Hilfe, Grippe! Bei Gliederschmerzen ist Vorsicht geboten

Der ungewöhnliche Grippe-Verlauf überrascht selbst Experten

Die echte Grippe, auch Influenza genannt, ist besonders tückisch. Denn die Beschwerden treten schlagartig auf. Die Erkrankten haben plötzlich heftige Gliederschmerzen, Kopfweh, Schüttelfrost und Husten. Manche leiden zudem unter Übelkeit. Was bei bei Gliederschmerzen zu tun ist und warum Experten auch Gesunden mittleren Alters zu besonderer Vorsicht raten.

 

Gliederschmerzen stets als Warnsignal verstehen

Eine echte Grippe — nicht zu verwechseln mit einer Erkältung — ist unbedingt ernst zu nehmen, denn sogenannte der Influenza-Virus kann dem Körper stark zusetzen. Besonders Senioren und chronisch Kranke sollten sich unbedingt vor ihm hüten. Ein gesunder Organismus wird mit dem Erreger meist fertig, ein geschwächter allerdings nicht. So heißt es jeden falls immer. Doch nun stellten Experten fest: Schwere Krankheitsverläufe wurden im letzten Jahr eher bei Gesunden mittleren Alters festgestellt und nicht bei Senioren.

Nicht jeder Infizierte wird automatisch krank

Von der Ansteckung bis zum Krankheitsausbruch können ein bis zwei Tage vergehen. Wobei nicht jeder Infizierte tatsächlich erkrankt. So hat etwa ein Drittel keine Beschwerden. Das berichtet das Robert Koch- Institut (RKI) in Berlin.

Normalerweise wird damit gerechnet, dass Grippewellen bis in den April anhalten und dann abebben. Bis es so weit ist, können wir unser Krankheitsrisiko mindern, indem wir uns die Hände gut waschen und das Immunsystem stärken, etwa mit frischem Gemüse. Daneben gibt’s noch eine Schutzimpfung, zu der stets ab Herbst geraten wird. Ob es Sinn macht, diese im März nachzuholen, sollten Patienten mit dem Arzt besprechen. Denn bis sie wirkt, dauert es etwa zwei Wochen.

Themen