Digitale Mammografie: Wann und für wen lohnt sich die neue Methode?

Was Sie über die 3D-Methode wissen müssen

Den Krebs besser sehen, das verspricht die dreidimensionale Röntgenaufnahme der Brust. Das kann die Früherkennung eines Karzinoms erleichtern. Mit der 3D-Mammografie lassen sich bösartige Tumore beim Brustkrebs-Screening zuverlässiger erkennen als mit der bislang eingesetzten 2D-Technik. Zu diesem Ergebnis kamen US-Wissenschaftler.

Digitale Mammografie: Wie ein Film

Die Patientinnen werden keinen Unterschied zur bisherigen 2D-Technik bemerken. Das Gerät nimmt eine Reihe von Röntgenbildern auf, jedes aus einer anderen Richtung. Diese millimeterdünnen Schnittbilder werden dann zu einer 3D-Präsentation zusammengesetzt. Auf dem Monitor kann man sich durch die Schichten scrollen, das ist wie ein Film, in dem man sich das Brustgewebe anschauen kann.

Kritiker meinen, dass eine 2D-Mammografie plus Ultraschall völlig ausreicht, um ein genauso präzises Ergebnis zu erzielen. Die Kasse zahlt die Kosten von ca. 100 Euro nicht.

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