Gut erprobt, sanft und wirksam: Wundheilsalben aus der Natur

Machen Sie sich die Natur zu Nutze

30. August 2017

Heilung aus dem Beet: Kleine Verletzungen mit Heilkräutern zu behandeln, hat eine jahrhundertelange Tradition. Das Apotheken-Sortiment bietet zahlreiche Wund- und Heilsalben, die Sie rezeptfrei bekommen können und ganz natürlich den Heilungsprozess unterstützen. Die wichtigsten Kräuter und ihre Wirkungen im Überblick.

Hamamelis stoppt Blutungen: Rinde und Blätter der Zaubernuss enthalten Gerbstoffe und ätherische Öle, die Entzündungen eindämmen und dafür sorgen, dass sich die Haut zusammenzieht. Deshalb sind Salben mit Hamamelis gut geeignet für die Behandlung von Hämorriden (z. B. Hametum, Apotheke). Als Gurgellösung hilft die Zaubernuss bei entzündeten Stellen im Mund.

Zinksalbe schwächt Verletzungs-Symptome: Ihr Zinkoxid wirkt antiseptisch und bindet Wasser, hat also eine austrocknende Wirkung. Das verhindert, dass Wundränder aufweichen und sich die Verletzung ausbreitet. Wundheilsalben mit Zink gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Zinksalbe sollte man aber nicht auf große und offene Wunden geben, da eine Verletzung feucht besser abheilt.

Gundermann wirkt Wunder bei Wunden: Als Heilpflanze wird der Gundermann seit dem 12. Jahrhundert eingesetzt. Sein ätherisches Öl wirkt entzündungshemmend und fördert die Heilung von sogar eitrigen Stellen. Daher eignet sich Gundermann auch ideal als Wundheilsalbe. Der Geruch ist minzig, die Blätter schmecken nach Lakritz.

Beinwell lindert den Schmerz: Schon im Altertum wurde diese Pflanze bei Prellungen, Verstauchungen und Knochenbrüchen eingesetzt. Denn ihre Wirkstoffe fördern die Wundheilung, wirken abschwellend und schmerzlindernd. Beinwell sollte als Wundheilsalbe nur äußerlich angewendet werden.

Calendula gegen Hautprobleme: Die Ringelblume enthält Inhaltsstoffe, die Entzündungen hemmen und bei der Behandlung von trockener, rissiger Haut und kleineren Wunden empfehlenswert sind.