Die interessantesten Fakten über Eier

Werden Sie zum Eggsperten

Gekocht, gebraten oder pochiert, zum Frühstück, als Protein-Lieferant oder für die Weihnachtsbäckerei - Eier spielen eine wichtige Rolle für unsere Ernährung. Diese spannenden Fakten über Lagerung, Färbung etc. sollten Sie kennen. 

Durchschnittlich essen wir 235 Eier im Jahr – Tendenz leicht steigend. Gerade in der Adventszeit landen viele von ihnen in Plätzchen und Gebäck. Zeit für etwas Kenner-Wissen. 

Warum es weiße und braune Eier gibt 

Dies ist genetisch bestimmt. An den Ohrscheiben einer Hühnerrasse kann man erkennen, welche Farbe die Eierschale haben wird. Die Ohrscheiben sind Lappen, die direkt hinter den Augen liegen. Sind sie bei einer Henne weiß, legt diese auch weiße Eier. Sind sie rot, legt das Huhn braune Eier. 

Wie wir sie zu Hause am besten lagern

Immer getrennt von anderen Lebensmitteln im Kühlschrank aufbewahren. Damit der Dotter in der Mitte bleibt und die Luftkammer oben, das Ei mit dem spitzen Ende nach unten legen. Andersherum steigt die Luftblase nach oben, die Eierhaut löst sich ab, es bilden sich Keime. Richtig gelagert, ist ein Ei bis 28 Tage nach Legedatum genießbar. Wenn Sie unsicher sind, ob es noch frisch ist: Ei in ein Glas mit kaltem Wasser legen und kurz warten. Liegt es am Boden, ist es frisch. Mittig ist es noch in Ordnung. Sobald es an die Oberfläche steigt: bei mindestens 60 Grad durcherhitzen.

Weshalb wir sie nicht abschrecken sollten

Durch das Wasser kommen dabei Bakterien ins Ei und vermindern die Haltbarkeit. Auch das Piken in die Schale, damit das Ei beim Kochen nicht platzt, können wir uns sparen: stattdessen etwas Salz oder Essig mit ins Wasser geben. Dadurch gerinnt das Eiweiß an der geplatzten Stelle, und ein Bruch wird sofort geschlossen. 

Wieso ein grüner Rand nicht schädlich ist

Das Frühstücksei hat einen grünen Rand am Eigelb? Ganz normal: Nach längerer Kochzeit reagiert das Eisen des Eigelbs auf den Schwefel des Eiweißes. Für uns ist das absolut unbedenklich.