Was Hunde über unseren Charakter aussagen

Zeig' mir deinen Hund – und ich sag’ dir, wer du bist!

Ein Blick in die treuen braunen Augen, ein Streicheln durch das dichte Fell – und schon fühlen wir uns verstanden und aufgehoben. Hunde haben sich den Titel „unser bester Freund“ wahrlich verdient. Sie sind Gefährten und Tröster. Sie freuen sich mit uns und haben immer ein offenes Ohr für uns. Aber gibt es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen der Wahl des Hundes und dem Charakter des Herrchens?

Es zieht uns zu der Rasse, die unserer Person entspricht

Die Verbindung zwischen Hund und Halter ist ohne Zweifel etwas ganz Besonderes. Oft wird den beiden sogar nachgesagt, sie seien einander ziemlich ähnlich. Nun, an diesem Klischee ist tatsächlich eine ganze Menge dran. 

Wenn man einmal darüber nachdenkt, ergibt es auch Sinn. Die Persönlichkeit eines Menschen bestimmt auch seine Vorlieben. Und das gilt nicht nur für die Suche nach einem Partner, sondern auch für die Wahl des Vierbeiners. Ganz unbewusst sucht sich jeder Mensch unwillkürlich einen Hund aus, der seiner eigenen Persönlichkeit am besten entspricht. Frei nach dem Motto: Gleich und Gleich gesellt sich gerne. 

Zeig' mir deinen Hund ...

Wer das Rampenlicht braucht, wird sich auch einen Hund aussuchen, der alle Blicke auf sich zieht. Und wer sehr loyal ist, fühlt sich zu einem besonders treuen Wuff hingezogen. Richtig so, schließlich begleitet er uns durch ziemlich viele Phasen unseres Lebens, da ist eine gemeinsame Wellenlänge das A und O. Über das Verhältnis zwischen Mensch und Hund gibt es natürlich zahlreiche Studien. Forscher der Universität Bonn haben die wechselseitige Beziehung genauer untersucht. Dazu befragten sie 2.789 Besitzer nach dem Verhältnis zu ihrem Vierbeiner. Im Endergebnis stellten sie drei Haupttypen von Hundehaltern fest, die sich in Einstellungen und Verhaltensmuster deutlich unterscheiden. Laut der Studie zählen 43 Prozent zu den naturverbundenen und sozialen Hundehaltern. Dieser Typus beschäftigt sich viel mit seinem Tier, ist sehr kontaktfreudig. Dem prestigeorientierten Hundehalter, der sein Tier gerne vermenschlicht, gehören 22 Prozent an. Er möchte mit dem Vierbeiner sein Selbstbewusstsein stärken und sein Ansehen bei anderen Menschen verbessern.

Es gibt insgesamt drei verschiedene Frauchen-Typen

35 Prozent gehören zu dem stark auf den Vierbeiner fixierten, emotional gebundenen Haltern. Sein Hund bedeutet ihm die Welt und ist ihm sogar wichtiger als soziale Beziehungen. Doch egal, welchem Typus man nun angehört: Die Liebe zwischen Mensch und Hund ist stets etwas Einzigartiges.

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