Der Putzplan: Warum Sie ihn brauchen und wie Sie ihn anlegen

So einfach und doch so effektiv!

Manche schwören auf ihn, einige verteufeln ihn – den Putzplan. Wir erklären Ihnen, warum er wirklich hilfreich sein kann und wie Sie einen sinnvollen Putzplan erstellen können. Ein Putzplan kann Ihnen und Ihrer Familie viel Arbeit und Streitigkeiten ersparen. Wenn jeder seine Aufgabe kennt und erfüllt, läuft es im Haushalt gleich viel entspannter und Ihr Zuhause strahlt fast von allein.

Ein Putzplan hilft, Ihren Haushalt schnell und effektiv sauber zu halten

Ein sauberes und ordentliches Zuhause ist für viele Menschen ein Hauptaspekt, um sich wohlzufühlen. Doch trotzdem standen auch Sie bestimmt schon vor dem Punkt, dass Ihnen Ihr Haushalts über den Kopf gewachsen ist. Ein Putzplan hilft Ihnen hierbei ganz einfach, den Überblick zu behalten.

Auch für sogenannte „Putzmuffel“ kann ein Putzplan eine gute Motivationshilfe sein, da er effektiv helfen kann, Ordnung in das Chaos zu bringen. Vor allem wenn Sie und Ihr Partner viel unterwegs sind, bietet sich ein Putzplan an, um die täglichen Haushaltsaufgaben gemeinsam zu bewältigen. Durch diese einfache Regelung lassen sich Konflikte über die gerechte Verteilung von Putzaufgaben schnell vermeiden. Aber auch in der Familie kann der Putzplan helfen, alle Familienmitglieder miteinzubeziehen und damit die Hausfrau, beziehungsweise den Hausmann zu entlasten. Viele Menschen denken dabei schnell, dass ein Putzplan überflüssig sei, da man die täglich anfallenden Aufgaben ja im Kopf hat. Sind die Aufgaben allerdings visualisiert und bietet sich eventuell die Möglichkeit, diese abzuhaken, wird die Motivation maßgeblich gefördert. Außerdem hilft er Ihnen, regelmäßiger zum Putzzeug zu greifen und damit dem Einzug der Unordnung keine Chance zu geben. Viele Aufgaben wie zum Beispiel das Auswischen des Kühlschranks oder das Abstauben der Fußleisten müssen nicht so häufig erledigt werden und geraten daher schnell in Vergessenheit. Eine Erinnerung auch an diese seltenen Aufgaben kann daher niemals schaden.

Immer im Blick

Damit der Putzplan auch funktioniert, ist es wichtig, dass Sie und alle beteiligten Personen den Putzplan immer gut im Blick haben. Er sollte also an einem Ort angebracht werden, an dem man häufiger vorbeiläuft oder zumindest täglich einen Blick darauf wirft. Orte, wie die Kühlschranktür, die Pinnwand in der Küche oder die Wand im Flur, an der man täglich vorbeikommt, sind daher beliebte Plätze für den Putzplan. Je präsenter er aufgehängt ist, desto eher prägt er sich in Ihren Kopf ein oder sorgt zumindest dafür, dass das schlechte Gewissen Sie zum Putzen und Ordnung schaffen antreibt. Auch Familienmitglieder oder Mitbewohner können dadurch einen schnellen Blick auf den Plan werfen und wissen genau, welche Aufgaben sie haben. 

Ebenfalls kann ein Putzplan auf Ihrem Handy eine sinnvolle Lösung sein, um diesen immer im Blick zu haben. Verschiedene Apps ermöglichen es Ihnen heutzutage, auch anderen Personen Zugriff auf den Plan zu gewähren und Erinnerungen einzustellen. Dabei werden Sie garantiert nichts mehr vergessen.

Wie erstellen Sie einen geeigneten Putzplan?

Hierbei ist es zunächst wichtig herauszufinden, welche Art von Putzplan für Sie funktioniert. Nicht allen Menschen erleichtert die gleiche Art von Putzplan das Sauberhalten des Hauses. Sinnvoll ist es aber allemal, dass Sie sich die Aufgabenziele einteilen. Einige Aufgaben, wie zum Beispiel das Abwaschen oder Betten machen, fallen jeden Tag an. Aufgaben wie das Fenster putzen oder Schränke auswischen dagegen eher monatlich oder alle zwei Monate. Das Einteilen der Aufgaben hilft Ihnen ungemein, Ihre Zeit besser planen zu können, da Sie bereits im Voraus sehen, welche Aufgaben demnächst anstehen.

Besonders übersichtlich ist es, wenn der Putzplan ähnlich wie ein Stundenplan in der Schule aufgebaut ist. Dabei kann man immer genau sehen, welche Aufgaben in der gesamten Woche anstehen. Durch Namen in Klammern oder bunte Markierungen können zusätzlich andere Personen in den Putzplan einbezogen werden. Die alltäglichen Aufgaben sollten Sie dabei separat auflisten, da diese für jeden Wochentag gelten und somit schnell zu einer Unübersichtlichkeit des Putzplans führen können. Es ist außerdem sehr angenehm, wenn Sie sich an einem oder zwei Tagen in der Woche, zum Beispiel am Sonntag, keine Aufgaben einteilen und diese Tage auch auf dem Plan kennzeichnen. Ein Blick auf diese freien Tage kann ebenfalls motivierend wirken.

Alles eine Frage der Routine

Wenn Sie und gegebenenfalls Ihre Mithelfer sich eine Zeit lang an Ihren eigens erstellten Putzplan gehalten haben, werden Sie schnell feststellen, dass sich nach und nach eine Routine einstellt. Der Blick auf den Plan ist dann häufig schon gar nicht mehr nötig, da Sie die Aufgaben und auch deren Verteilung an die übrigen Putzhelfer bald verinnerlicht haben. Wichtig ist allerdings, dass Sie oder Ihre Familie sich durch den Putzplan nicht unter Stress gesetzt fühlen. Probieren Sie aus, wie der Plan für alle am besten funktioniert. Wenn Sie erstmal den richtigen Rhythmus gefunden haben, dann darf auch gerne mal überraschend Besuch kommen und über eine besonders saubere Wohnung staunen.