Was Hunde über unseren Charakter aussagen

Zeig' mir deinen Hund – und ich sag’ dir, wer du bist!

Hund und Herrchen sind sich charakterlich oft ähnlich Dackel: Sie sehen klein und so unschuldig aus, haben es aber faustdick hinter den Ohren. Dackel gelten als besonders selbstbewusst und neigen dazu, ihren eigenen Kopf durchzusetzen. Sein Zweibeiner hat genauso wie er eine starke Persönlichkeit – und kann auch, so wie der kleine Wuffi, eine gewisse Sturheit an den Tag legen. Terrier: Lebendig, aufgeweckt, kernig. Terrier sind außerordentlich temperamentvolle Hunde, die zu keinem Abenteuer Nein sagen. Auch Raufereien gehen sie nicht aus dem Weg. Wer einen Terrier hält, ist ebenso aktiv wie diese Rasse und weiß genau, was er will, und kann sich vor anderen Menschen gut behaupten. Pudel: Der Wuschel gehört zu den edelsten und intelligentesten Rassen. Er langweilt sich leicht und braucht daher viel Beschäftigung. Tricks zu lernen, bereitet ihm viel Vergnügen, denn er liebt es, seinen Menschen zu gefallen. Pudelfreunde stehen selber gerne im Mittelpunkt und schmücken sich ein wenig mit dieser edlen Hunderasse. Husky: Anhänglichkeit ist nicht sein Ding. Genauso wenig hält er von absolutem Gehorsam. Der Husky ist eigenwillig. Ursprünglich als Schlittenhund gezüchtet, hat er eine große Ausdauer und liebt lange Streifzüge in der Natur. Seine Besitzer sind ebenfalls sehr naturverbunden und haben ihren eigenen Kopf. Schäferhund: Er ist wachsam und mutig, hat aber ein Herz aus Gold. Dazu ist er eine treue Seele, die für sein Frauchen oder Herrchen durch das Feuer gehen würde. Alles Eigenschaften, die ihn weltweit zu einer der beliebtesten Rassen gemacht haben. Seine Halter gelten ebenfalls als sehr loyal und bleiben mit ihrem Partner oft ein Leben lang zusammen. Wie schön! Mops: Das Knautschgesicht mit der kräftigen Körperstatur ist treu, fröhlich und nicht nur aufgrund seiner Größe relativ unkompliziert in der Haltung. Ausgedehnte Spaziergänge sind einfach nicht so seins, er verbringt den Tag dann doch lieber faul auf der Couch. Das Gleiche sagt man auch seinen Haltern nach: immer gut gelaunt, aber recht bequem.  Labrador: Deutschlandweit betrachtet führt er die Rasse-Rangliste mit weitem Vorsprung an. Die Gründe liegen auf der Pfote: Labradore sind freundlich und aktiv, lieben Menschen und ganz besonders Kinder. Kein Wunder also, dass seine Besitzer selber absolute Familientypen sind und sich am glücklichsten fühlen, wenn zu Hause viel los ist. Chihuahua: Klein, aber oho! Der Zwerg ist nicht nur sehr temperamentvoll und lebhaft, sondern auch sehr mutig. Ebenfalls besticht er durch seine starke Bindung auf seine Bezugsperson. Wer einen Chihuahua hält, gilt ebenfalls als sehr loyal – und genau wie sein Vierbeiner als sehr verantwortungsbewusst und gewissenhaft.

Ein Blick in die treuen braunen Augen, ein Streicheln durch das dichte Fell – und schon fühlen wir uns verstanden und aufgehoben. Hunde haben sich den Titel „unser bester Freund“ wahrlich verdient. Sie sind Gefährten und Tröster. Sie freuen sich mit uns und haben immer ein offenes Ohr für uns. Aber gibt es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen der Wahl des Hundes und dem Charakter des Herrchens?

Es zieht uns zu der Rasse, die unserer Person entspricht

Die Verbindung zwischen Hund und Halter ist ohne Zweifel etwas ganz Besonderes. Oft wird den beiden sogar nachgesagt, sie seien einander ziemlich ähnlich. Nun, an diesem Klischee ist tatsächlich eine ganze Menge dran. 

Wenn man einmal darüber nachdenkt, ergibt es auch Sinn. Die Persönlichkeit eines Menschen bestimmt auch seine Vorlieben. Und das gilt nicht nur für die Suche nach einem Partner, sondern auch für die Wahl des Vierbeiners. Ganz unbewusst sucht sich jeder Mensch unwillkürlich einen Hund aus, der seiner eigenen Persönlichkeit am besten entspricht. Frei nach dem Motto: Gleich und Gleich gesellt sich gerne. 

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Zeig' mir deinen Hund ...

Wer das Rampenlicht braucht, wird sich auch einen Hund aussuchen, der alle Blicke auf sich zieht. Und wer sehr loyal ist, fühlt sich zu einem besonders treuen Wuff hingezogen. Richtig so, schließlich begleitet er uns durch ziemlich viele Phasen unseres Lebens, da ist eine gemeinsame Wellenlänge das A und O. Über das Verhältnis zwischen Mensch und Hund gibt es natürlich zahlreiche Studien. Forscher der Universität Bonn haben die wechselseitige Beziehung genauer untersucht. Dazu befragten sie 2.789 Besitzer nach dem Verhältnis zu ihrem Vierbeiner. Im Endergebnis stellten sie drei Haupttypen von Hundehaltern fest, die sich in Einstellungen und Verhaltensmuster deutlich unterscheiden. Laut der Studie zählen 43 Prozent zu den naturverbundenen und sozialen Hundehaltern. Dieser Typus beschäftigt sich viel mit seinem Tier, ist sehr kontaktfreudig. Dem prestigeorientierten Hundehalter, der sein Tier gerne vermenschlicht, gehören 22 Prozent an. Er möchte mit dem Vierbeiner sein Selbstbewusstsein stärken und sein Ansehen bei anderen Menschen verbessern.

Es gibt insgesamt drei verschiedene Frauchen-Typen

35 Prozent gehören zu dem stark auf den Vierbeiner fixierten, emotional gebundenen Haltern. Sein Hund bedeutet ihm die Welt und ist ihm sogar wichtiger als soziale Beziehungen. Doch egal, welchem Typus man nun angehört: Die Liebe zwischen Mensch und Hund ist stets etwas Einzigartiges.

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