Schluss mit Verpackungsärger!

Hier finden Sie praktischeTipps, um Verpackungsärger zu vermeiden

16. April 2016

Verflixt! Zu viele Kartons, Verpackungen und Folien lassen sich nur schlecht öffnen. So machen Sie Schluss mit Verpackungsärger!

Man zerrt und zieht und drückt und fummelt: Warum geht dieses blöde Ding nicht auf? Jeder Zehnte kämpft laut Statistik mit Laschen, Deckeln und Folie. Wir haben die besten Experten-Tipps gesammelt.

Löffel für Schraubgläser

Der Verpackungsärger: Viele Deckel sind durch einen rabiaten Transport total verklemmt. Die Lösung: Löffelstiel unterm Rand des Deckels ansetzen, nach oben drücken, bis es zischt. Oder: Um den Deckel zu lockern, das Glas mit der Kante rundum auf ein Holzbrett klopfen.

Eingeschweißtes über eine Schüssel halten

Der Verpackungsärger: Der Schinken ist so fest in dicke Vakuum-Folie verpackt, dass man sich beim Aufschneiden mit Fleischsaft besudelt. Die Lösung: Aufschneiden ja – aber die Packung dabei über eine Schüssel oder die Spüle halten, die den Saft gut auffängt.

Aludeckel erst einstechen

Der Verpackungsärger: Ob Jogurt oder Kaffeesahne: Erst zieht man wild daran, dann spritzt alles auf den Blazer. Die Lösung: Deckel mit der Gabel einstechen, das nimmt den Druck. Reißt die Lasche, Deckel mit einem spitzen Messer einritzen, dann vom Körper weg aufziehen.

Fisch-Konserven: Dosenöffner gegen Verpackungsärger

Der Verpackungsärger: An sich ist der kleine Henkel am Deckel der Dose ja eine gute Idee. Leider bricht er viel zu oft ab. Die Lösung: Da müssen Sie mit dem Dosenöffner ran. Kommt der nicht um die Ecken, mit einem scharfen Messer ein Kreuz in die Mitte ritzen. Davon die Kanten mit einer Zange nach außen biegen.

Handschuhe öffnen Trinkflaschen

Der Verpackungsärger: Plastik oder Schraubverschlüsse haben sich verkantet, nichts dreht sich mehr. Die Lösung: Einfache Spül-Gummihandschuhe anziehen, dann rutschen die Hände nicht mehr ab. Alternative: feuchtes Küchenhandtuch um die Dreh-Hand wickeln.