Sexspielzeug: Vibratoren im Test

Tipps zum Vibratorkauf

Wir haben den Vibrator-Test gemacht: Klicken Sie sich durch unsere Galerie! Vibratortest: Die richtige Basis

Das wichtigste zuerst: Bevor Sie loslegen, sollte alles ordentlich feucht sein. So vermeidet man winzige Verletzungen der empfindlichen Schleimhäute der Vagina. Greifen Sie gerne zusätzlich zu einem Gleitgel. Wichtig dabei: Es sollte dermatologisch getestet sein und für den Intimbereich geeignet sein, um den pH-Wert nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Wir haben die Gele von Loovara getestet. Die stylischen Gleitgele werden in Deutschland hergestellt und sind allesamt dermatologisch getestet. Das „OMG! Orgasmus-Gel“ ist extra für den Intimbereich der Frau entwickelt worden und wirkt sich durch seine aphrodisierende Wirkung positiv auf das Lustempfinden aus. Garantiert geeignet auch für sensible Haut! Eine Tube kostet ca. 13 Euro und reicht für ca. 100 Anwendungen.

Des weiteren gibt es von Loovara unzählige verschiedene Gleitgel-Varianten – hier ist für jeden etwas dabei. Zum Beispiel das „#Selfie Gel“, welches auf Wasserbasis und ohne Silikone hergestellt wurde. Es unterstützt durch seinen angepassten pH-Wert die gesunde Scheidenflora und ist frei von Parfümen oder Farbstoffen. Deshalb eignet sich das Gel auch im Einsatz mit Partner zum Oralverkehr. Eine Tube kostet ca. 10 Euro.

Eine weitere tolle Produktvariante: Das „Anti-Aging Gel“ von Loovara. Es fördert besonders bei vaginaler Trockenheit, die häufig während und nach der Wechseljahre auftritt, oder bei Intimbeschwerden die natürliche Feuchtigkeit. Es ist sowohl in Verwendung mit Kondomen als auch mit Sexspielzeug nutzbar und ebenfalls zum Oralsex geeignet. Für ca. 10 Euro erhältlich. Vibratortest: Auf den Punkt gebracht

Der G-Punkt der Frau ist ein sagenumwobenes Mysterium. Liegen soll die empfindliche Stelle etwa zwei Zentimeter im Inneren der Scheide, an der Vorderwand der Vagina in Richtung Bauchdecke. Mit dem Finger lässt sich eine leicht erhabene, raue Oberfläche ertasten.
Es ist umstritten, ob jede Frau dort besonders sensibel reagiert. Viele Frauen kommen durch die Stimulation dieses Punktes jedoch zu intensiven Orgasmen. Darauf sind sogenannte G-Punkt-Vibratoren ausgelegt. Sie massieren den G-Punkt mithilfe von technischen Vibrationen.

Unsere Redaktion hat das Modell „SORAYA 2“ von LELO getestet. Der Sextoy-Hersteller setzt auf Qualität und verlangt entsprechend hohe Preise für seine Produkte. Wir finden: zu recht!
Das luxuriöse Toy fühlt sich hochwertig an, das weiche Silikon ist angenehm auf der Haut. Durch die ergonomische Form und den praktischen Griff lässt sich das Spielzeug super handeln und einführen.
Der „Rabbit Massager“ ist nicht nur mit einer dickeren Spitze für den optimalen G-Punkt-Genuss ausgestattet, sondern hat auch noch einen zweiten, kleinen Vibrator, der währenddessen die Klitoris stimuliert. So kommt jede Frau auf ihre Kosten – ob mit G-Punkt-Orgasmus oder ohne.

Die Knöpfe für die Vibrationsstufen befinden sich am unteren Griff und lassen sich jederzeit gut bedienen. Das Spielzeug hat 14 verschiedene Programme, die die Nutzung sehr abwechslungsreich gestalten. Außerdem kann man den Vibrator sogar mit in die Badewanne nehmen, denn er ist wasserdicht!

