-Karten oder ein Orakel ein.

8. Rauhnacht Vom 31. Dezember auf Neujahr: Gutes wünschen

Die Nacht steht für den August. Wir feiern das neue Jahr, schicken gute Wünsche an unsere Lieben. Und wir haben Spaß, machen nur das, wozu wir wirklich Lust haben.

9. Rauhnacht Vom 1. auf den 2. Januar: Ruhe finden

Diese Nacht wird dem Monat September zugeordnet. In dieser Nacht soll alles Licht, soll alles hell und vollkommen sein. Wir finden Ruhe und Klarheit und können dadurch neue Energie sammeln. Schöne Idee für diese Nacht: sich jeden einzelnen der kommenden 12 Monate vor Augen rufen und ihn „segnen“. Denken Sie an Ihre Ziele, und fokussieren Sie möglichst viel positive Gedanken-Energie darauf.

10. Rauhnacht Vom 2. auf den 3. Januar: Ziele setzen

Sie steht für den Monat Oktober – und für Visionen für unser Leben. Wir können überlegen, ob wir unsere Zeit sinnvoll nutzen, welche Tätigkeiten uns prägen, und was wir vielleicht ändern sollten, um unsere Lebenssituation positiv zu ändern.

11. Rauhnacht Vom 3. auf den 4. Januar: Fragen klären

Jetzt geht es um den November. Wir beschäftigen uns in dieser Nacht idealerweise mit den großen Fragen des Lebens: Warum bin ich hier? Wovon möchte ich mich befreien, und was ist mir wichtig? Was sollte ich für mich tun, was für andere, und welche Ressourcen brauche ich?

12. Rauhnacht Vom 4. auf den 5. Januar: Zukunft empfangen

Sie steht für den Dezember. Wir „reinigen“ uns und unser Heim von allem, was uns belastet, und bereiten uns auf die „Nacht der Wunder“ vom 5. auf den 6. Januar vor: Der Legende nach weht da ein heiliger Wind, der das Haus und die Bewohner segnet. Um ihn hereinzulassen, werden Fenster und Türen weit geöffnet. Etwas Neues beginnt!

 

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