Sonnenallergie: Was tun wenn's juckt und brennt

So behandeln Sie den plötzlichen Hautausschlag

Medizinisch gesehen existiert sie gar nicht, die Sonnenallergie. Jedenfalls nicht im fachlichen Sprachgebrauch. Was Millionen Menschen Jahr für Jahr so quält, wird zwar im Volksmund so genannt, doch hinter Ausschlag, Juckreiz oder Pusteln verbergen sich gleich mehrere einzelne, mögliche Erkrankungen. 

Polymorphe Lichtdermatose (PLD)

Diese Form der Hautreizung durch Sonnenlicht ist die häufigste Variante. Sie bildet sich einige Stunden bis Tage nach dem Sonnenbad und führt zu stark juckenden, rötlichen Flecken, Bläschen, Quaddeln oder Knötchen. Daher auch der Name polymorph (griech. poly: „viel“, morph: „förmig“). Die genauen Abläufe im Körper sind nicht geklärt.

Oft treten die Beschwerden jedoch auf, wenn die Haut zuvor über einen längeren Zeitraum keinem intensiven Sonnenlicht ausgesetzt war. Die beste Soforthilfe: Raus aus der Sonne und sich ein Antihistaminikum (Apotheke) besorgen. Die weitere Therapie sollten Sie dann mit dem Hautarzt besprechen.

Photoallergische Hautreaktion

Bei dieser Hauterkrankung ist nicht allein das Sonnenlicht der Bösewicht. Erst in Verbindung mit gewissen Substanzen aus Kosmetika, Parfums oder Medikamenten kommt es zu der unschönen Reaktion. Man vermutet, dass sich diese Stoffe mit den UV-A-Strahlen verbinden und eine allergische Reaktion im Immunsystem auslösen.

Die so genannte Mallorca-Akne

Hier verträgt man die Sonne in Kombi mit Schweiß und fettreichen Sonnencremes nicht. Fette und Emulgatoren führen zu akneähnlichen Pusteln an Dekolleté, Schultern und Armen. Deshalb besser auf fettfreien Schutz umsteigen.

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