Kleine Warenkunde: Quinoa, Bulgur & Co.

Powerkörner wie Quinoa und Bulgur sind leicht zubereitet und gesund

Die Powerkörner liefern viele Nährstoffe Quinoa hilft gegen Übersäuerung Amaranth hat einen Protein-Gehalt von 18 Prozent Couscous wird durch Quellen in kürzester Zeit zubereitet Bulgur ist reich mit Vitamin B und E gesegnet Hirse ist glutenfrei und bedenkenlos bei Zöliakie zu genießen

Jetzt kommt leichte Abwechslung auf den Teller! Amaranth, Quinoa und all die anderen Körner gibt es nicht nur im Reformhaus, sondern inzwischen auch in Drogerien und sogar in Supermärkten. Lesen Sie mal, welche Vorzüge die Powerkörner für Besser-Esser haben.

Quinoa 

Das Trendkorn ist sehr mineralstoffreich und hat einen besonders hohen Eiweißgehalt. Das macht es gerade bei Menschen, die auf eine ausgewogene Ernährung achten, sehr beliebt. Quinoa (auch „Inkareis“ oder „Andenhirse“ genannt) ist ideal für die glutenfreie Speisenzubereitung. Da die Samen auch komplett basisch sind, helfen sie wunderbar gegen Übersäuerung und unterstützen beim nachhaltigen Abnehmen.

Amaranth 

Die winzigen Körner sind derzeit noch recht unbekannt. Sie sind auch gepufft erhältlich. Das schmeckt fantastisch im Müsli oder Gebäck. In der Vollwertküche wird Amaranth wegen seines hohen Nährwerts geschätzt. Die glutenfreien Samen (kein Getreide!) sind vor allem reich an Proteinen (18 %), gefolgt von Magnesium, Kalzium und Eisen. Und Amaranth enthält 70 % ungesättigte Fettsäuren, die dem Cholesterinspiegel gut tun.

Couscous

Kleine Kügelchen, die in kürzester Zeit zubereitet sind. Einfach mit kochendem Wasser übergießen und einige Minuten ausquellen lassen. Schneller geht ́s nicht! Seinen Ursprung hat Couscous im Norden Afrikas. Durch die leicht nussige Note schmeckt es zu Fisch und Fleisch, als Füllung in Auberginen und Paprika, als vegetarischer Bratling genau wie in Salaten und Suppen. Ebenso eignet es sich zur fettarmen und ballaststoffreichen Zubereitung von Süßspeisen, z.B. mit Milch, Rosinen, gerösteten Mandeln und Zimt. Wer unter Glutensensivität leidet, sollte aber auf Couscous verzichten.

Bulgur 

Der Hartweizenschrot gehört gerade in der orientalischen Küche zu den Grundnahrungsmitteln, aber auch bei uns wird er immer häufiger verwendet. Da er bei der Herstellung bereits gedämpft wurde, muss er beim Kochen nur kurz in Wasser eingeweicht werden. Der nährstoffreiche Grieß enthält große Mengen Vitamin B und E sowie Kalzium, Magnesium und Phosphor. Als Weizenprodukt ist er aber nicht glutenfrei. Aber er eignet sich gut für eine Diät, da er mit seinem hohen Ballaststoffgehalt lange satt macht.

Hirse

Das nussig schmeckende Getreide ist glutenfrei, darum leicht verdaulich und bedenkenlos bei Zöliakie zu genießen. Hirse strotzt vor Silizium, Eisen und Magnesium. Stärkt so Knochen und Gelenke, verschönert Haut, Haare und Nägel. Das enthaltene Eisen wird am besten mit Vitamin C aufgenommen. Paprika, Zitrone & Co. sind daher ideal als Zutat. Zu kleinen Nocken geformt, lässt sich gekochte Hirse auch als leckere Suppeneinlage verwenden. Zusammen mit Früchten wird sie zum gesunden Nachtisch.

Und hier gibt's ein paar leckere Rezepte zum Thema:

Couscous-Gemüse-Salat mit Gurke, Tomaten und Minze

Gefüllte Hähnchenbrust im Couscous-Bett

Quinoa-Risotto mit Tofu

Quinoa-Küchlein