Hochzeit – Das müssen Paare in der Coronakrise beachten

Verschieben oder heiraten?

Viele angehende Brautpaare stehen momentan vor der Frage, ob sie ihre geplante Trauung lieber verschieben sollten oder nicht. Wir erklären, was Paare beachten müssen, die derzeit eine Hochzeit geplant haben.

Die Planung einer Hochzeit dauert Monate, manchmal sogar Jahre und die Vorfreude ist riesig - und dann kommt plötzlich zum Start der Hochzeitssaion die Coronakrise. Die Schutzmaßnahmen, welche wegen der Krise unternommen werden, wie das Kontaktverbot, machen anstehenden Hochzeiten einen Strich durch die Rechnung. Viele Paare wissen nun nicht, was sie tun sollen, ob sie ihre Hochzeit absagen oder lieber verschieben sollen. Das betrifft vor allem Hochzeiten im April und eventuell auch im Mai. Es gilt abzuwarten, wie es dann ab Juni weitergeht, momentan lässt sich das noch nicht absehen, denn die Lage ändert sich ständig.

Das sollten Brautpaare jetzt wissen

Derzeit sind kirchliche Hochzeitszeremonien wegen des Kontaktverbots gar nicht möglich und müssen verschoben werden. Wer seine standesamtliche Trauung geplant und sogar schon einen Termin hat, sollte sich bezüglich individueller Details bei seiner Stadt erkundigen. Manche Städte haben nämlich auch standesamtliche Trauungen zur Gänze abgesagt. In anderen Städten ist es dagegen zum Beispiel weiterhin möglich, nur zu zweit in Anwesenheit eines Standesbeamten zu heiraten, also lieber vorher gut informieren. 

Verschieben oder jetzt heiraten?

Eine Hochzeitsfeier mit unseren Verwandten und Freunden ist derzeit aufgrund des Kontaktverbots nicht drin. Wer also eine schöne große Feier mit Freunden, Verwandten und Co. geplant hatte und nicht darauf verzichten will, im Kreise der Lieben zu feiern, sollte sich überlegen, die Hochzeit nicht besser zu verschieben.

Trotz der schwierigen Umstände entscheiden sich viele Paare dazu, den standesamtlichen Termin zu zweit trotzdem wahrzunehmen und das Feiern mit den Lieben auf bessere Zeiten in ein paar Monaten zu verschieben. Letztendlich muss aber jedes Paar für sich wissen, ob es die Hochzeit aufgrund der Unsicherheit in der aktuellen Situation verschiebt oder nicht.

Kommunikation mit Dienstleistern aufnehmen

Wer seine Hochzeit verschieben will, sollte mit den Dienstleistern, also etwa der Location, dem Fotografen oder dem Caterer sprechen und versuchen, eine Lösung zu finden, wie etwa einen neuen Termin in ein paar Monaten zu bekommen. Auch die Dienstleister sind von der Pandemie betroffen und bestimmt ebenso wie das künftige Brautpaar an einer guten Übereinkunft interessiert. Zuerst sollten Sie am besten mit der Location in Kontakt treten, das erleichtert die weitere Umplanung. Bitten Sie zudem Ihre Trauzeugen und Freunde um Hilfe, diese helfen Ihnen in diesen schwierigen Zeiten sicher gern bei der Neuplanung. Zusammen schaffen wir das.

Datum: 16.04.2020
Autor: Ilka-Marie Hagenbücher

Themen