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Ein folgenschwerer Einkauf

Aus „Magic Sex 2“ von Sven Dähling

26. Juli 2017

Das warme Licht der Sonnenstrahlen fiel durch die große Fensterscheibe des Wohnzimmers. Der Couchtisch war vorbereitet. Seine Mitte krönte eine Petroleumlampe. Wertvolle Kristallgläser standen auf dem Tisch. Leise Musik entflog aus den Lautsprechern, und tauchte den Raum in eine angenehme, intime Atmosphäre. Die harmonisch abgestimmten Farben der Möbel und Tapeten in dem Raum sollten dazu beitragen dass sich der kommende Besuch hier wohl fühlt. Die perfekt vorbereitete Bühne für das heutige Rendezvous konnte meine Sprunghaftigkeit und Nervosität auch nicht mindern.

 

Ein Zufall hatte mich sie kennen lernen lassen. Auf dem Parkplatz des Supermarktes war ihr die Naht ihres Einkaufsbeutels gerissen. Wie sie in die Hocke ging und ihr enges Kleid, in schwindelerregende Höhen rutschte — ich musste ihr einfach helfen, die Sachen, die sich im Umkreis von drei Metern verteilt hatten, aufzuheben.

Nach dem Aufsammeln der Lebensmittel fragte sie, ob sie mich als Dank für meine Hilfe zu einem Kaffee einladen dürfe. Um meine Gier nicht offensichtlich zur Schau zu tragen sagte ich nach dem Einhalten einer kurzen Pause, „ja.”
Unser Gespräch im Eiskaffee gestaltete sich überraschend amüsant. Sie wohnte ganz in der Nähe des Supermarktes, genau wie ich. Und trotz der angenehmen Unterhaltung und einer schon gewissen Vertrautheit wollte meine Nervosität nicht verfliegen.

Ich lief hektisch durch die Räume der Wohnung. Der Wein lag im Kühlschrank bereit. Als Kleidung hatte ich ein weißes, sportliches Hemd gewählt welches sehr luftig und weit saß und den Bauchansatz nicht so offensichtlich zeigte. Als Hose hatte ich eine schwarze aus Stoff gewählt — auch auf die Gefahr hin, dass der Erregungszustand unter Umständen sichtbar wird

Sie nahm die ersten Stufen. An dem Geräusch der Absätze auf den Stufen konnte ich mich nicht satt hören. Jetzt nur zusammen nehmen.

Das karamellfarbene Kostüm, das sie an hatte, stand ihr ausgezeichnet. „Hallo Jan, war ja ein Katzensprung zu Dir zu kommen.”
„Das freut mich, hallo Kirsten. Komm doch herein.”
„Soll ich meine Schuhe ausziehen?”
„Nein bitte lasse sie ruhig an.”

Kirsten schien nur aus Beinen zu bestehen, die in einem wunderschön geformten Po endeten. Der Rock schmiegte sich so eng an ihn, dass sich keine Falten bilden konnten. „Darf ich Dir aus dem Blazer helfen?” Nicht auf die Antwort wartend half ich Kirsten aus ihm heraus. Die weiße mit Spitzen besetzte Bluse verbarg nichts, als Kirsten vor dem großen Wohnzimmerfenster stand und mit dem Sonnenlicht zu verschmelzen schien. Es ließ sich erahnen welche Freuden die Brüste mir spenden könnten.
„Setz Dich doch, Kirsten, fühle Dich wie zu Hause. Mit der Tischetikette nehme ich es nicht so genau. Was meinst Du, ist Zwanzig Uhr zu früh um einen guten Tropfen Wein zu trinken.”
„Nein ich glaube nicht, Jan. Aber du hast nachher die Schuld und die Verantwortung für mich, wenn ich nicht mehr nach Hause kommen sollte“, sagte sie lächelnd. Es war einfach umwerfend, wie ihre glänzenden, schwarzen Haare in Bewegung gerieten während sie lachte.
„Dann werde ich uns eine Flasche holen.”
Leger saß Kirsten auf der Couch und hatte es sich bequem gemacht.
„Was hat Du denn für einen Wein gekauft. Einen halbtrockenen?” „Ja”, sagte ich. Und schenkte ein.
„Du magst wohl lieber antike Möbel?”
„Das kommt ganz darauf an. Ich mag gegensätzlich gestaltete Räume, es darf auch ruhig moderner sein. Wie bist Du denn eingerichtet?”
„Ganz normal, Jan, nichts besonderes, eben halt Durchschnitt.” „Das glaube ich nicht, Kirsten, bei Deinem guten Geschmack für Bekleidung, glaube ich, dass auch Deine Wohnung sehr nett eingerichtet ist.”
„Das nehme ich als Kompliment an. Ich hoffe, der Rock ist für das erste Treffen nicht zu kurz und verstößt gegen die Regeln.”
Ich lachte laut auf. „Das ist nicht Dein Ernst Kirsten. Wenn ich könnte, würde ich es Dir unter Strafandrohung verbieten, etwas anderes anzuziehen als Röcke. Schöne Beine sollte eine attraktive Frau nicht verstecken.”
Kirsten schien sich sehr über das Kompliment sehr zu freuen. „Mach mir nicht zu viele Komplimente Jan, es könnte die Gefahr bestehen dass ich übermütig werde.” „Macht nichts ich glaube ich würde es mit Freuden überstehen.”

