Kleine Küchenkunde: Drei Speiseöle im Qualitäts-Check

Welches Öl eignet sich wofür?

Viele Hausfrauen schwören auf Rapsöl Zum Verfeinern von Salaten eignet sich Olivenöl besonders gut Sonnenblumenöl ist ein geschmackliches Allroundtalent

Ein Blick ins Öl-Regal im Supermarkt – Verwirrung. So groß ist die Auswahl. Welches ist denn nun das beste? Und welches eignet sich wofür? Wir stellen Ihnen drei der gängigsten Öle vor und verraten Ihnen deren Vor- und Nachteile.

Rapsöl

Es ist das beliebteste Speiseöl in Deutschland. In puncto ungesättigter Fettsäuren ist es auch das gesündeste Öl: Es enthält ein ideales Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren, dazu viel Vitamin E. Zum Braten kein kalt gepresstes Rapsöl nutzen – ab 140 Grad zersetzt es sich.

Olivenöl

Vom Verhältnis der ungesättigten Fettsäuren her nicht so gut wie Rapsöl. Am besten geeignet für Salate, keinesfalls zum scharfen Anbraten.

Sonnenblumenöl

Es enthält viele Omega-6-Fettsäuren, die aber die Wirkung der sehr gesunden Omega-3-Fettsäuren im Körper hemmen und das Öl wenig hitzestabil machen. Ein geschmacksneutraler Allrounder, nur unraffiniertes Sonnenblumenöl punktet mit extra vielen Vitaminen.