Weihnachtsbaum kaufen: Experten-Tipps zu Kauf, Qualität und Haltbarkeit

Welcher darf’s denn sein?

Worauf Sie beim Kauf des Weihnachtsbaums achten sollten, erfahren Sie hier. Die Nordmanntanne gehört zu den beliebtesten Weihnachtsbäumen der Deutschen. Die Blaufichte belegt Platz 2 der beliebtesten Weihnachtsbäume Die Nobilistanne zeichnet sich durch ihre silbrig-blauen Nadeln und ihren schlangen Wuchs aus Die Rotfichte ist der preiswerteste Weihnachtsbaum

Beim Weihnachtsbaum kaufen sind wir uns einig: Prächtig muss er aussehen. Er soll gut gebaut sein, duften, funkeln und glitzern. Doch wie finde ich den richtigen Tannenbaum für mich, und worauf sollte ich beim Kauf achten?

„Früher war mehr Lametta!“ Viele von uns kennen diesen Satz aus Loriots „Familie Hoppenstedt“, in der das Baumschmücken nicht ganz konfliktfrei abläuft … Bevor es ans Dekorieren geht, gibt Saskia Blümel vom Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger hier hilfreiche Tipps zu Kauf und Lagerung.

Qualität und Frische beim Kauf eines Weihnachtsbaumes erkennen

„Ein Baum guter Qualität besitzt eine gleichmäßige und runde Wuchsform, unverletzte Zweige ohne Schleifspuren und einen Stamm mit gerader Schnittfläche. Je heller diese ist, desto frischer ist der Baum“, erklärt die Expertin. 

TIPP: Auch die Nadeln können einen Hinweis darauf geben: Wenn sie glänzen, ist der Baum frisch. Ob der Baum ein bisschen nadelt, sagt hingegen nichts darüber aus, wann er geschnitten wurde. In der freien Natur nadeln die Bäume auch.

Dieser Weihnachtsbaum wird am häufigsten gekauft

Die Nordmanntanne ist mit rund 70 Prozent Marktanteil der beliebteste Weihnachtsbaum bei uns. Sie hat festsitzende, nicht stechende Nadeln und einen gleichmäßigen Wuchs. Die Blaufichte ist wegen ihrer starken Äste gut für schweren Christbaumschmuck geeignet. Allerdings stechen ihre Nadeln und rieseln schnell runter. Die Edeltanne, auch bekannt als Nobilistanne, hat weiche blaugrüne Nadeln, die nach Orange duften. Am preiswertesten sind Rotfichten.

Die beste Lagerung für den Weihnachtsbaum

„Der Baum sollte möglichst noch nicht ins Zimmer gestellt, sondern im Netz sonnen- und windgeschützt im Freien gelagert werden. Um das Austrocknen zu verhindern, sollte er in einen Eimer Wasser gestellt und vorher unten zwei bis drei Zentimeter abgesägt werden. Wenn es friert, stellen Sie ihn allerdings besser in den Keller oder lagern ihn in der Garage“, so  Saskia Blümel.

Wann sollte ich ihn in der Wohnung aufstellen?

„Am besten schon einen Tag vor dem Schmücken: Er braucht diese Zeit, um die Äste wieder in die richtige Position zu bringen. Stellen Sie ihn mit Netz in den Weihnachtsbaumständer, und nehmen Sie das Netz von unten nach oben ab.“

Wie bleibt er zu Hause über die Feiertage frisch?

„Stellen Sie ihn in einen Weihnachtsbaumständer mit einem Wasserbehälter: Ein etwa 2 Meter hoher Baum benötigt bis zu 2 Liter Wasser am Tag. Ideal ist es außerdem, den Baum vor dem Aufstellen noch mal zwei bis drei Zentimeter abzusägen und dann täglich zu gießen. Auch ganz wichtig: Den Baum möglichst nicht direkt vor die Heizung stellen, denn dort verliert er besonders schnell seine Nadeln.“

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