Weihnachtsbaum: Experten-Tipps zu Kauf, Qualität und Haltbarkeit

Welcher darf’s denn sein?

Frische Nordmanntannen finden Sie auch unter www.meinetanne.de. Wenn Sie keine Lust haben, selbst zu dekorieren: www.fleurop.de Nordmanntanne: „Sie ist mit rund 70 Prozent Marktanteil der beliebteste Weihnachtsbaum der Deutschen und auch mein absoluter Favorit. Sie zeichnet sich durch die festsitzenden, langen, nicht stechenden, dunkelgrünen Nadeln, die gute Haltbarkeit und ihren sehr gleichmäßigen Wuchs aus.“ Blaufichte: „Die langen, sehr spitzen und stechenden Nadeln mit besonders schönem kräftig-grünem bis stahlblauem Glanz kennzeichnen sie. Ein weiterer Punkt, der für die Blaufichte spricht, ist ihr angenehmer Duft. Sie ist die Nummer zwei in der Beliebtheit. Marktanteil: 15 Prozent.“ Edeltanne: „Ihr eigentlicher Name ist Nobilistanne. Sie ist vielen Verbrauchern durch den Kauf von Schnittgrün bekannt, für den die Sorte häufig genutzt wird. Sie hat silbrig-blaue Nadeln und einen schlanken Wuchs. Sie nadelt nur wenig, hält sich sehr lange und verströmt einen intensiven Duft.“ Rotfichte: „Sie ist der ursprünglichste Weihnachtsbaum, den man schon vor vielen Jahren im Wald geschlagen hat. Heute hat die Rotfichte allerdings an Bedeutung verloren. Sie hat dunkelgrüne, leicht stechende Nadeln und ist der preiswerteste Weihnachtsbaum.“

„Früher war mehr Lametta!“ Viele von uns kennen diesen Satz aus Loriots „Familie Hoppenstedt“, in der das Baumschmücken nicht ganz konfliktfrei abläuft … Bevor es ans Dekorieren geht, gibt Saskia Blümel vom Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger hier hilfreiche Tipps zu Kauf und Lagerung.

Wie erkenne ich Qualität und Frische eines Baumes?

„Ein Baum guter Qualität besitzt eine gleichmäßige und runde Wuchsform, unverletzte Zweige ohne Schleifspuren und einen Stamm mit gerader Schnittfläche. Je heller diese ist, desto frischer ist der Baum. Auch die Nadeln können einen Hinweis darauf geben: Wenn sie glänzen, ist der Baum frisch. Ob der Baum ein bisschen nadelt, sagt hingegen nichts darüber aus, wann er geschnitten wurde. In der freien Natur nadeln die Bäume auch.“

Wie lagere ich den Baum am besten bis Weihnachten? 

„Der Baum sollte möglichst noch nicht ins Zimmer gestellt, sondern im Netz sonnen- und windgeschützt im Freien gelagert werden. Um das Austrocknen zu verhindern, sollte er in einen Eimer Wasser gestellt und vorher unten zwei bis drei Zentimeter abgesägt werden. Wenn es friert, stellen Sie ihn allerdings besser in den Keller oder lagern ihn in der Garage.“

Wann sollte ich ihn in der Wohnung aufstellen?

„Am besten schon einen Tag vor dem Schmücken: Er braucht diese Zeit, um die Äste wieder in die richtige Position zu bringen. Stellen Sie ihn mit Netz in den Weihnachtsbaumständer, und nehmen Sie das Netz von unten nach oben ab.“

Wie bleibt er zu Hause über die Feiertage frisch?

„Stellen Sie ihn in einen Weihnachtsbaumständer mit einem Wasserbehälter: Ein etwa 2 Meter hoher Baum benötigt bis zu 2 Liter Wasser am Tag. Ideal ist es außerdem, den Baum vor dem Aufstellen noch mal zwei bis drei Zentimeter abzusägen und dann täglich zu gießen. Auch ganz wichtig: Den Baum möglichst nicht direkt vor die Heizung stellen, denn dort verliert er besonders schnell seine Nadeln.“