Leiden Sie auch unter Aufschieberitis?

Was du heute kannst besorgen…

Es ist menschlich, unangenehme Dinge auf die lange Bank zu schieben. Das Problem: Es erledigt sie leider auch kein anderer, und am Ende muss es dann ganz schnell gehen. Doch mit diesem Aufschieben, wissenschaftlich „Prokrastination“, sabotieren wir uns selbst. Denn wenn wir immer erst in letzter Minute mit etwas beginnen, neigen wir zu Fehlern und zeigen nicht das, was in uns steckt.

Nach Gründen suchen 

Wozu können Sie sich am wenigsten aufraffen? Geht es wirklich nur um eine konkrete Sache, oder sitzt das Problem tiefer? Wenn Sie zum Beispiel generell mit Ihren Aufgaben bei der Arbeit unzufrieden sind, überlegen Sie, ob Sie in einen anderen Bereich wechseln können. Denn was wir gerne machen, geht uns auch leichter von der Hand.

Clever aufteilen

Wenn etwas unerledigt vor uns liegt, haben wir häufig das Gefühl, einen riesigen Berg bewältigen zu müssen. Um ihn leichter zu erklimmen, teilen Sie sich die Aufgabe in kleine Etappen ein, und setzen Sie sich für jeden Abschnitt ein realistisches Ziel. Wenn Sie es erreicht haben, gibt’s eine Belohnung. 

Einfach anfangen

Sie finden den ersten Schritt immer am schwierigsten? Das geht den meisten von uns so. Aber freuen Sie sich: Wenn Sie sich dazu erst einmal überwunden haben, geht der Rest oft wie von selbst. Rumgrübeln und Ausreden erfinden, warum wir etwas nicht tun sollten, kostet am Ende mehr Zeit, als es anzupacken. 

Freunde ins Boot holen

Sie wollen bis zum März Ihre Finanzen neu regeln? Erzählen Sie Freunden von Ihren Zielen. Je mehr Bescheid wissen, desto unangenehmer wird es, wenn Sie die Sachen aufschieben. Bitten Sie Ihre Freunde zusätzlich, zwischendurch nach dem Stand der Dinge zu fragen, das spornt Sie noch mehr an.

Vorteile erkennen

Was bringt es Ihnen, wenn Sie die Aufgaben, die vor Ihnen liegen, gleich erledigen? Machen Sie eine Liste mit allen Vorteilen: für Ihre Stimmung, Ihr Selbstwertgefühl, Ihre Freizeitplanung, Ihren Kontostand … Wenn das nicht motiviert!

Ablenkung vermeiden

Suchen Sie sich einen geeigneten Ort zum Arbeiten. Auf der gemütlichen Couch beim Fernsehen wird wahrscheinlich nichts recht klappen. Besser ist ein fester Arbeitsplatz in Ihrer Wohnung, der Ihnen schon beim Hinsetzen signalisiert: „Los geht’s!“ Manchmal hilft es auch, sich ein ganz neues Umfeld zu suchen, ohne Ablenkung durch etwa E-Mails und Facebook. Warum für fällige Schreibarbeiten nicht mal in eine Bibliothek gehen?

Etwas schaffen wollen

Am Ende geht es nicht darum, alles perfekt hinzubekommen. Und vor allem geht es nicht darum, dass Sie etwas schaffen müssen. Sie wollen etwas schaffen, und das ist ein ganz großer Unterschied. Sie haben die Wahl: Jeden Tag können Sie neu entscheiden, Sachen abzuhaken – und sich so selbst zu beschenken.

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