In acht Schritten zur sauberen Wohnung: Ruck, zuck geputzt!

So können Sie Zeit, Geld und Nerven sparen beim Putzen

Mit den richtigen Handgriffen sparen Sie in Küche, Bad und Wohnzimmer jede Menge Zeit!

1. Für die Küche kein Spülmittel nehmen

Generell gilt: Von oben nach unten putzen, weil Sie sonst immer wieder Staub aufwirbeln, der nach unten fällt. Für die Küchenfront kein Spülmittel, sondern Neutralreiniger nehmen – der hinterlässt keine Schlieren. Danach sofort trocken reiben.

2. Kühlschrank-Teile ab in die Maschine

Nicht alles einzeln putzen. Die Einlegeböden und Schubfächer können Sie auch in die Spülmaschine geben. Ist der Kühlschrank dann leer, mit einem frischen und keimfreien Lappen auswischen.

3. Staub wischen am besten nur feucht

Vorteil: Ein angefeuchteter Lappen wirbelt den Staub nicht auf. Auch praktisch: Antistatische Tücher aus Mikrofaser (Drogeriemarkt, ca. 10 Euro) – sie ziehen auch feinste Staubpartikel an wie ein Magnet.

4. Im Bad packt Essig den Kalk am Kragen

Dicke Beläge an der Duschwand zuerst mit einem Kunststoffschaber abkratzen und dann mit einem Tuch und Essigreiniger säubern.

5. Mit Rasierschaum glänzt der Spiegel

Großer Spiegel im Flur? Super-Trick: Fläche mit Rasierschaum einsprühen. 10 Minuten drauf lassen, mit Küchenpapier oder Mikrofasertuch blank polieren.

6. Streifenfreie Fenster mit Gummiabzieher

Lauge mit Wasser und Spüli herstellen, Scheiben einseifen. Mit einem Gummiabzieher abziehen, trocknen. Für große Flächen lohnt sich ein Fenstersauger (ab 50 Euro).

7. Staub saugen: immer nur geradeaus …

Erst alle Gegenstände vom Boden räumen und dann gerade Bahnen ziehen wie beim Rasenmähen. Dann saugt man nicht unnötig mehrmals über eine Stelle.

8. Die Böden erst ganz am Ende wischen

Grund: Während des Putzens wird der Boden immer wieder schmutzig. Am schnellsten geht’s mit einem breiten Mikrofaserwischer. Zuerst die Ecken des Raumes putzen, dann die Mitte. Nicht wahllos hin und her, sondern in gleichmäßigen Achterbewegungen.

Welche Reiniger Sie brauchen

Desinfektionsmittel, Kunststoffreiniger, Duschkabinenspray … In der Drogerie gibt’s unzählige Spezialreiniger. Wir meinen: Die brauchen Sie alle nicht. Diese drei reichen:

Neutralreiniger: Auch Allzweckreiniger genannt. Damit bekommen Sie alle Fußböden (außer Holz) und die meisten Oberflächen schnell wieder sauber.
Essig-/Zitronensäure: Verwenden Sie vor allem fürs Bad. Denn mit der Säure lösen sich Kalk und Harnstein gründlich.
Scheuermilch: Gibt es auch als Pulver und löst hartnäckigen oder verkrusteten Schmutz, zum Beispiel von der Edelstahl-Spüle oder Arbeitsplatte.