Aktiv gegen Krebs: Welchen Einfluss haben Psyche und Immunsystem?

Stärken Sie Ihre Selbstheilungskräfte

Das Immunsystem des Körpers ist ein wahres Wunder: Jeden Tag wehrt es tausende von feindlichen Erregern ab und hält uns gesund. Dabei ist es auch aktiv gegen Krebs, denn die mutierten Zellen attackieren uns jeden Tag – ein gesundes Immunsystem erkennt sie Zellen jedoch sofort und vernichtet sie umgehend. Aber manchmal schafft die Abwehr das nicht: Weil sie geschwächt ist, weil sich die Krebszellen verstecken, weil sich eine fehlerhafte Zelle zu schnell teilt. Doch welche Rolle spielen Immunsystem und Psyche im Kampf gegen Krebs?

Krebsimmuntherapie

Große Hoffnungen setzen Wissenschaftler aber auf die Krebsimmuntherapie. Auch wenn sie so ganz neu nicht ist: Schon vor 100 Jahren entdeckte der Bonner Chirurg Wilhelm Busch einen Zusammenhang zwischen Immunsystem und Krebs. Daran wird weiter geforscht – und es gibt Erfolge: Schwarzer Hautkrebs und Lungenkrebs können mit Medikamenten behandelt werden, die das Immunsystem so aktivieren, dass die Helferzellen die bösartigen Tumorzellen wieder erkennen und unschädlich machen.

Psyche 

Das seelische Gleichgewicht wurde von den Experten lange unterschätzt: Es geht den Patienten besser, wenn sie Unterstützung haben, wenn ihnen jemand zuhört und man die Ängste gemeinsam besiegt. Das aktiviert das Immunsystem ebenfalls. 

Selbst aktiv werden 

Wir können unser Immunsystem unterstützen. Etwa indem wir schwächendem Stress mit Entspannungsübungen und Sport entgegenwirken. Und genug schlafen: Denn im Tiefschlaf speichert das Immunsystem Infos über Erreger. Dazu eine vernünftige Ernährung mit viel Gemüse und wenig Zucker.

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