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Wie Fesselspiele die erotische Stimmung anheizen können

Mögen die erotischen Fesselspiele beginnen

18. August 2020

Fesselspiele? Da denken viele zuerst an Hardcore-Bondage, was sicher nicht für jedermann geeignet ist. Dazwischen gibt es aber Varianten, die einfach nur aufregend sind und das Liebesspiel ungemein beflügeln. Sie können Ihren Liebsten überraschen und ihn einfach mal fesseln – das bringt Abwechslung ins Schlafzimmer. Wir sagen, was die Faszination ausmacht und geben die ultimativen sechs Tipps für Fesselspiele.

1. Fesselspiele sind ein Spiel der Sinne

Warum ist das Fesselspiel eigentlich so erotisch und faszinierend? Ganz einfach – man ist dem Partner ausgeliefert, und zwar auf extrem aufregender Weise. Außerdem bedient man mit Fesselspielen eine Sexfantasie. Die totale Hingabe ist angesagt, weshalb Fesselspiele natürlich Vertrauen bedeuten. Was wird er gleich tun? Wo wird er mich berühren? Wird er gleich zur Sache gehen oder ganz langsam machen? Mehr Erregung geht kaum! Für experimentierfreudige Pärchen sind Fesselspiele ein Muss, alle anderen sollten es wirklich einmal ausprobieren. Und so geht's:

Zuerst sollten Sie dem vor Ihnen liegenden Mann, der Ihnen dank der Fesseln quasi hilflos ausgeliefert ist, die Sicht rauben. Verbinden Sie ihm die Augen! Dafür eignen sich ein Tuch oder Schal ebenso gut wie seine eigene Krawatte als Fessel. Auch mit Duft und Musik lassen sich seine Sinne betören. Lassen Sie dann eine kuschelweiche Feder, eine kalte Perlenkette, einen sanften Pinsel oder einen erwärmten Gegenstand über seinen nackten Körper gleiten. Die Mischung aus zarten Streicheleinheiten und einem leichten Kitzeln kommt besonders um die erogenen Zonen gut - der perfekte Auftakt für ein erotisches Fesselspiel jeder Art.

Tipp: Wenn Sie gern gefesselt werden möchten und es sich beim Liebesspiel einfach nicht ergibt, dann sollten Sie den Wunsch konkret äußern. Ihr Partner kann keine Gedanken lesen! Wenn Paare im Schlafzimmer eher konservativ sind, dann macht es Sinn, bei einem Glas Wein und entspannter Stimmung vorzufühlen – oft nimmt die Erotik dann einfach ihren Lauf ... Haben Sie das passende Sexspielzeug daher auf jeden Fall parat!

2. Fesseln ist eine Sache des Vertrauens – und mit Regeln

Trotz Vorfreude und einer gewissen Aufgeregtheit weiß man ja nicht so genau, was auf einen zukommt. Vertrauen ist daher ganz wichtig, damit man sich gehen lassen und das Fesselspiel genießen kann. Die Voraussetzung ist, dass beide es wollen. Gerade SM-Einsteiger wollen sich erst ausprobieren und Grenzen austesten. Natürlich können Sie versuchen, Ihren Partner sanft zu überreden, vielleicht lässt er sich ja darauf ein. Aber wenn Sie merken, es bereitet ihm keine Freude, dann lassen Sie es fürs Erste. Männer sind manchmal etwas forscher und Frauen glauben oft, sie müssten alles mitmachen. So ist das aber nicht. Sie sagen Ja oder Nein – beim Sex sollte unbedingt Geleichberechtigung herrschen, auch wenn man vielleicht gern mal den devoten Part gibt. Auch dies ist schließlich nur ein Rollenspiel. Manchmal ist es sinnvoll, ein Codewort für bestimmte Dinge zu vereinbaren – so können Sie sich lustvoll steigern oder auch abbrechen, wenn Sie nicht mehr oder nicht über bestimmte Grenzen hinaus wollen. 