Kirsten und Jan hatten sich schon auf halbem Wege angenähert. Beide Sofas standen im rechten Winkel zueinander. Die Lehnen beider stießen fast gegeneinander.
Ihre zuerst eng übereinander geschlagenen Beine entspannten sich und öffneten sich leicht. Der Schuh des rechten Beines ruhte nur noch halb am Fuß. Er wippte hin und her. Er schien so eine Eigendynamik entwickelt zu haben, dass er fast vom Fuß fiel. So ruhig wie Kirsten wirkte schien sie doch nicht zu sein. Jan selbst hatte den Hauptteil seiner Nervosität abgelegt. Seinen Gefühlszustand sah man seiner Hose an. Sie hatte sich leicht hoch gewölbt und es war zu erahnen, welche Gefühlsstürme in ihm tobten.
Es war klar, dass Kirsten es mitbekam. Beide überspielten es erst einmal. Die Haltung der beiden zeigte deutlich, dieser Abend versprach noch recht interessant zu werden.

Ausgerechnet das musste jetzt passieren: Mein Penis machte sich selbständig. Der Rock, der zwischendurch immer mal wieder hoch rutschte, hatte seine Wirkung auf mich nicht verfehlt. Hoffentlich überstehe ich das. Langsam wurde es dunkel. „Kann ich uns etwas zu Essen bestellen.” „Nein danke Jan. Es sei denn Du hast Hunger.” „Nein eigentlich nicht.”
„Hunger hätte ich schon, sagte sie, aber auf Dich.”
Mir verschlug es die Sprache. „Na na”, sagte sie verführerisch lächelnd und setzte sich kurz entschlossen auf das Zweier-Sofa neben mich. Ich hatte mir den Abend so vorgestellt, aber dass die Initiative von einer Frau ausgeht habe ich noch nicht erlebt.

Jan interessierte mich vom ersten Moment an. Er kam zwar in die Jahre, wirkte aber sehr jugendlich. Er musste so um die 40 sein. Dann trennten uns wahrscheinlich 15 Jahre.
Er hatte alles perfekt vorbereitet, gehörte aber nicht zu der Sorte Männer, die schnell die Initiative ergreifen.
Meine Arme fuhren über seine Schultern und ich zog ihn heran. Ich fuhr mit meiner Zunge an seinen Lippen entlang und ertastete jeden Winkel.
Sein gespielter Widerstand erlahmte. Der Mund ergab sich und ich fuhr mit meiner Zunge in ihn.
Er nahm mich nur allzu gern in sich auf. Es brachen Gefühlsstürme in mir los. Irgendwie passte alles. Es schien, als hätte ich die Jahre nur auf ihn gewartet.
Erregende Wärme breitete sich in meinem Körper aus. Am liebsten hätte ich mich sofort mit ihm vereinigt. Der Drang, ihn in mir zu spüren, wurde fast übermächtig, aber das süße Herauszögern wollte ich ihm und mir nicht nehmen. Spielerisch hinderte ich seine Hände daran, meinen Rock hochzuziehen und ließ ihn nicht die für ihn unbekannten Zonen erkunden.
Er fing am ganzen Körper an zu zittern. Es schien seine Erregung ins Unermessliche zu steigern.
Ein kurzer Blick auf seine Hose zeigte mir, dass es genauso um ihn stand wie um mich. Mit geübten Griffen öffnete ich den Reisverschluss. Meine Hände befreiten seine steife Lust aus der Hose.
Was ich dort sah, stellte mich mehr als zufrieden. Im Licht der Wandschalen schimmerte sein liebstes Teil durch die Feuchtigkeit verführerisch. Er war so feucht. Es sah so aus, als hätte er sich schon einmal ergossen.
Ganz zart umspielte ich seine Eichelspitze mit meinem Fingernagel. Es schien ihr sehr gut zu tun denn sie entließ eine Menge an Flüssigkeit.
Verhalten näherten Jans Hände sich den Knöpfen meiner Bluse. Ich ließ ihn gewähren. Und schob mich ihm entgegen seinen Penis nicht aus den Händen lassend.
Zwei sehr sanfte Hände schoben meinen BH runter und befassten sich mit den durch die Erregung sehr stark angeschwollenen Brustwarzen. Sie umkreisten und erkundeten sie.  Mein ganzer Körper schien in Hitze zu baden.