Den G-Punkt-Vibrator „SORAYA 2“ von LELO gibt es hier für ca. 172 Euro. Vibratortest: Massagelust

Massagen genießen wir an fast jeder Stelle unseres Körpers. Sie lassen uns entspannen und können außerdem sehr erotisch sein. Vor allem, wenn es in Richtung Klitoris geht…

Der „Wand-er Woman“ von Satisfyer ist ein Massagestab mit ganz besonderen Fähigkeiten. Achtung, lassen Sie sich nicht von seiner Größe abschrecken. Das 34 cm lange Gerät wirkt sehr mächtig und bringt außerdem einiges an Gewicht mit sich. Das liegt an dem kraftvollen Vibrator, der sich im Kopf des Sexspielzeugs befindet.

Aber glauben Sie uns: Diese Power wollen Sie nach dem Ausprobieren nicht mehr missen! Die intensiven Massageprogramme des „Wand-er Womans“ verwöhnen nicht nur unseren Körper mit angenehmen Vibrationen, sondern bringen uns klitoral eingesetzt um den Verstand. Hier kommt die Entspannung ganz bestimmt ohne große Mühe! Besonders toll: Das Gerät ist wasserdicht und lässt sich so auch mit in die Badewanne nehmen.

Den „Wand-er-Woman“ von Satisfyer gibt es hier für ca. 30 Euro. Vibratortest: doppelter Spaß

Klein, aber fein! Wer sich etwas Unauffälliges aber Intensives wünscht, ist mit dem We-Vibe „Chorus“ richtig bedient. Dieses Toy sorgt für spannende Momente im Bett – und zwar auch mit Partner. Dieses Spielzeug kann nämlich sogar während des Geschlechtsverkehrs getragen werden. Natürlich lässt sich der „Chorus“ aber auch ganz alleine genießen.

DER Vibrator ist hier eigentlich falsch: Es handelt sich nämlich um zwei Vibratoren in einem! Das Spielzeug ist wie eine Klammer geformt und enthält in beiden Enden jeweils einen Vibrator. Eine Seite wird in die Vagina eingeführt und stimuliert dort den G-Punkt, während das andere Ende außerhalb der Scheide oben auf der Klitoris aufliegt. So werden gleichzeitig beide Hot Spots verwöhnt!

Beim Testen ist aufgefallen, dass das Spielzeug sehr angenehm aufliegt, es drückt keinesfalls zu stark auf die empfindlichen Stellen. Besonders spannend: Der „Chorus“ lässt sich mit einer Fernbedienung durch die verschiedenen Vibrationsmodi navigieren. Die beiden Vibratoren können auch unabhängig voneinander verschiedene Programme abspielen – super aufregend!

Wer das Spielzeug mit einem Partner verwendet, kann auch ihm die Führung überlassen… Das sorgt für einen tollen Überraschungseffekt. Und Achtung, aufgepasst: Sie haben einen Partner, er ist aber räumlich von Ihnen entfernt? Dann kann dieser sogar an Ihren lustvollen Momenten teilhaben (oder gar führen), indem Sie ihn mit der We-Vibe App auf dem Handy verbinden. So lassen sich trotz Entfernung erotische Intimitäten austauschen.

Den „Chorus“ von We-Vibe gibt es hier für ca. 200 Euro. Vibratortest: Erotisches Workout

Über Liebeskugeln haben wir alle schon mal etwas gehört – doch, wofür sind sie jetzt eigentlich genau? Hierbei handelt es sich nämlich entgegen vieler Annahmen nicht um ein direkt im Bett einsetzbares Sexspielzeug. Trotzdem sorgen Liebeskugeln für intensive Orgasmen – und zwar auf längere Sicht.

 

Liebeskugeln sind letztendlich lediglich kleine Gewichte, die in die Scheide eingeführt werden und dann von der Vaginamuskulatur gehalten werden. Damit trainiert man also den Scheidenmuskel und auch den Beckenboden. Eine schwache Muskulatur ist nämlich häufig der Grund dafür, warum Frauen keinen Orgasmus bekommen. Und auch bei Beckenbodenschwäche oder nach Geburten helfen Liebeskugeln! Glücklicherweise können wir mit ihrer Hilfe ganz einfach gegenan trainieren.

