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Happy Movember! Die Renaissance des Schnurrbarts

Was haben Bärte mit Prostata- und Hodenkrebs zu tun?

Ob Tom Selleck als Magnum oder Freddie Mercury - der Schnurrbart war ihr Markenzeichen. Für einige der Inbegriff eines sexy Mannes, für andere ein absoluter Graus. Doch wie sieht es heutzutage aus? Wie reagieren Frauen darauf und tragen Männer ihn überhaupt noch? Und vor allem: Was hat es mit Prostatakrebs zu tun, ob ein Mann Bart trägt oder nicht? Die wichtigsten Fakten hierzu haben wir zusammengeführt.

 

Die Geschmäcker sind verschieden

Nicht nur die Geschmäcker der Menschen ist unterschiedlich, sondern auch die Anzahl an möglichen Varianten, wie ein Bart getragen werden kann. Generell besagt eine Studie aus dem Jahr 2016, dass bärtige Männer potenter wirken. Es wird vermutet, dass Männer mit Bart ein erhöhtes Level des Sexualhormons Dihydrotestosteron aufweisen. Des Weiteren wurde festgestellt, dass Frauen auf Drei-Tage-Bart stehen. Insgesamt 66 % der Befragten stimmten nämlich für diese Variante der Gesichtsbehaarung. Ausgefallene Bärte, wie beispielsweise der „Goatee“, also der Ziegenbart, kommen bei gerade einmal 3 % der befragten Damen gut an. Und der Oberlippenbart, der in den 1980er Jahren so erfolgreich war, erhält mit gerade einmal 2 % die schlechteste Bewertung von allen Bart-Varianten.

Movember

Doch wieso wird der klassische Schnurrbart trotz der schlechten Bewertung gerade im November vergleichsweise häufig angetroffen? Grund ist eine Aktion, die jedes Jahr im vorletzten Monat des Jahres stattfindet. Der „Movember“ (aus dem englischen Wort „moustache = Schnurrbart" und November) ist eine kollektive Aktion, bei der Männer sich einen Monat lang einen Schnurrbart wachsen lassen, um damit auf Prostata- und Hodenkrebs aufmerksam zu machen. Der Grund hierfür liegt darin, dass Männer im Schnitt fünf Jahre früher sterben, da sie selten offen über Krankheiten sprechen. Dadurch, dass viele Männer einen Schnurrbart in diesem Monat tragen, hinterfragen es viele Menschen und werden hierdurch darauf aufmerksam gemacht. Der Schnurrbart ist praktisch das Symbol für den „Movember“.

Also liebe Damen, egal ob Vollbart, Schnurrbart oder glattrasiert: der Mann von heute trägt Bart, um zu gefallen, sich selbst wohlzufühlen oder auch eventuell, um auf etwas aufmerksam zu machen. Und besonders im November sollten Sie die Augen aufhalten, um einen möglichen Anstieg der Schnurrbärte auf den Straßen festzustellen. Wer weiß, vielleicht feiert der Schnurrbart ja schon bald wieder ein Comeback und erfreut sich einer größeren Beliebtheit.

ORION Blogger David

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