Alarm, Heuschnupfen! Symptome, Kalender, Auswirkungen

Wenn Frühling und Sommer zur Qual werden

Des einen Freud, des anderen Leid: Für viele ist der Frühling der Beginn eines Martyriums mitsamt lästiger Heuschnupfensymptome. Und das Leiden fängt leider immer früher an.

Millionen Deutsche haben ihn, er ist die häufigste Allergie in den Industrieländern. Den Betroffenen machen kleinste Blütenstaubteilchen und Pflanzenpollen zu schaffen. Die typischen Heuschnupfensymptome: Niesattacken, Fließschnupfen und brennende Augen – und das häufig über Wochen und Monate.

Geschwollene Schleimhäute und Niesattacken 

Experten sind in Sorge: Die Saison für Pollenallergiker beginnt mit Haselnuss und Erle immer früher. Erste Beschwerden sind juckende und gerötete Augen und ein Kribbeln in der Nase. Dann schwellen die Schleimhäute an, die Augen fangen an, zu tränen, die Nase ist verstopft, es kommt zu Nies-Attacken. Das sind die lästigen, aber noch eher harmlosen Heuschnupfensymptome bei einer Pollenallergie.

Aus Heuschnupfen kann allergisches Asthma werden

Betroffene mit starken Reaktionen oder bei denen die Allergie über eine längere Zeit besteht, kann der Heuschnupfen auch Husten, Atemnot, Asthma bronchiale, Magen-Darm-Störungen, Migräne, Hautekzeme und andere Symptome auslösen. Eine ärztliche Behandlung der Pollenallergie ist auch wichtig, da sich aus dem Heuschnupfen ein allergisches Asthma entwickeln kann. Der Arzt macht einen so genannten Prick-Test und kennt auch die richtige Therapie.

Was hilft gegen Heuschnupfen?

Kurzfristig helfen Nasentropfen bei einer Schnupfennase, bei starken Beschwerden antiallergische Tabletten oder Tropfen – sogenannte Antihistaminika. Auf Dauer sollte man eine Hyposensibilisierung ins Auge fassen, die beseitigt den Heuschnupfen.

Der Heuschnupfenkalender: Wann fliegt was?

Birke: März, April

Erle: März, April

Haselnuss: März, April

Ulme: März, April

Pappel: März, April

Esche: März bis Mai

Buche: April, Mai

Eiche: April bis Juni

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