Bad putzen: Diese Sauberkeits-Probleme kennen wir alle

Und so bekommen Sie sie in den Griff...

Das Bad putzen gehört sicherlich nicht zu unseren Lieblingsbeschäftigungen. Ein langer Spaziergang, ein Buch lesen, etwas Leckeres kochen – wir haben wirklich Besseres zu tun. Nur blöd, dass gerade im Badezimmer echte Herausforderungen auf uns warten. Mit diesen einfachen Tricks, kein Problem!

Der Duschvorhang ist schmutzig und schmierig

Lösen Sie ihn von der Stange ab, und füllen Sie die Badewanne mit Wasser und etwas Handwaschmittel. Den Vorhang darin über Nacht einweichen lassen und am nächsten Morgen abbrausen. Plastik bekommen Sie auch mit Badspray sauber, alternativ tut’s etwas Natron oder Zitronensaft. Übrigens: Viele Vorhänge sind maschinenfest. Schauen Sie mal auf Etikett oder Verpackung.

Es müffelt aus der Toilette

Das Bad putzen haben Sie bereits hinter sich, aber es riecht trotzdem unangenehm? Das kommt bestimmt aus Richtung der Toilette! Haben Sie an alles gedacht – und auch unter dem Schüsselrand sauber gemacht? Wenn ja, ist vielleicht der Abfluss verstopft. Können Sie das Problem selbst nicht beheben, suchen Sie sich Hilfe bei einem Fachmann – am besten lassen Sie gleich einen Klempner ins Haus kommen.

Die Fliesen sind glanzlos

Die Wände und Boden sehen irgendwie rau und matt aus, selbst nach intensivem Bad putzen? Polieren Sie die Oberflächen mit einem Gemisch aus Wasser und Essigessenz – in einem Verhältnis von 1:2. Andere Möglichkeit: Geben Sie einen Schuss Shampoo mit ins Putzwasser. Das ist sogar schonender als Essig und bringt die Fliesen zum Strahlen.

Die Fugen schimmeln

Sind nur ein paar Flecken zu sehen, zuerst mit einem Schwamm und Scheuermittel oder Alkohol versuchen. Der Nachteil von speziellen Anti-Schimmel-Mitteln: Sie enthalten oft giftige Gase. Lassen sich die Ablagerungen nicht beseitigen, muss die Fuge erneuert werden.

Die Armaturen sind verkalkt

So sehen sie wirklich nicht schön aus. Reiben Sie die Armaturen mit einer halben Zitrone ab. Genauso gut wirken Essigreiniger oder eine Chrompflege. Am besten beugen Sie vor – und wischen Wasserhahn und Duschkopf nach Gebrauch trocken.

Die Spiegel und das Fenster beschlagen so schnell

Die Oberflächen laufen an, wenn daran die Feuchtigkeit nach dem Duschen kondensiert. Das hilft: Verwenden Sie einen Glasreiniger mit Antibeschlag-Effekt (z. B. NTAB, ca. 17 Euro). Alternative: Reiben Sie den Spiegel mit Rasierschaum ein und wischen ihn mit Küchenpapier sauber. Klappt prima. Es können sich allerdings ein paar Schlieren am Glas bilden. Außerdem ordentlich im Badezimmer einheizen. Denn je wärmer die Luft beim Duschen ist, desto weniger Dampf entsteht. Etwa 24 Grad sind ideal.

Das Waschbecken ist stumpf

Becken aus Glas, Porzellan und Keramik können Sie mit Badreiniger oder Scheuermilch säubern und mit einem Handtuch nachpolieren. Achtung bei Mineralguss: Das Material verträgt die sauren Reiniger nicht. Am besten nur mit Wasser und einem Mikrofasertuch reinigen und mit Autopolitur zum Glänzen bringen.

Die Duschwand ist voller Flecken

Frischen Kalk können Sie mit Spüli und einem Tuch abwischen. Hartnäckige Ablagerungen bekommen Sie mit Küchenpapier und Essigessenz weg.