Wandgestaltung für angenehmes Raumklima

Kreative Ideen für die eigenen vier Wände

Häufig machen wir uns Gedanken über die perfekte Einrichtung unserer eigenen vier Wände. Es bieten sich schließlich unzählige verschiedene Möglichkeiten, um die persönlichen Vorstellungen zu realisieren. Vernachlässigt wird darüber hinaus oft die Wandgestaltung, für die ebenso kreative Ideen verfügbar sind. Wir werfen einen Blick auf die wichtigen Tipps, die zu einer gelungenen Gestaltung beitragen können. 
 

Dynamische Eindrucke durch Tafelfarbe

Zu den beliebten Utensilien, die in diesen Tagen für die Gestaltung der Wände eingesetzt werden, zählt die Tafelfarbe. Ihren Durchbruch verdankt sie dem Trend, Räume eher dunkel einzurichten und die dazugehörigen Wände schwarz zu streichen. Wer mit der stilistischen Einrichtung des Zimmers den Puls der Zeit fühlen möchte, entscheidet sich immer häufiger für diesen Einrichtungsstil. Um die gesamte Kreation nicht zu erdrückend wirken zu lassen, ist es von großer Bedeutung, einige Akzente zu setzen. Dies gelingt am besten mithilfe der Tafelfarbe. 

Die Tafelfarbe, welche auch Tafellack genannt wird, unterscheidet sich in ihrer Zusammensetzung wesentlich von anderen Wandfarben. Wie ein Stück Kreide bietet sie die Gelegenheit, die Wand einmalig nach den eigenen Vorstellungen zu beschreiben. Dabei lassen sich schriftliche Mottos an der Wand genauso verewigen, wie zum Beispiel einfache Zeichnungen. Wichtig ist hier sogleich etwas künstlerisches Talent, um die Wände später nicht wie eine verschmierte Schultafel erscheinen zu lassen. 

Gefallen die aufgetragenen Motive nach einiger Zeit nicht mehr, so bringt die Tafelfarbe nun ihren besonderen Vorteil zum Ausdruck. Sie bietet die Gelegenheit, die Wand mithilfe eines feuchten Lappens direkt zu reinigen. So entsteht Platz für neue Motive, die den Raum wiederum in ein völlig anderes Licht tauchen können. 

Die persönliche Note


Experten, die sich mit dem Thema der Wandgestaltung beschäftigen, weisen immer wieder auf die Bedeutung persönlicher Noten hin. Wer individuelle Erinnerungen an den Wänden sichtbar macht, kann sich zum Beispiel nach einem Umzug schneller in der neuen Wohnung einleben. Den gleichen Effekt nutzen auch Angestellte, welche die Fotos ihrer Liebsten ringsum an ihrem neuen Arbeitsplatz aufstellen. Neben den typischen Familienfotos lassen sich einzelne Abzüge in diesen Tagen auch auf Postern drucken. 

Das Drucken eines Fotoposters wurde in der letzten Zeit durch ein erweitertes digitales Angebot günstiger. Bei den führenden Unternehmen können Kunden ihre Bilder selbst hochladen. Während der Auswahl der Größe werden sie darüber informiert, ob auch Qualität, Auflösung und Belichtung des Fotos ausreichend sind, um daraus ein Poster mit professionellem Antlitz zu machen. Hier gelangen Sie zu einer Anbieterwebseite, wo dies möglich ist. 

Besondere Momente, die auf einem Fotoposter festgehalten werden, stechen beim Betreten des Raums direkt ins Auge. Dabei ist es möglich, Bild sogleich einzurahmen, um einen Eindruck von Exklusivität zu erzeugen. Während typische Urlaubsfotos aus nächster Nähe betrachtet werden müssen, um Personen und Einzelheiten zu erkennen, ist dies bei einem Fotoposter auch quer über den Raum hinweg möglich. 

