Freispruch für Koffein: Ist Kaffee sogar gesund?

Lange galt der Wachmacher als schädlich

Nicht gut für den Blutdruck, nicht gut fürs Herz, nicht gut für den Magen – lange wurde gewarnt, dass Kaffee nicht gesund ist. Wer stets mit schlechtem Gewissen Kaffee getrunken hat, kann jetzt endgültig aufatmen: Koffein ist nicht schädlich. Jedenfalls in Maßen nicht. Es ist wie mit allem im Leben: Die Dosis macht das Gift.

Kaffee gilt als gesund

Vier bis fünf Tassen Kaffee am Tag oder 400 mg Koffein – das ist gesundheitlich völlig unbedenklich. Einige Experten halten sogar zehn Tassen Cappuccino am Tag für völlig okay.

Auswirkung von Koffein auf unsere Gesundheit

Die Wissenschaft hat in unzähligen Studien herausgefunden, dass Koffein sogar richtig gesund ist: Durch den regelmäßigen Konsum wird das Risiko für einen Schlaganfall gesenkt, so die Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Der Muntermacher lindert zudem Migräneattacken, hilft der Leber und regt die Nierentätigkeit an. Außerdem schützt er nachweislich vor Diabetes und Alzheimer.

Vorsicht bei hohem Blutdruck 

Aber so ganz ohne ist der Stoff dann doch nicht: Wer unter sehr hohem Blutdruck leidet, sollte verzichten, da Koffein den Blutdruck in die Höhe treibt. Und bei hohen Cholesterinwerten ist Filterkaffee besser, ungünstige Stoffe bleiben im Filter hängen.

Nicht zu viel Koffein konsumieren

Allerdings kann Koffein in rauen Mengen tatsächlich die Gesundheit schädigen. Vor allem die Dosis in den Energie-Drinks ist bedenklich. Wer diese Getränke wie Wasser in sich hineinschüttet, kann sein Herz dauerhaft schädigen.

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