Tierhaarentferner: Sofa & Co. clever von Haaren befreien

So werden Sie lästige Haare Ihrer Lieblinge los

Ach, ist das gemütlich, wenn sich unsere vierbeinigen Lieblinge abends neben uns auf die Couch kuscheln ... Nur schade, dass sie da häufig so viel Fell verlieren. Mit Haustieren wird man zwar niemals einen haar-, fell oder federfreien Haushalt haben – diese Tierhaarentferner haben sich beim Beseitigen und Mindern aber bewährt.

1. Warum haaren Tiere überhaupt?
2. Hunde im Sommer scheren?
3. Polsterdüse – der klassische Tierhaarentferner
4. Haar- und Fusselbürsten
5. Klebrige Fusselrollen zur Tierhaarentfernung
6. Pflegehandschuhe für weniger Haare
7. Saugen, saugen, saugen

1. Warum haaren Tiere überhaupt?

Die meisten Tiere wechseln ihr Fell zweimal im Jahr – im Frühjahr verlieren sie ihr dickes Winterfell, ab Herbst wird es wieder dicker. Der Fellwechsel dauert jeweils vier bis acht Wochen. Außerdem Haaren Hündinnen vor der Läufigkeit verstärkt. In diesen Zeiten sollten Besitzer die Fellpflege besonders intensiv mit Tierhaarentfernern unterstützen, damit die unverdaulichen Haarballen stark dezimiert werden. Bei Tieren ist also genau festgelegt, wie lange die Lebensdauer der einzelnen Haare ist. Der sich stets wiederholende Zyklus wird dabei hauptsächlich durch Licht und Temperatur bestimmt. Es liegt auf der Hand, dass Wohnungstiere nicht so starken Schwankungen unterliegen wie Tiere, die regelmäßig rauskommen oder deren Leben sich hauptsächlich im Freien abspielt. Aber auch sie verlieren kontinuierlich Haare. 

2. Hunde im Sommer scheren?

Das Fell von Katzen und Hunden soll vor allem im Winter vor Nässe, Regen und Kälte aber auch Schmutz schützen soll. Rassen wie Huskys haben dazu eine wärmende Unterwolle, um bestens für die arktische Kälte gerüstet zu sein. Aber was macht man im Sommer mit Rassen, die viel Fell oder eine dicke Unterwolle haben – eine Rasur macht das Leben leichter, oder? Dass für Huskys oder Malamuts ein südeuropäisches Klima nicht das Beste ist, sollte irgendwie klar sein. Hitze ist nichts für solche Hunde. Auch in unseren Breitengraden sollte man abwägen: In Süddeutschland herrschen im Sommer ebenfalls hohe Temperaturen. Hier also mit Verstand handeln. Wenn der Polarhund nun aber schon mal da ist, darf man ihn scheren? Grundsätzlich wird bei jedem Hund vom Scheren abgeraten, weil sich die Haare in ihrer Struktur verändern können. Bürsten, bürsten, bürsten ist daher der klare Rat im allgemeinen. Wenn Ihr Tier stark verfilzt ist, dann kann das Scheren allerdings sinnvoll sein. Auch, um es von Parasiten und sonstigen Schmutz zu befreien. Fragen Sie Ihren Tierarzt, auch was er von einer Sommerrasur speziell bei Ihrem Tier hält!

3. Polsterdüse – der klassische Tierhaarentferner

Bei Stoffpolstern klappt das Entfernen schnell und effektiv mit der Polsterdüse des Staubsaugers: Die Düse hat einen schmalen Streifen aus grobem Mikrofaserflor, der sich elektrostatisch auflädt und die Tierhaare dadurch gut bindet.

4. Haar- und Fusselbürsten

Es gibt in Drogerien auch spezielle Haar- und Fusselbürsten, die rundum mit Mikrofaserflor besetzt sind. Alternativ hilft das Abreiben mit einem angefeuchteten Mikrofasertuch – dies ist allerdings aufwändiger.

5. Klebrige Fusselrollen zur Tierhaarentfernung

Ebenfalls gut wirksam sind sogenannte „klebrige“ Fusselrollen, die man nach dem Gebrauch einfach mit Wasser abwäscht. Nach dem Trocknen sind sie wieder einsatzbereit. Diese Rollen sind nachhaltiger als die mit abziehbaren Klebefolien.

6. Pflegehandschuhe für weniger Haare

Eine weitere Möglichkeit, damit sich von vornherein gar nicht so viel Haare auf Polstermöbeln und & Co. ansammeln können: das Tier mit einem Pflegehandschuh massieren, der gleichzeitig ausgehende Haare sammelt.

7. Saugen, saugen, saugen

Es ist einfach so: Mit Tieren muss man einfach noch eine Schippe drauflegen – tägliches Saugen ist selbstverständlich, um alle Räume sauber zu halten.

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