Das Badezimmer in Blautönen


Lange Zeit war das Badezimmer kein Raum, in dem man sich besondere Mühe für eine individuelle Gestaltung gab. Heute änderte sich diese Ansicht weitgehend und mehr Menschen sind dazu bereit, sich Gedanken um den Eindruck des Raums zu machen. Unter dem Motto "Idea to steal" kam zunächst in den sozialen Netzwerken das blau gestrichene Badezimmer auf. Hierbei handelt es sich um eine ansehnliche Möglichkeit, das Zimmer frischer erscheinen zu lassen. Sogar der Hauch einer Meeresbrise lässt sich bisweilen in das Badezimmer hieven, wenn unterschiedliche Blautöne dynamisch miteinander kombiniert werden. 

Natürlich bietet es sich an, ein solches Konzept bereits beim Bau eines Eigenheims zu verfolgen. Ansonsten stellen womöglich Fliesen in anderen Farben eine deutliche Einschränkung dar. Werden jedoch auch diese bereits in blauer oder weißer Farbe gewählt, so bietet sich hier die Gelegenheit, das Farbkonzept über den ganzen Raum hinweg auszubreiten und so ein angenehm einheitliches Bild zu erreichen. 

Augen auf bei der Farbwahl


Neben diesen spannenden Zusatzelementen, welche die Wände verschönern können, nimmt die Wandfarbe die größte Fläche ein. Wem das klassische Weiß einer neu übernommenen Wohnung zu kalt erscheint, der besitzt eine Vielfalt an Möglichkeiten, um sich für die Umgestaltung einzusetzen. Da das Streichen der Wände leicht in eigener Regie durchgeführt werden kann, ist dabei mit keinen hohen Kosten zu rechnen. Lediglich ein Vermieter kann vor der Übergabe der Wohnung darauf bestehen, dass alle Wände wieder weiß gestrichen werden, um sie dem Nachmieter in einem natürlichen Ausdruck übergeben zu können. 

Besonders in kleinen Räumen ist es von Bedeutung, den gewählten Farbton genau im Blick zu behalten. Einen Einfluss auf die optische Größe des Raums haben dabei: 

  • Farbhelligkeit
  • Farbton
  • Wandspiegel
  • Vorhänge
  • Möblierung
  • Türfarbe
  • Fußboden



Tatsächlich kann das Streichen der Wände die optischen Größenverhältnisse in besonderer Form beeinflussen. Werden alle Wände eines kleinen Raums dunkel gestrichen, so wird dieser plötzlich noch beengter. Helle cremige Farben oder das klassische Weiß verhindern diesen Eindruck. Zusätzlich wäre es mithilfe dünner Gardinen aus leichtem Stoff und einem Wandspiegel möglich, optisch weitere Quadratmeter hinzuzufügen und den gesamten Raum dadurch noch einladender erscheinen zu lassen. 

Forschungen wurden bereits hinsichtlich der Auswirkungen der Wandfarbe auf unseren Schlaf angestellt. Demnach haben Menschen größere Schwierigkeiten damit, in einem rot gestrichenen Raum zur nächtlichen Ruhe zu finden. Wird das Schlafzimmer stattdessen in sanften Pastelltönen angestrichen, so waren Probanden schneller dazu in der Lage, in einen tiefen und gesunden Schlaf zu finden. Gerade in unserer von Schlafproblemen gequälten Gesellschaft könnten diese Ergebnisse in den kommenden Jahren noch eine große Rolle spielen und damit das Raumdesign auf unbestimmte Zeit beeinflussen. 

Eine Frage der Vorlieben


Die Praxis zeigt, wie unterschiedlich Ansprüche und Vorlieben hinsichtlich der Wandgestaltung ausfallen. Während zum Beispiel die Ideen der Raumgestalter in Einrichtungshäusern bei manchen Besuchern auf Begeisterung stoßen, werden sie an anderer Stelle nur mit einem Kopfschütteln hingenommen. So bleibt es letztendlich eine Frage der individuellen Vorlieben, welche Schwerpunkte bei der Gestaltung gesetzt werden. Dabei lohnt es sich, genau auf die optische Wirkung der einzelnen Elemente Acht zu geben. Schließlich ist damit die Chance verbunden, sich einen persönlichen Rückzugsort zu schaffen, der bei jeder Betrachtung das Herz etwas höher schlagen lässt.