 

Achten Sie darauf, leichte Modelle für Einsteiger zu kaufen und die Kugeln anfangs nicht zu häufig zu tragen. Ein Muskelkater in diesem Bereich ist äußerst unangenehm! Wer sich etwas vorgearbeitet hat, kann die Tragedauer langsam steigern.

 

Die Vaginalkugeln von Miss V sind für Anfänger geeignet und von medizinischem Silikon umhüllt. Dadurch lassen sie sich ganz einfach einführen und gut reinigen. Ein Rückholband macht das Entfernen unkompliziert.

 

Die Liebeskugeln von Miss V gibt es hier für ca. 15 Euro. Vibratortest: Vielseitiger Spaß

Der Vibrator „Multifun“ von Satisfyer hält, was er verspricht. Er ist mit seiner ergonomischen Form in besonders vielen Varianten einsetzbar, sowohl bei der Selbstbefriedigung als auch mit dem Partner.

Der Multifun enthält ganze drei Vibratoren: Sowohl in beiden kleinen Armen der oberen Gabel, als auch im Schaft. Durch die variierende Breite des länglichen Parts wird die Vagina ausführlich stimuliert.

Der vordere Teil des Multifun sorgt für besonders viel Spaß an der Klitoris, kann aber auch toll an den Brustwarzen bei ihr oder ihm eingesetzt werden. Ist ein Mann mit im Spiel, gefallen ihm sicher auch die erotischen Vibrationen an Penis und Hoden, wenn diese sanft umfasst werden.

Den „Mulitfun“ Vibrator von Satisfyer gibt es hier ab ca. 30 Euro. Vibratortest: Lust to go

Bei dem Auflegevibrator „Moxie“ von We-Vibe handelt es sich um ein ganz besonders aufregendes Gerät. Das Spielzeug ist nur etwa so groß wie ein Finger – hat es dafür aber in sich!

Aus medizinischem Silikon schmiegt es sich weich und angenehm an die Schamlippen an, wenn man das Gerät in die Unterhose legt. Denn dieser Vibrator ist to go! Mit einem kleinen Magnet lässt sich das kleine Sextoy ganz einfach an jedem Kleidungsstück befestigen und wird von außen überhaupt nicht bemerkt. So können wir die intensiven Vibrationen überall genießen – sogar, wenn wir gerade durch den Park spazieren.

Die Größe tut dem Toy übrigens absolut kein Abbruch: Mit verschiedenen Intesitäten und Vibrationsprogrammen massiert er ohne Mühe zum Höhepunkt.

Das Beste: Der „Moxie“ von We-Vibe lässt sich sogar mit der We-Vibe-App „We-Connect“ steuern. Das bedeutet, wir können einen Partner unserer Wahl dazu einladen, mitzuspielen. Und war von überall auf der Welt. Wer also gerade in einer Fernbeziehung lebt, oder seinen Partner nicht in der Nähe hat, kann so trotzdem aufregende und erotische Momente miteinander teilen.

Den Auflegevibrator „Moxie“ von We-Vibe gibt es zum Beispiel hier für ca. 130 Euro.

Das Sortiment an Sexspielzeugen ist heutzutage riesengroß! Wofür soll man sich da entscheiden? Wir verraten, worauf Sie beim Kauf eines Vibrators achten müssen und was einen guten Vibrator ausmacht. Dafür haben wir uns mal genauer umgesehen und eine Auswahl an Sexspielzeugen getestet. Klicken Sie sich durch unsere Empfehlungen.

