Mittel gegen Hausstaubmilben: Endlich wieder frei durchatmen!

Hausstauballergie-Symptome erkennen und behandeln

Werden Sie morgens von Niesattacken geplagt? Kennen Sie Symptome wie Fließschnupfen, gerötete Augen und Husten? Erkältung kann es nicht sein, denn die Beschwerden lassen im Laufe des Tages nach. Dann könnte es sich um eine Hausstauballergie handeln. Die Ursache dafür lauert im Schlafzimmer, genauer: in unseren Betten… Doch zum Glück gibt wirksame Mittel gegen Hausstaubmilben.

Nicht der Staub ist schuld, sondern die Milben 

Die winzigen Mitbewohner sind es nämlich, die sich klammheimlich einnisten und uns das Leben und Atmen schwer machen. Mit dem bloßen Auge sind die Spinnentierchen nicht zu erkennen. Besonders wohl fühlen sie sich in feuchtwarmem Klima, besiedeln mit Vorliebe Matratzen, Kissen, Bettdecken, aber auch Sofas und Kuscheltiere. 

Von Mai bis Oktober vermehren sie sich rasant, sodass bis zu 10 Millionen Milben in unseren Betten lauern können. Die Tierchen brauchen uns als Nahrungsquelle. Sie leben von den Hautschuppen, die wir Tag für Tag verlieren. Und das sind bis zu 2 Gramm! Im Milbenkot befinden sich eiweißhaltige Reizstoffe, sogenannte Allergene, die bei empfindlichen Menschen allergische Symptome hervorrufen. 

Mediziner sprechen von einer Hausstaub- bzw. Hausstaubmilbenallergie. Allergien sind Fehlreaktionen des körpereigenen Immunsystems. Aus noch unbekanntem Grund stuft unsere Abwehr harmlose Substanzen als schädlich ein. Kommen wir mit ihnen wieder in Berührung, werden die allergischen Reaktionen hervorgerufen. Die Hausstauballergie zählt zu den inhalativen Allergien, weil die Allergene durch die Atmung an die Nasenschleimhäute und die Bronchien gelangen. Auch Tierhaarallergie und Pollenallergie gehören dazu. 

Hausstauballergie Symptome morgens am schlimmsten

Während Betroffene bei der Tierhaarallergie den ganzen Tag unter verstopfter Nase und Reizhusten leiden, sind die Symptome bei der Hausstauballergie morgens am schlimmsten, nehmen im Laufe des Tages ab. Betroffene können völlig ohne Beschwerden sein, wenn sie sich in milbenfreien Regionen, zum Beispiel am Meer oder im Hochgebirge, aufhalten. Von der Pollenallergie unterscheidet sich die Hausstauballergie wiederum dadurch, dass Beschwerden ganzjährig auftreten. 

Mittel gegen Hausstaubmilben

Wer allergisch auf Milben reagiert, sollte den Allergenen den Garaus machen. Und das geht so: häufig lüften, alle zwei Tage staubsaugen, Vorhänge und offene Regale meiden. Ein effektives Mittel, um das Bett milbenfrei zu bekommen, ist eine Sprühlösung, die den pflanzlichen Mahalin-Extrakt aus dem Niembaum enthält (z. B. Milbopax, in der Apotheke). Damit werden Matratzen und Co. alle sechs Monate von beiden Seiten besprüht. Der Mahalin-Extrakt macht Hautschuppen für Milben ungenießbar. Sie verhungern, es entsteht kein weiterer Kot, die allergene Belastung verringert sich und Hausstauballergiker können endlich wieder frei durchatmen!

Das sind die 5 häufigsten Allergien

1 Pollen 

Etwa 12 Millionen Deutsche leiden unter Heuschnupfen, reagieren allergisch auf Pollen. Niesreiz und Schnupfen treten saisonal, meist im Frühjahr auf.

2 Hausstaub

Mit 4,5 Millionen Betroffenen die zweithäufigste Allergie-Art in Deutschland. Niesen, Husten, rote Augen - ganzjährig auftretend, meist morgens.

3 Tierhaare

Haustiere sind dritthäufigste Allergie-Ursache. Schuld sind Eiweiß-Bestandteile im Speichel. Symptome ganzjährig. Oft nur auf eine Tierart bezogen.

4 Lebensmittel

Ca. 3,7 Millionen Deutsche vertragen bestimmte Nahrungsmittel (Milch, Weizen, Nüsse) nicht. Tritt als Kreuzreaktion bei Pollenallergie auf. 

5 Insektengift

Für etwa 2,8 Millionen Deutsche sind Insektenstiche lebensgefährlich. Typisch: starke Schwellungen, Atemnot. Notfall-Therapie mit Adrenalin.

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