Beliebte Sextoys fürs Fesselspiel:
Nr. 1 Bestseller: G-Punkt-Vibrator von Enlove mit 10 Vibrationsmodi für ca. 27,99 Euro
Nr. 1 Bestseller: Bondage-Set für ca. 19,70 Euro
Nr. 1 Bestseller: erotische Augenbinde für ca. 8 Euro
Nr. 1 Bestseller: Enlove Dreifach-Vibrator – Paar-Spielzeug mit vielen Möglichkeiten für ca. 28,30 Euro
Nr. 1 Bestseller: Lustwürfel von Orion - würfeln und los lustvolle Aufgabe lösen für ca. 5,95 Euro
 

3. Massieren Sie ihn mit Vibro-Effekt!

Ein Vibrator macht nur Frauen glücklich? Falsch! Auch Männer können durchaus ihren Spaß an den zappelnden Freudenspendern haben. Wie das in der Praxis aussieht, ist natürlich ganz unterschiedlich – doch wenn er gefesselt ist, eignet sich ein vibrierendes Sextoy dieser Art hervorragend für eine Massageeinheit. Manche Produkte verfügen neben mehreren Vibrationsstufen auch noch über unterschiedliche Aufsätze.

4. Fesselspiel mit Stuhl!

Während sich die ersten zwei Tipps für Fesselspiele überwiegend dafür eigenen, im Liegen ausgeführt zu werden, widmen wir uns nun dem sitzenden und immer noch gefesselten Mann. Wer den Vibrator aus Tipp 2 noch zur Hand hat, setzt sich nun auf einen Stuhl gegenüber und demonstriert dem Mann dessen eigentlichen Verwendungszweck. Wer ihn schon wieder verstaut hat, verwendet einfach die Hand. Und die ganz Mutigen unter Ihnen schauen dem hilflosen Mann dabei am besten gaaanz tief in die Augen.

5. Fesseln Sie ihn ans Bett!

Zurück in die Waagerechte – jetzt ist das Buffet eröffnet. Während ER da so langgestreckt liegt, können Sie sich nach Belieben bedienen. Dieses Unterfangen hat den klaren Vorteil, dass seine Lust ins Unermessliche gesteigert wird. Denn alle optischen Reize werden ihm direkt unter die Nase gerieben, während er ohne Berührungen auskommen muss. Sie können zudem selbst die Kontrolle über ihren Höhepunkt bekommen.

6. Genießen Sie ihn!

Am besten geht das natürlich mit verführerischen Geschmäckern – also träufeln Sie Honig, einen leckeren Milchshake oder gar ein wenig Likör auf seinen nackten Körper und schlecken Sie es genussvoll ab. Wenn er sich artig benimmt, kann er ja vielleicht auch mal probieren.

7. Umtänzeln Sie ihn!

Noch eine Idee für einen am Stuhl gefesselten Mann gefällig? Dann liefern Sie ihm doch mal einen erotischen Tanz. Während er sich nicht regen und bewegen kann und Sie selbstbewusst und super sexy in aufregender Wäsche um ihn herum tänzeln, wird ihm die Lust nur so zu Kopfe steigen.

8. NoGos bei Fesselspielen

Jedes Paar möchte von Zeit zu Zeit etwas frischen Wind ins Schlafzimmer bringen. Sextoys oder besondere Praktiken können den Partner aber erschrecken. Wenn der Partner Fesselspiele bei anderen Menschen erotisch findet, will er nicht unbedingt selbst gleich wie ein Paket verschnürt werden. Selbst wenn er den Wunsch äußert, es mal auszuprobieren, kann es sein, dass ihm doch unbehaglich wird. Das Gleiche gilt natürlich auch für Sie! Etwas bei anderen prickelnd finden und selber machen sind immer zwei verschiedene Dinge. Daher sind folgende Dinge ein NoGo:

1. Anfangen oder weitermachen, wenn der Partner Nein sagt – ein Nein, ist ein Nein!
2. Zu massive Vorgehensweise – wenn Sie nicht eingeschworene SM-Fans sind, dann bitte behutsam die Fesselspiele einläuten.
3. Schmerzen zufügen – wenn Sie nicht beide ausdrücklich darauf stehen, bitte die Fesseln nicht so schnüren, dass der Partner Verletzungen davonträgt oder keine Luft mehr bekommt.
4. Den eigenen Willen durchsetzen – das Wort “Paarspiele“ beinhaltet es schon: Es soll beiden Spaß machen!
5. Den Partner beschimpfen – er ist keine “Muschi“ oder ein “Schlappschwanz“, wenn Sie mit seiner “Performance“ nicht zufrieden sind. So etwas wird er nie verzeihen!

Ich wünsche sehr viel Spaß beim Ausprobieren ihrer ganz persönlichen Fesselspiele!!!

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Liebesleben mit Sextoys

ORION Bloggerin Maike

Datum: 18.08.2020

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