Darum ist Masturbation gesund

Sex mit sich selbst ist noch immer etwas tabubehaftet. Doch die Zeiten, in denen man behauptete, vom Onanieren Pickel zu bekommen, sind glücklicherweise vorbei. Denn ganz im Gegenteil: Masturbation ist sowohl für den Körper als auch für die Psyche sehr gesund.
So ist beispielsweise erwiesen, dass Selbstbefriedigung Stress abbaut, die Stimmung hebt und uns glücklicher macht. Beim Handanlegen wird nämlich das Belohnungszentrum in unserem Gehirn aktiviert und dementsprechend der Botenstoff Dopamin gebildet – dafür der Stresshormonspiegel Cortisol gesenkt. Auch das Glückshormon Serotonin wird ausgeschüttet. Orgasmen lindern sogar Kopfschmerzen, wirken entkrampfend und lassen uns besser schlafen, denn hierbei werden Endorphine und das sogenannte Kuschelhormon Osytocin freigesetzt.

Genug Gründe, um sich ab und zu mal einen kuscheligen Moment mit sich selbst zu gönnen. Mittlerweile gibt es neben den eigenen Händen auch ganz viel Abwechslungsmöglichkeiten auf dem Markt: Vibratoren, Liebeskugeln, Dildos und weitere Sexspielzeuge warten nur darauf, unser Liebesleben zu bereichern – ob nun für die Selbstbefriedigung, oder auch im Einsatz mit dem Partner. Doch was macht denn nun einen guten Vibrator aus und worauf muss man beim Kauf eigentlich achten?

Vibrator kaufen: Darauf müssen Sie achten

Vor dem Kauf sollten Sie sich klar machen, was Sie von dem Spielzeug erwarten. Wer sich gerade erst an Sexspielzeuge heranwagt, sucht etwas anderes, als erfahrene Frauen oder Paare. Stellen Sie sich diese Fragen:

  • Welchen Zweck soll das Toy erfüllen? (Alleine, zu zweit, vaginal, klitoral, anal...)
  • Welche Prioritäten habe ich? (Optik, Intensität, Größe, Form, Haltbarkeit...)
  • Was erwarte ich von dem Gerät? (ausgefallene Spielereien, klassisch schlicht, wasserfest...)

Mit einer konkreten Erwartungshaltung werden Sie vom riesigen Angebot auf dem Markt nicht so überrumpelt. So können Sie sich entweder konkret beraten lassen oder im Online-Shop die für Sie wichtigen Eigenschaften herausfiltern.

Eigenschaften eines guten Vibrators

Welche Eigenschaften einen perfekten Vibrator ausmachen, lässt sich nicht pauschal beantworten. Denn dies hängt definitiv vom Geschmack und der Intention der Nutzerin ab. Einige wichtige Grundlagen sollten beim Kauf eines Sexspielzeuges aber auf jeden Fall beachtet werden.

Das Material:
Die Materialien, aus denen das Spielzeug hergestellt wurde, sollten umweltfreundlich und natürlich hautverträglich sein. Außerdem frei von Schadstoffen, wie etwa Weichmachern. Das beliebteste Dildo-Material ist heutzutage medizinisches Silikon. Es erfüllt die genannten Ansprüche und ist super angenehm. Das gleitfreudige Material ist außerdem besonders leicht zu reinigen. Auch gut geeignet: Spielzeuge aus Glas, Metall, Stein oder ABS-Kunststoffen.

Der Akku:
Ist das Gerät Batterie- oder Akkubetrieben? Überlegen Sie sich, welche Variante für Sie infrage kommt. Letzteres ist wiederaufladbar, muss dafür aber regelmäßig an die Steckdose angeschlossen werden. Eine gute Laufzeit ist hier also ein wichtiger Faktor.

Die Ausstattung:
Die meisten Vibratoren surren heutzutage nicht mehr einfach nur monoton vor sich hin – es gibt unzählige Stufen und Stärken, um die Lust hinauszuzögern und die Stimulation abwechslungsreich zu gestalten. Bedenken Sie hierbei wieder Ihre eigene Vorliebe: Möchten Sie es lieber unkompliziert oder ist es Ihnen wichtig, viele verschiedene Programme zur Auswahl zu haben? Achten Sie hier auf die Angabe auf der Verpackung.

Datum: 14.04.2020

Autor: Silva Oldenburg

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