Selbstbewusstsein stärken: 7 Tipps gegen Schüchternheit

Schnelle Übungen für mehr Selbstvertrauen

Es sind Momente, die fast jeder schon mal erlebt hat: Man ist auf einer Feier, kennt kaum jemanden und weiß nicht so recht, wohin mit sich. Oder man muss eine Rede halten, vor vielen Menschen sprechen und ist so aufgeregt, dass man am liebsten rückwärts wieder aus dem Raum gehen würde. In solchen Situationen fühlen wir uns unsicher, beklommen und sind nervös. Die gute Nachricht: Das ist ganz normal und geht vielen so. Meist braucht das Selbstbewusstsein nur einen kleinen Schubs, damit wir unsere – meist unnötigen – Ängste und Bedenken ablegen. Und das ist gar nicht so kompliziert, mit ein bisschen Übung fällt es uns von Mal zu Mal leichter.

Ein toller SOS-Trick ist zum Beispiel, die Augen zu schließen und beim Einatmen langsam bis vier und beim Ausatmen bis sechs zu zählen. Wer dabei zusätzlich erst die Schultern hochzieht und sie dann wieder sinken lässt, merkt schnell: Die Aufregung verfliegt, das Herz schlägt sofort ruhiger, wir fühlen uns ausgeglichener und stärker.

Alles eine Frage der Haltung

Die „Hochstatus-Pose“ sorgt unterbewusst für innere Stärke. Verschränken Sie dafür eine Minute im Sitzen die Hände im Nacken, und legen Sie die Füße vor sich auf den Tisch. Oder stützen Sie sich mit breit ausgestreckten Armen am Tisch ab.

Gehen Sie vom Besten aus

Haben Sie schon mal von „selbsterfüllenden Prophezeiungen“ gehört? Unsere Erwartungshaltung beeinflusst unser Verhalten – und andere Menschen reagieren darauf. Kurz gesagt: Wenn wir Schlechtes erwarten, kommt selten etwas Gutes dabei raus. Daher: Rechnen Sie immer damit, dass sich alles zum Besten für Sie wenden wird. Sprechen Sie sich selber laut Mut zu, dann verstärkt sich diese Wirkung. Und Sie strahlen Selbstsicherheit aus.

Mut zu Belanglosigkeiten

Wer selbstbewusst mit anderen Menschen reden will, muss dabei nicht die schweren Geschütze auffahren. Im Gegenteil: Ein guter Small Talk lebt von netten Belanglosigkeiten. Trauen Sie sich, über Alltägliches zu sprechen. Auf einer Feier, wo man nicht viele kennt, redet man etwa darüber, was auf dem Büfett besonders lecker ist.

Wackeln Sie mit den Zehen

Kein Scherz: Viele Menschen machen das instinktiv bei Stress – nur eben unbewusst. So verpufft die positive Wirkung aber. Machen Sie die Bewegung jedoch ganz bewusst, tritt sofort Ruhe im Oberstübchen ein. Unbedingt ausprobieren!

An einem grünen Apfel schnuppern

Klingt seltsam, wirkt aber. Der Geruch von grünen Äpfeln kann laut Forschern Angst und Nervosität tatsächlich bekämpfen und den Stresspegel senken. Ähnlich beruhigend wirkt zum Beispiel Kamille. Wer seinen Kampfgeist steigern will, sollte dagegen besser an Menthol riechen.

Raus aus der Komfortzone

Dem Kiosk-Verkäufer einfach mal einen schönen Tag wünschen, einen Fremden nach der Uhrzeit fragen oder sich bei einem Vortrag in die erste Reihe setzen ... Testen Sie ruhig, was passiert, wenn Sie mal gegen Ihren „Ich will nicht auffallen“-Instinkt handeln. Das mag am Anfang etwas Überwindung kosten, aber Sie werden sehen: Mit der Zeit fühlt sich das richtig gut an, und Ihr Selbstbewusstsein wächst Stück für Stück. Am besten streuen Sie solche kleinen Übungen regelmäßig immer mal wieder in Ihren Alltag ein. Hilft!

Unsicherheiten weglächeln

Das macht nicht nur sofort sympathisch, sondern ist der beste Eisbrecher in Gesprächen. Sie zeigen anderen damit, dass Sie an einer Unterhaltung interessiert sind und ermuntern Ihre Mitmenschen, Sie anzusprechen. Außerdem sorgt ein Lächeln nachweislich auch bei uns für gute Laune.

Unsere Buchtipps: 

 Der Autor erklärt in zehn Schritten, was ein positives Selbstwertgefühl ausmacht und wie man es aufbauen kann. 19,99 Euro. Humboldt Verlag

 

 Schluss mit Zweifeln! Dieses Buch hilft dem Leser dabei, im Einklang mit seinen Gefühlen zu sein und sich selbst zu lieben.
13,90 Euro. Cherry Media GmbH

 

 

 Selbstbewusstsein und auch Lebensfreude kann man lernen. Autorin Tina Schütze gibt Tipps. Mit tollen Übungen! 9,99 Euro. Fischer

 

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