Wie wichtig richtig atmen ist und wie es geht

Wir alle machen es automatisch, und die meisten von uns machen es automatisch falsch: atmen. Zu flach und zu hektisch, sagen die Lungen-Experten. Wer zu flach atmet, bekommt nicht genug Sauerstoff (O2). Mit Folgen: Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfweh und manchmal sogar Magen-Darm-Probleme. 

Raus an die frische Luft

Ein täglicher Atemspaziergang von 15 Minuten sorgt dafür, dass mehr O2 in den Organismus gelangt und die Organe besser damit versorgt sind. Denn beim Atemspaziergang konzentriert man sich darauf, bewusst Luft zu holen. Am besten funktioniert das im Freien. Gehen Sie zwei Schritte und atmen Sie durch die Nase ein, nach weiteren vier Schritten tief aus. Nicht ganz einfach, aber versuchen Sie, mit den Gedanken beim intensiven Ein- und Ausatmen zu bleiben. Das baut Stress ab.

Den Brustkorb weiten 

Alle fünf Minuten sollten Sie anhalten und folgende Atemübung machen: Ganz gerade hinstellen und die Hände auf die Schultern legen. Jetzt tief einatmen und dabei die Ellenbogen zur Seite führen, beim Ausatmen dann wieder nach vorn. Das weitet den Brustkorb und verdoppelt die Wirkung des Atemspaziergangs. 

Seufzen und Gähnen 

Ein weiterer großer Vorteil: Man holt auch für die kommenden Stunden viel bewusster und auch deutlich tiefer Luft. Diese Wirkung kann noch verstärkt werden, wenn man ab und zu aus ganzem Herzen seufzt – das erleichtert, macht die Lunge frei und bereitet vor für den nächsten tiefen Atemzug. Auch gut: herzhaft und lautstark gähnen, wenn es die Situation erlaubt. Das bringt Sauerstoff ins Gehirn und macht wieder fit.