10 überraschende Stromspartipps

Noch nie war Energie so teuer

Die Strompreise sind in den letzten 20 Jahren um 60 Prozent gestiegen. Im Jahr 2004 zahlte ein Haushalt von vier Personen durchschnittlich um die 700 Euro im Jahr. Für die gleiche Leistung muss diese Familie inzwischen an die 1.200 Euro ausgeben! Tendenz steigend, denn ein Ende des Preisanstiegs ist immer noch nicht in Sicht. Auf die Energie können wir nicht verzichten, jedoch den Verbrauch mit ein paar cleveren Stromspartipps senken.

Die Beleuchtung

Licht bringt Geborgenheit ins Haus, ist aber zugleich auch ein Kostenfaktor. Darum sollten Sie die Leuchtmittel sorgfältig auswählen. Denn mit einer Lebensdauer von 25 000 Stunden schlägt die LED die Energiesparlampe (ca. 10 000 Stunden) und die Halogenlampen (ca. 3 000 Stunden) um Längen. Zudem benötigt sie bis zu 80 Prozent weniger Strom als die „alte“ Glühbirne. Verwenden Sie daher am besten LEDs und Energiesparlampen. Ebenso gilt: Machen Sie das Licht nur da an, wo Sie es benötigen. Auch Zeitschalter und Steckdosenleisten mit Schalter helfen dabei, nach Wunsch die Lichter an- und auszuknipsen. Für den Garten empfehlen sich Leuchtmittel, die ihre Energie aus Solarzellen beziehen. Da ist das Licht dann sogar kostenlos!

In der Küche

… lauern einige Stromfresser, allen voran der Kühlschrank. Stromspartipp der Stiftung Warentest: Es ist günstiger, die Kühlschranktür beim Ein- oder Ausräumen offen zu lassen, statt sie für jeden Joghurt einzeln aufzureißen. Ebenso sollten Sie das Gerät regelmäßig abtauen und säubern, um die Kühlstreben dadurch zu entlasten. Ist der Gefrierschrank undicht, verbraucht er mehr Energie zum Kühlen. Checken Sie die Dichtung, indem Sie eine angeschaltete Taschenlampe hineinlegen. Ist der Schein bei geschlossener Tür im dunklen Raum zu sehen, sollten Sie das Gummi erneuern. Bei der Spülmaschine lautet die Devise, sie sollte lieber groß als klein sein, denn Minigeräte brauchen fast genauso viel Energie wie große! Und: Beladen Sie das Gerät immer voll. 

Haushaltsgeräte

Auch wenn Spül-, Waschmaschine, Kühlschrank und Co. noch funktionieren: Ein Austausch des Geräts aus Altersgründen kann sich lohnen, wenn es z. B. schon mehr als zehn Jahre alt ist. Neuere Geräte haben eine bessere Energieeffizienz und verbrauchen auf lange Sicht weniger Strom und Wasser. Waschen Sie die Wäsche, wenn es geht, bei niedrigen Temperaturen. 30 bis 40 Grad sind vollkommen ausreichend und stromsparender als 60 bis 90 Grad. Und: feuchte Wäsche aus dem Trockner lieber glatt streichen und austrocknen lassen, anstatt noch einmal zu trocknen.

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