Geld sparen beim Waschen: So geht’s

Programmwahl, Temperatur, Befüllung sind entscheidend

Wäsche waschen ist keine Geheimwissenschaft. Allerdings waschen immer noch viele wie zu Großmutters Zeiten – und verbrauchen dadurch unnötig Energie. Wie Sie künftig eine Menge Geld sparen beim Waschen und zusätzlich auch noch die Umwelt schonen:

Richtig beladen
Waschen Sie nur mit einer voll beladenen Waschmaschine. Faustregel: Die Maschine ist voll, wenn Sie die Handfläche über der Wäsche noch drehen können. Ausnahmen: Für Feinwäsche sollte die Trommel nur halb, bei Wolle und Seide sogar nur zu einem Viertel beladen sein. Wäsche immer farblich sortieren!

Nicht mehr so heiß
Dank moderner Waschmittel kann man ohne Hygiene-Probleme auf Kochwäsche verzichten, um Geld beim Waschen zu sparen. Wenn Sie stattdessen mit 60 Grad waschen, sparen Sie Strom und Wasser und schonen die Wäsche. Um in Sachen Keime auf Nummer sicher zu gehen (z. B. nach ansteckenden Krankheiten), waschen Sie Ihre Wäsche im 60-Grad-Programm mit einem Vollwaschmittel – die enthaltene Bleiche tötet Pilze und Krankheitserreger zuverlässig ab.

Mehr Zeit spart Geld
Moderne Geräte haben Eco-Programme, die bei niedrigen Temperaturen zusätzlich Energie sparen – dafür haben sie eine deutlich längere Laufzeit. Steht der Kauf einer neuen Maschine an, achten Sie auf die Energie-Effizienzklasse (am besten A+++). So können Sie beim Waschen einiges an Geld einsparen.

Welche Größe darf es sein?
Auch wenn der Trend zur 8-kg-Trommel geht, überlegen Sie, ob Sie die Füllmenge tatsächlich brauchen – für kinderreiche Familien lohnt sich das. Achtung: Die Dosierangaben auf Waschmitteln beziehen sich auf 4,5 kg Trockenwäsche. Sie müssen die Dosierung immer der Wäschemenge sowie dem Härtegrad des Wassers anpassen.

Schleudern und Trocknen
Wenn Sie Ihre Wäsche aufhängen, genügen niedrigere Schleuderzahlen – dann knittert die Wäsche auch nicht so. Wandert sie in den Trockner, muss eine hohe Drehzahl (1400 oder höher) her – das spart dem Trockner Laufzeit und somit Strom.