Pflegestützpunkte: Beratung, Tipps und Hilfe

Hilfe für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen

Die Mutter wird immer vergesslicher, die Nachbarin ist gefallen und jetzt bettlägerig, oder es wird einem im Alter selbst alles zu viel. Und nun – wie geht’s weiter? Wer kann helfen? Eine gute Idee: sich erst einmal an einen Pflegestützpunkt zu wenden.

Was ist das überhaupt?

Die Pflegestützpunkte werden von den Kommunen und den gesetzlichen Krankenkassen gemeinsam betrieben. Mittlerweile sind es schon 467, und es werden immer mehr. Finden kann man den nächstgelegenen durch einen Anruf bei der Krankenkasse oder über das Internet, zum Beispiel auf der Seite www.pflegestuetzpunkte-deutschlandweit.de 

Wer kann sich beraten lassen?

Betroffene und Angehörige können dort Antworten auf ihre Fragen finden. Aber auch, wer sich um die alte Nachbarin Sorgen macht, findet Hilfe. Ein Akutfall muss nicht vorliegen. Oder brauchen Sie Unterstützung für einen Familienangehörigen, weil Sie in den Urlaub fahren? Auch dann sind Sie dort richtig.

Wie wird geholfen?

Die Beratung ist umfangreich. Die Mitarbeiter hören sich die Sorgen und Nöte an und können sagen, welche gesetzlichen Leistungen den Betroffenen zustehen, wenn zum Beispiel die Wohnung alters- oder behindertengerecht umgebaut werden muss. Zusätzlich helfen sie auch beim Ausfüllen der Anträge. Im Übrigen wird die Beratung nicht nur in den Pflegestützpunkten durchgeführt. Auf Wunsch kommen die Mitarbeiter auch zu den Betroffenen und Angehörigen nach Hause oder sprechen am Telefon mit ihnen.

Was kostet der Service?

Dieser tolle Service ist gratis. Er bildet ein zusätzliches Angebot der Kranken- und Pflegekassen für alle gesetzlich Versicherten. Alle privat Krankenversicherten in Deutschland können sich an die Compass Pflegeberatung (Tel.: 08 00/1 01 88 00) wenden.