Was Frauen und Männer sexuell unterscheidet

Wie ticken wir, wie tickt die Männerwelt?

Im Laufe Ihres Lebens hatten Sie sicherlich schon den einen oder anderen Mann in ihrem Bett. Und sehr wahrscheinlich haben Sie dabei auch eine Feststellung gemacht: Er tickt ein bisschen wie die anderen Männer, die es zuvor schon in die heiligen Laken geschafft haben, aber – eins ist sicher – er tickt nicht wie ich. Aus sexueller Sicht zumindest nicht. Das kann einen dann auch schon mal verwundern, weil wir zuerst ja immer unsere Sicht auf andere Menschen projizieren. Das funktioniert vielleicht ab und zu mal. Jedoch nicht in sexueller Hinsicht, wenn man Männer und Frauen vergleicht.

Machen sich nicht viel Kopf

Denn schon im Fundament sind Männer und Frauen auf sexueller Ebene völlig unterschiedlich gestrickt. Bei Frauen findet sexuelle Erregung in der Regel im Kopf statt. Sie brauchen gewisse Bilder vor ihrem inneren Auge, um sexuelle Lust zu spüren. Das ist im Vergleich zu Männern eine relativ komplizierte Angelegenheit. Denn, wen wundert es eigentlich noch: Das sexuelle Lustempfinden bei Männern wird physisch gesteuert. Dies ist vor allem aufgrund hormoneller und biochemischer Vorgänge der Fall. Junge Männer brauchen nur den minimalsten sexuellen Anreiz, um eine spontane Erektion zu bekommen. Auch wenn Männer älteren Jahrgangs ihre Frau zufälligerweise aus der Dusche kommen sehen, wird ein sexueller Impuls in ihnen ausgelöst. Der Wunsch nach Sexualität ist also nicht an bestimmte Gedankenmuster beim Mann gekoppelt.

Durch Sex zu tieferer Bindung

Auch auf einer psychosexuellen Ebene sind Männer und Frauen fast gegensätzlich veranlagt. Frauen benötigen in der Regel emotionale Nähe, bis sie sich ihrem Partner auch körperlich öffnen können. Bei Männern hingegen läuft es anders herum.  Sie benötigen (in der Regel) keine emotionale Bindung zu ihren Sexualpartnern. Erst durch den Sex stellt sich sogar die emotionale Bindung ein und Männer zeigen sich emotional angreifbarer. Deshalb ist der Satz „Er will nur Sex“ meistens nicht richtig. Denn dahinter verbirgt sich oftmals ein Wunsch nach tieferer Annahme des Partners. Sex ist für sie manchmal eben erst der Anfang einer tieferen Bindung.

Abenteuerlich

Das bedeutet aber wiederum auch nicht, dass Sex für Männer ausschließlich diesem Zwecke dient. Man muss nämlich auch den abenteuerlichen Anteil betrachten. Männer lieben Abenteuer und Sex ist eben schon eine ziemlich aufregende Sache. Diese ist nicht nur körperlich äußerst wohltuend. Auch das Gehirn stößt massenhaft wohltuende Hormone aus, wenn es um Sex geht.

Die Natur ist schuld

Wenn Sie sich das nächste Mal also wieder wundern, falls Sie einen Ihnen noch unbekannten Lover im Bett haben, weil er „anders tickt“: Da kann er nicht wirklich etwas für. Der männliche Körper ist durch die Natur eben ein stückweit so angelegt. Und das ist ja auch nicht unbedingt verkehrt, denn Frauen und Männer ergänzen sich letztendlich doch im Bett eigentlich ganz gut!

ORION Blogger Mark

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