Kosten, Pflege & Komfort: Die wichtigsten Infos zu Kontaktlinsen

Welches ist die richtige Kontaktlinse?

Sie sind unsichtbar, das Blickfeld wird durch keine Brille behindert, sie beschlagen nicht und stören nicht beim Sport. Kontaktlinsen sind eine rundum gute Sache für Menschen mit Sehfehlern. Es gibt viele verschiedene Linsen – aber nicht jede ist für jeden geeignet. Deshalb sollte man diese Sehhilfen vom Optiker oder Augenarzt anpassen lassen. Und: Die Kasse zahlt sie nicht.

Jahreslinsen

Jahreslinsen können – wie der Name schon sagt – bis zu einem Jahr getragen werden. Sie werden extra angefertigt für Menschen mit besonderen Sehfehlern wie einer starken Hornhautverkrümmung. Die Linsen kosten um die 60 Euro.

Tageslinsen

Tageslinsen sind eine gute Alternative für alle, die nur ab und zu keine Brille tragen wollen – beispielsweise beim Sport oder wenn sie abends ausgehen. Man darf diese Linsen nie mehrmals benutzen, daher sind auch keine Pflegemittel notwendig. Durch ihren hohen Wassergehalt sind sie angenehm zu tragen und am gesündesten für die Augen. Allerdings ist dieser Komfort nicht ganz billig: Einweglinsen kostet ca. 2,50 Euro pro Stück. 

Monatslinsen

Monatslinsen kommen je nach Hersteller zwei oder vier Wochen zum Einsatz, dann werden sie weggeworfen. Sie brauchen Pflege mit einer speziellen Flüssigkeit für Kontaktlinsen. Sie kosten ab 30 Euro für sechs Monate.

Formstabile Linsen

Formstabile Linsen sind kleiner als die weichen und schwimmen auf dem Tränenfilm. Diese harten Linsen können sich nicht so flexibel an das Auge anpassen, deshalb kann es zu einem Fremdkörpergefühl kommen. Nach zwei Jahren sollten sie ausgewechselt werden. Sie kosten ca. 70 Euro.

Tag- und Nachtlinsen

Tag- und Nachtlinsen sind sauerstoffdurchlässig, können daher Tag und Nacht im Auge bleiben. Man muss sie wöchentlich oder monatlich austauschen. Sechs Stück kosten ca. 40 Euro.

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