Tipps zum Sparen beim Kleidungskauf: Für wenig Geld immer gut angezogen

Tipps zum Sparen beim Kleidungskauf: Für wenig Geld immer gut angezogen

Viele Frauen möchten sich gern modisch und gut angezogen fühlen. Nicht immer ist jedoch das nötige Kleingeld vorhanden, um regelmäßig shoppen zu gehen. Manchmal möchte man sein Geld auch einfach etwas beisammenhalten, weil man beispielsweise auf eine größere Anschaffung spart. Glücklicherweise gibt es verschiedene Möglichkeiten, um beim Einkaufen deutlich weniger auszugeben – und sich dennoch so anzuziehen, wie es einem gefällt.

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Lieber eine Nacht drüber schlafen

Gehören Sie auch zu den Menschen, die dazu neigen, bei schlechter Stimmung einen Spontankauf zu tätigen? Dann tun Sie gut daran, sich von diesem Verhalten zu verabschieden. Tatsächlich wird in Deutschland jedes fünfte Kleidungsstück, das eingekauft wird, nur weniger als zwei Mal getragen. Anschließend hängt es nutzlos im Schrank. Zudem wird oft viel mehr gekauft, als man wirklich anziehen kann. So kaufen die Deutschen im Schnitt ganze 60 Kleidungsstücke im Jahr. Selbst wenn diese ab und zu getragen werden, hängen aufs Jahr gerechnet mehrere hundert Euro ungenutzt im Kleiderschrank. Irgendwann werden diese „Schrankleichen“ dann einfach weggeworfen oder in die Kleidertonne gebracht. Nehmen Sie sich also vor dem Kauf stets ausreichend Zeit, um sich zu überlegen, ob Sie ein Kleidungsstück wirklich anziehen werden. Ein guter Trick ist es, die Sachen erstmal im Laden zu lassen und nach Hause zu gehen. Wenn Sie nach ein paar Tagen noch an die Kleidungsstücke denken, die Sie im Laden gesehen haben, dann gehen Sie zurück, um sie zu kaufen.

In Outlet-Stores stöbern

Ein Outlet ist ein Geschäft, in dem Sie Ware aus früheren Kollektionen, Rückläufer des Handels oder Ware aus Überproduktionen zu günstigeren Preisen bekommen können. Der Vorteil ist, dass Sie die Möglichkeit haben, eine große Auswahl an Kleidung, teils von hochwertigen Markenlabels, für vergleichsweise wenig Geld zu shoppen. Dadurch, dass die Outlet-Einkäufer bei den Labels durch Verhandlungen so gute Preise erzielen, können Sie die Ersparnis direkt an Ihre Kunden und Kundinnen weitergeben.

In hochwertige Kleidungsstücke investieren

Viele Menschen tragen die Kleidung, die sie kaufen, weniger als drei Jahre lang. Das liegt daran, dass Kleidungsstücke, die sie billig eingekauft haben, eine mangelhafte Qualität aufweisen und schnell kaputt gehen. Bei anderen Sachen handelt es sich um Trendartikel, die nach einer Saison schlichtweg nicht mehr modern sind. Daher ist es tatsächlich finanziell lohnender, in hochwertige und etwas teurere Kleidungsstücke zu investieren. Um die Qualität von Kleidung zu erkennen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Hochwertige Bekleidung schont durch ihre lange Lebensdauer den Geldbeutel gleichermaßen wie die Umwelt. Optimalerweise handelt es sich dabei noch um zeitlose Mode, die selbst nach Jahren nicht „out“ ist. Ideal sind dezente Basic-Teile, die sich mit fast allem kombinieren lassen. Dieses Vorgehen spart auch Zeit: Anstatt sich jede Saison modisch wieder neu erfinden zu müssen, bleiben Sie bei den Sachen, die Sie bereits besitzen. Dadurch gehen Sie nur dann einkaufen, wenn Sie wirklich Lust darauf haben.

Weniger ist mehr: Capsule Wardrobe

Eine Capsule Wardrobe ist ein Kleiderschrank, der aus einer sehr begrenzten Anzahl an Artikeln besteht. Menschen, die minimalistisch leben, fühlen sich besonders häufig zu diesem Trend hingezogen. Einige stellen sogar vorab die Regel auf, nur eine bestimmte Zahl an Kleidungsstücken besitzen zu dürfen – 100, 50 oder gar nur 30. Das Ziel ist es, schließlich nur noch Dinge zu besitzen, die einem ausnahmslos gefallen und Freude bereiten. Dabei wird hauptsächlich auf Basic-Teile in dezenten Farben zurückgegriffen, damit alles miteinander kombinierbar ist. Dadurch, dass man immer gut angezogen ist und sich rundum in seinen Kleidungsstücken wohlfühlt, hat man insgesamt weniger das Bedürfnis, ständig etwas Neues zu kaufen.

Second Hand Mode

Früher griffen hauptsächlich Menschen zu Second Hand Kleidung, die sich neue Kleidungsstücke nicht leisten konnten. Das hat sich verändert. Heutzutage gibt es auch viele, die aus Nachhaltigkeitsgründen gebrauchte Kleidungsstücke bevorzugen. Tatsächlich ist es durch Kleidertauschbörsen, Flohmärkte und Online-Gebrauchtwaren-Läden einfacher denn je, via Second Hand das zu finden, was man sucht. So ist es nicht mehr notwendig, stundenlang Wühltische zu durchsuchen – online bekommt man alles innerhalb kürzester Zeit. Und auch finanziell kosten gebrauchte Sachen oft nur ein Bruchteil dessen, was Sie neu im Laden dafür bezahlen würden. Davon abgesehen macht es auch Sinn, gut erhaltene Kleidungsstücke, die Sie selbst nicht mehr tragen, an andere weiterzuverkaufen. Ausmisten tut der Seele gut und schafft Platz im Kleiderschrank. Und mit den Kleidungsstücken können Sie leicht noch ein paar zusätzliche Euros verdienen. Manche Online-Plattformen bieten es auch an, dass man dort Kleidung tauscht. So geben Sie Ihre gebrauchten Sachen weiter und erhalten dafür etwas neues Gebrauchtes.

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