Als sich sein Mund den Brüsten näherte und sie versuchte ganz in sich aufzunehmen, schien mein Unterleib ins Unermessliche zu schwellen.

Er konnte mich jetzt ganz haben. Ich war zu allem und noch mehr bereit. Beide sanken wir auf seinen Wohnzimmerteppich. Jeder Weg wäre jetzt zu weit gewesen.
Er nahm mich ganz in Besitz und drängte seine Lippen und die Zunge in den Mund.
Mit Freuden nahm ich ihn auf. Das Zimmer schien sich zu drehen. Alles andere außer uns beiden wurde uninteressant.
Sanft nahm ich mit der Handinnenfläche seinen Penis auf und massierte ihn. Die Feuchtigkeit ließ sie an ihm auf und abgleiten.
Jan küsste mich noch stürmischer und intensiver. Es zeigte mir in aller Deutlichkeit, dass ich auf dem richtigen Weg war.
Willig drängte ich mich ihm entgegen und öffnete meine Beine. Ich brauchte seine feingliedrigen Finger unbedingt. Sie mussten einfach meiner Lust neue Höhen bringen.
Seine Hände erfühlten sich den Weg zu meinem Zentrum. Ich empfing Jan mit einer Nässe, mit der er anscheinend nicht gerechnet hatte.
Zärtlich und behutsam stimulierte er meine Klitoris. Ich dankte seinen Händen mit Feuchtigkeitsausbrüchen. Sanft und vorsichtig führte er zwei Finger in mich ein und füllte mich aus. Ich genoss es, es war wunderschön. In meinem Zustand hätte er auch die ganze Hand einführen können. Mein Körper vibrierte wie verrückt.
Unsere Küsse wollten nicht verebben. Die Wildheit wich einer Zartheit, die ich Jan nicht zugetraut hatte.
Forschend alles auskostend erkundete er mich. Einer Absprache anmutend drehte er mich und führte sein Glied auf Expedition in meinen Unterleib.
Seinen Unterleib kreisend drang er ein und aus. In die Tiefe gehend, jeden Winkel von mir erforschend. Es folgte mein erster Orgasmus, der mich wie eine Welle erfasste und wegtragen wollte.

Straff saß er in mir an. Jede noch so kleine Bewegung von ihm quittierte ich mit leisen Stöhnen. Er schien sich nicht mehr lange halten zu können. Sein Gesicht strahlte größte Lust aus. Unsere Bewegungen wurden immer schneller. Die Unterleibe feuerten sich gegenseitig an. Die Kontrolle über sie hatten wir verloren. Jan bäumte sich auf. Mit den Fäusten stütze er sich auf den Teppichboden. Seine starken Arme spannten sich sichtbar Er schien seinen Kopf nach hinten hin zu überdehnen. Sekundenbruchteile hielt er kurz inne. Dann explodierte er und ergoss sich in mir. Mein letzter Orgasmus schien mich von dieser Welt nehmen zu wollen. Er kam mit einer Wucht, die mir das Atmen fast unmöglich machte. Ermattet sanken wir beide in uns zusammen.
Behutsam streichelten wir uns. Ich ergriff als erste das Wort. „In Zukunft werden uns wohl keine Nähte mehr reißen müssen.”
„Da hast Du Recht, Kirsten. Ich denke wir werden ab jetzt immer zusammen einkaufen gehen.”
Der zärtliche Blick, den beide sich zuwarfen, sagte alles.

Aus „Magic Sex 2“ – „Ein folgenschwerer Einkauf “ von Sven Dähling - Carl Stephenson Verlag

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