Zähne in Gefahr: Diese Dinge sollten Sie lassen

Finger weg von diesen Internet-Trends

Weiße Zähne und ein sexy Lächeln wünscht sich jeder – aber einige Internet-Trends sind ziemlich schädlich.

Diverse Blogger raten im Internet zu eigenwilligen Methoden, um die Zähne schön weiß und strahlend zu machen. Von Backpulver ist da die Rede, Zitronensaft und vielen anderen fragwürdigen Mittelchen. Auch gern in Szene gesetzt: sexy Mundschmuck wie Piercings und Brillis im Zahn. Mediziner schlagen jetzt Alarm – diese Trends schaden dem Gebiss!

Backpulver-Behandlung

Man kann seinem Gebiss nichts Schlimmeres antun: Das Natriumhydrogencarbonat im Backpulver schleift den Zahnschmelz ab. Die Zähne sind zwar zunächst tatsächlich weißer. Aber nach einigen Anwendungen ist der Zahnschmelz verschwunden, und das darunter liegende gelbliche Dentin tritt hervor. Ohne schützenden Schmelz haben Bakterien leichtes Spiel. 

Zungenpiercing 

Beim Sprechen und Kauen schlägt das Metall ständig an die Zähne. Dadurch entstehen auf Dauer irreparable Risse im Zahnschmelz. Kälte- und Hitzeempfindlichkeit, Reizung des Zahnnervs und Karies sind Folgen. Zahnersatz aus Keramik wird schnell beschädigt und bei einem Zungenpiercing nicht empfohlen. 

Zahnschmuck 

Kleine Glitzersteinchen auf den vorderen Schneidezähnen mögen nett aus sehen – aber sie haben Nebenwirkungen. Auch, wenn die Steinchen fachgerecht vom Zahnarzt aufgeklebt werden, kann der Zahnschmelz beim Essen abplatzen, wenn man ungünstig zubeißt. Und weil der Zahnschmuck ein Hindernis auf dem Schmelz darstellt, wird das gründliche Zähneputzen schwieriger. Damit ist ein erhöhtes Kariesrisiko verbunden und auch die Gefahr für Parodontitis steigt.

Salz- & Zitrus-Bleaching

Empfohlen wird, aus Zitronensaft und Salz eine Paste zu mischen und damit dann die Zähne zu putzen. Auch mit dieser Mischung wird der schützende Schmelz regelrecht weggeätzt. Das gleiche gilt für die Empfehlung, die Zähne mit Essig heller zu schrubben. Wer unbedingt hellere Zähne haben möchte, sollte das bei einem Zahnarzt machen lassen – das ist sicher.

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