Mehr Sauberkeit: Wann ist eine Vorwäsche sinnvoll?

So wird alles rein und sauber

Auch nagelneue Waschmaschinen haben sie noch: die Einstellung für eine „Vorwäsche“. Doch bei den meisten Textilien ist das schon lange nicht mehr nötig. Aber in besonderen Fällen ist ein Vorwaschgang sinnvoll, so der Industrieverband Körperpflege und Waschemittel (IKW).

Dosierung beachten

Der Hauptwaschgang reicht im Allgemeinen aus, damit gewaschene Wäsche frisch und sauber aus der Maschine kommt. Wichtig dafür ist, dass das Waschmittel entsprechend dem Verschmutzungsgrad der Wäsche, der Wasserhärte am Wohnort und dem Fassungsvermögen der Waschmaschine dosiert wurde. So beziehen sich die Dosierangaben meist auf 4,5 Kilo trockene Wäsche. In neue Waschmaschinen passen inzwischen aber mindestens sechs Kilo, oft auch neun oder sogar zwölf Kilo  Wäsche. Über die Wasserhärte am Wohnort informieren die Wasserversorger. 

Dreck & Tierhaare

Es gibt aber auch Wäscheposten, die besonders stark verschmutzt sind, etwa Sporttextilien, Kinderkleidung oder Berufskleidung von Handwerkern. Auch durch Tierhaare stark verschmutzte Decken oder die Jeans nach dem Waldspaziergang auf schlammigen Wegen gehören dazu. Dann macht das Vorwaschprogramm Sinn. Hilfreich kann eine Vorwäsche auch dann sein, wenn bestimmte Textilien, zum Beispiel Dunkles, immer wiederkehrend auch nach dem Ende eines Waschprogramms muffig riechen.

Nur mit Pulver

Wichtig zu wissen: Wird ein Waschgang mit Vorwäsche gewählt, muss Waschmittel in beide Einspülkammern dosiert werden. Für den Hauptwaschgang ist es dabei notwendig, ein Waschmittel in Form von Pulver, Granulat oder Tabs zu verwenden, da der Großteil eines in die Einspülkammer dosierten Flüssigwaschmittels grundsätzlich direkt in die Waschmaschine fließt und so bereits beim Vorwaschgang zum Einsatz käme.

Themen