Haarkur selber machen: Die besten Rezepte und Tipps

Für jeden Haartyp

Besonders im Sommer lassen Sonne, Salzwasser und häufiges Duschen unser Haar schnell glanzlos und spröde aussehen. Dann fehlt ihnen in der Regel die richtige Pflege. Wir informieren Sie daher über die Wirkung und Anwendung von Haarkuren und zeigen Ihnen ein paar Rezepte, wie Sie zu Hause ganz einfach eine Haarkur selber machen können. 

Wissenswertes über Haarkuren

Es gibt eine Menge Einflüsse, welche Ihre Haare sehr beanspruchen und sie trocken und spröde machen können. Dazu zählt starker Wind, heiße Temperaturen, aber auch Stress. Damit Ihr Haar dennoch ausreichend gepflegt wird, können Sie eine Haarkur selber machen. In Drogerien werden Sie mit einer großen Vielfalt an Produkten konfrontiert, doch eine selbst gemachte Haarkur ist ebenso wirksam und meist kostengünstiger. Bei der Verwendung einer Haarkur werden Sie noch unter der Dusche den ersten Effekt feststellen, denn die Haare fühlen sich sofort weicher und geschmeidiger an. Zudem sind sie glatter und somit besser kämmbar. Haarkuren versorgen die Haare zeitgleich mit wichtigen Nährstoffen, welche für deren Gesundheit wichtig sind. Im Vergleich zu pflegenden Shampoos, bestehen Haarkuren ausschließlich aus Inhaltsstoffen, welche gezielt zur Pflege der Haare dienen. Sie haben demnach keine reinigende Wirkung, weshalb in der Regel beim Duschen zunächst ein reguläres Haarshampoo angewendet wird und anschließend eine Haarkur zum Einsatz kommt.

Herstellung von Haarkuren für verschiedene Haarschäden

Wenn Sie vor allem unter sprödem Haar leiden, ist dieses Rezept für eine selbstgemachte Haarkur ideal für Sie. Dazu geben Sie folgende Zutaten in eine Schüssel und mischen diese mit einer Gabel gut durch:

•    1 Ei
•    1 TL Honig
•    150 g Joghurt
•    2 EL Jojobaöl
•    2 Tropfen Weizenkeimöl

Anschließend erwärmen Sie die Kur kurz in der Mikrowelle – dabei sollten Sie aber aufpassen, dass das Ei nicht stockt. Nun können Sie diese in Ihrem Haar verteilen. Die Mischung sollten Sie dann mindestens 10 Minuten einwirken lassen und das Haar im Anschluss kurz mit Shampoo waschen, damit die selbstgemachte Haarkur vollständig ausgewaschen wird.

Leiden Sie eher unter fettigem Haar, dann sind für eine Haarkur zum Selbermachen andere Inhaltsstoffe nötig. Dafür werden lediglich 2 Gläser Wasser und 1 EL Meersalz benötigt. Beides verrühren Sie gut miteinander und massieren die Mischung in die Haare ein. Nach 15 Minuten spülen Sie die Haare mit warmem Wasser aus. Das Salz wirkt hier entfettend und verringert die Talgproduktion.

Gehören Sie zu den Menschen, die bereits kurze Zeit nach einem Friseurbesuch wieder unter Spliss leiden, können Sie sich hierfür ebenfalls eine Haarkur selbst machen. Als sehr wirksam hat sich dabei Kokosöl herausgestellt. Für die selbstgemachte Haarkur nehmen Sie 50 ml Kokosöl und den Saft einer halben Zitrone, erwärmen das Kokosöl kurz und mischen den Zitronensaft dazu. Massieren Sie die Haarkur in die Haare ein und lassen Sie diese für ein optimales Ergebnis 30 Minuten einwirken. Danach müssen Sie die Haare mit warmem Wasser ausspülen.

Zusätzliche Hinweise zu Haarkuren

Die Haarkuren zum Selbermachen gegen fettiges Haar und gegen Spliss enthalten Zutaten, welche bereits im Vorfeld auf Vorrat zusammengemischt und gelagert werden können. So müssen Sie nicht erst kurz vor dem Haarewaschen anfangen, die entsprechende Kur herzustellen. Bei der Variante mit Ei und Joghurt ist dies jedoch nicht komplett möglich, da diese verderbliche Lebensmittel beinhalten.

Bei der Verwendung der selbst hergestellten Haarkuren ist es wichtig, dass Sie die Einwirkzeiten einhalten. Diese liegen mit mindestens 10 Minuten weit über dem Schnitt der käuflich zu erwerbenden Kuren. Die natürlichen Zutaten brauchen diese Zeit aber, um ihre vollen Kräfte entfalten zu können. Weiterhin ist eine regelmäßige Anwendung der Kuren wichtig, denn Ihre Haare brauchen einige Zeit, bis sie sich regenerieren und stärken können. Dazu sollten Sie mindestens zweimal die Woche eine Haarkur anwenden.

Die größten Vorteile von selbst hergestellten Haarkuren sind die Kostenersparnis und das Schonen der Umwelt und der Haare. Die Herstellung der Kuren ist durch die einfachen Zutaten wesentlich günstiger, als die teilweise sehr teuren Produkte im Handel. Zudem setzen viele Kuren aus der Drogerie auf chemische Inhaltstoffe, die eben nicht immer besser sind als natürliche. Außerdem gelangen diese chemischen Zusätze in den Abfluss und damit in die Umwelt. Schließlich sind die meisten Zutaten für eine selbst hergestellte Haarkur Grundnahrungsmittel und die Wahrscheinlichkeit, dass diese eh in Ihrem Haushalt vorhanden sind, ist sehr groß. So können Sie auch spontan eine Haarkur selber herstellen.